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Industriekultur im Ruhrgebiet - eine
Entdeckungsreise
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Die wichtigste Anlaufstelle für Informationen, Publikationen
und Schriftmaterial rund um die Route der Industriekultur ist das
Besucherzentrum Zeche Zollverein XII
Gelsenkirchener Str. 181 45309 Essen Tel: 02 01 - 24 49 89 32 Fax: 0201-3 71 91 26 Öffnungszeiten: Mo - So 10 - 20 Uhr |
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Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Apostelstr. 84 47119 Duisburg Tel: 0203-808090 Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr Das Museum ist in der alten Ruhrorter Badeanstalt untergebracht. Es erwarten Sie zahlreiche Informationen zur Lebenswelt der Binnenschifffahrt. Besuchen Sie auch unsere begehbaren Museumsschiffe, den Radschleppdampfer Oscar Huber von 1922 und den Eimerkettendampfbagger Minden von 1882. Beide liegen an der Steiger Schifferbörse, nur 10 Minuten Fußweg vom Museum entfernt.
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Landschaftspark Duisburg-Nord
Emscherstr. 71 47137 Duisburg Tel: 0203-429 19 42 Öffnungszeiten: Tag und Nacht, Führungen. Sa, So Spannend ist der Besuch im Landschaftspark Duisburg-Nord. Der Besucher kann auf die oberste Plattform eines Hochofens steigen oder sich an industriegeschichtlichen Führungen beteiligen. In den Hallen finden herausragende Kulturveranstaltungen von internationalen Format statt. Vor allem abends ist der Park Treffpunkt zahlreicher Touristen: Dann nämlich verwandelt sich das alte Hüttenwerk durch die Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park in ein faszinierendes Lichtspektakel. Viele Veranstaltungen: ~Kraftzentrale, ~Gebläsehalle, ~Foyer, ~Pumpenhaus, ~Kompressorenhaus, ~Gießhalle, ~Open Air Kino, ~Tauchgasometer, ~Klettergarten, ~Fahrradverleih, ~Restaurants, ~Besucherzentrum
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Innenhafen Duisburg
Entwicklungsgesellschaft mbH, Philosophenweg 19 47051 Duisburg Tel: 0203-3055-0 Das Vorzeigeprojekt von DU: Der Innenhafen ging als als "Brotkorb des Ruhrgebiets" in die Geschichte ein. Noch heute prägen die dominanten Getreidespeicher das Gesicht des 1,8 km langen Innenhafens. Architekten, Künstler und Stadtplaner gestalten ihn zu einem attraktiven innerstädtischen Stadtquartier am Wasser, in dem Arbeiten, Wohnen, Freizeit mit einander verbunden sind. Mittlerweile hat sich dort eine lebendige Kneipenszene mit vielen Bars, Cafés und Restaurants angesiedelt. Außerdem befinden sich dort: das ~Kultur- und Stadthistorische Museum, die ~Kunstsammlung Grothe im Museum Küppersmühle, die neue ~Synagoge und die ~Duisburger Hafenrundfahrtgesellschaft.
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Alt-Siedlung Friedrich-Heinrich
47475 Kamp-Lintfort, Ortsteil Lintfort, Ebertstr. Am Rande des Ruhrgebiets entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der größten Werkssiedlungen der Region. 1906 gründete sich in Paris die Aktiengesellschaft Friedrich-Heinrich und begann auf dem heutigen Stadtgebiet von Kamp-Lintfort mit dem Bau einer Zeche. Friedrich-Heinrich wurde mitten auf dem platten Land gebaut. Die angeworbenen Arbeitskräfte mussten Wohnraum finden, sesshaft und an die Zeche gebunden werden. Die erste große Bauperiode begann 1909. Insgesamt bietet die Alt- Siedlung, die den Gestaltungsprinzipien der Gartenstadt folgt, ein abwechslungsreiches Bild. Die Alt-Siedlung Friedrich Heinrich ist mit ca. 76 ha die größte Werkssiedlung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes. Knapp dem Abriss entronnen, ist sie heute saniert, restauriert und in ihrer Wohnqualität (wieder) geschätzt.
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Halde Pattberg
Moers, Ortsteil Rheinkamp, Pattbergstr. Erst in jüngerer Zeit des Rhein-Ruhrbergbaus entstand die Pattberg Halde. Das gleichnamige Bergwerk schüttete die Halde von 1964 bis 1985 auf. Heute besitzt sie eine Fläche von 48ha und eine Höhe von 62m. Seit 1997 im Besitz des Kommunalverband Ruhrgebiet wurde sie in den Landschaftspark Niederrhein einbezogen.
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Siedlung Rheinpreußen
Duisburg, Ortsteil Homberg/Hochheide, Südstr. Die Rheipreußensiedlung ist nicht nur ein Zeugnis der Bergbaugeschichte am linken Niederrhein und des Arbeiterwohnungsbaus zu Beginn des Jahrhunderts, sie steht auch für das Genossenschaftsmodell und erinnert an den jahrelangen Kampf der Bewohner für den Erhalt der Siedlung. Der Abriss von 1200 Wohnungen erfolgte nach dem Verkauf der Siedlung durch die Rheipreußen-Nachfolgerin DEA. Um die verbleibenden Häuser gab es einen erbitternden Kampf, der 1982 zu einem erfolgreichen Hungerstreik der Bewohner führte. Heute steht die Siedlung unter Denkmalschutz. Seit 1985 ist sie im Besitz einer Bewohnergenossenschaft.
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Alsumer Berg
Duisburg, Alsumer Str. Von der ehemaligen Schuttdeponie, die heute als Grünfläche umgestaltet ist, hat man den interessantesten Rundblick, der sich im Ruhrgebiet erleben lässt. An klaren Tagen im Herbst trifft man zum Sonnenauf- und -untergang auf dem Gipfel immer eine Reihe von Fotografen aus ganz Europa. Im Osten überblickt man den Duisburger Norden mit dem Werksgelände von Thyssen-Krupp-Stahl. Unmittelbar zu Füssen liegt die Hamborner Ofengruppe sowie der Hochofen Schwelgern I von Fritz Schupp, dem klassischen deutschen Industriearchitekten. Im Westen erblickt man hinter dem Rhein, der nach Norden fließt, das ländlich geprägte Land des Niederrheins.
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Rheinisches Industriemuseum
Hansastr. 18-20 46049 Oberhausen Tel: 0 22 34 / 99 21-555 Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr Der Standort des Rheinischen Industriemuseums in der Zinkfabrik Altenberg symbolisiert den Aufstieg der Schwerindustrie. Verschiedene Ausstellungen lassen heute den Besucher die Arbeitsverhältnisse der Arbeiter miterleben und nachvollziehen, wie die Schwerindustrie das Leben eines Großteils der Bevölkerung für lange Zeit geprägt hat.
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| Siedlung Eisenheim
Rheinisches Industriemuseum Museum Eisenheim Berliner Str. 10a 46049 Oberhausen Tel: 0208-8579-81 / Fax: 0208-8579-281 Öffnungszeiten: sonn- und Feiertags10-17 Uhr Führungen nach Vereinbarung Eisenheim - der Name sagt bereits, warum hier 1846 die erste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets entstand. Eisenheim wurde nicht in einem Zuge errichtet. In mehreren Bauphasen entstanden 51 Häuser. Seit den 1890er Jahren zogen auch Bergleute ein. Etwa 1200 Menschen lebten hier zur Zeit der Jahrhundertwende. Der Niedergang der Siedlung begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Man baute die zerstörten Häuser nur halbherzig wieder auf. Sieben Meisterhäuser - die ältesten Gebäude der Siedlung - wurden durch mehrgeschossige Neubauten ersetzt. Anfang der 1970er Jahre sollte die Siedlung abgerissen werden. Dem phantasievollen, legendär gewordenen Kampf der Bewohner ist zu verdanken, dass Eisenheim saniert und die verbliebenen 38 Häuser zum Denkmal erklärt wurde.
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Gasometer Oberhausen
Am Grafenbusch 90 46047 Oberhausen Tel: 0208-85037-33 Öffnungszeiten: Di 10-17, Mi 10-15, Do-So 10-17 Uhr Der Gasometer entstand 1929 für die Eisenhütte Oberhausen zur Speicherung des Hochofengases. Er wurde 1988 stillgelegt und 1993/1994 zur größten und wohl außergewöhnlichsten Ausstellungshalle Europas umgebaut. Die Plattform auf dem Dach ist über einen Außenfahrstuhl zu erreichen und bietet einen beeindruckenden Blick über das westliche Ruhrgebiet, denn der Gasometer ist auch einer der höchsten öffentlichen Aussichtspunkte im Revier. ~Wechselnde Ausstellungen, ~Führungen, ~Aussichtsplattform. Direkt nebenan: ~Das CentrO Oberhausen, das größte Einkaufszentrum Europas.
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| Aquarius Wassermuseum
Burgstr. 70 45476 Mülheim / Ruhr Tel: 0208-4433-390 Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr Der Aquarius ist ein multimediales, mehrfach preisgekröntes Museum der RWW Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH. In dem ehemaligen Wasserturm warten auf 14 Ebenen 25 Multimedia-Stationen auf die Besucher.
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Tetraeder
Bottrop, Ortsteil Boy, Beckstr./Am Timpenkotten Die eindrucksvolle Halde der ehemaligen Zeche Prosper ist eine der wichtigen Landmarken der Region. Schon der Aufstieg erschließt manch interessanten Blick. Auf dem Gipfelplateau umgibt uns eine eindrucksvolle Inszenierung aus Kohle und Stahl: Auf der einen Seite vermittelt ein riesiges Feld aus tauben Gestein ein greifbares Gefühl für das Material, aus dem die Halde geschaffen wurde. Auf der anderen Seite zieht der Tetraeder die Blicke auf sich.
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| Gartenstadt Welheim
Bottrop, Ortsteil Welheim, Flöttestr. Kennen Sie eine Gartenstadt? Welheim ist ein gutes Beispiel: Für die Bergleute der Zeche "Vereinigte Welheim", die 1914 ihre erste Kohle förderte, wurde zwischen 1914 und 1923 in einer noch weitgehend ländlichen Gegend in unmittelbarer Nähe der Zeche die Siedlung errichtet. ~Führungen: Mieterinitiative Welheim, 02041-4799-82
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Halde Haniel
Die Halde Haniel ist heute ein beliebtes Ausflugsziel im Norden von Bottrop und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten: spazieren gehen, Joggen oder Drachen steigen lassen. Die überwiegend begrünte, rund 100 m über das benachbarte Zechengelände aufragende Halde, deren nördlicher Teil sich z.Zt. noch in Schüttung befindet, eröffnet aber auch einen wunderbaren Blick auf das Bergwerk Prosper-Haniel und über das nordwestliche Ruhrgebiet.
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| Siedlung Margarethenhöhe
Essen, Ortsteil Margarethenhöhe, Parken: Stensstr. Infos: Bürgerschaft E-Margarethenhöhe e.V. Tel: 0201-712455 Die Essener Margarethenhöhe, benannt nach ihrer Stifterin Margarethe Krupp, gilt als eines der schönsten Beispiele für die Umsetzung der Gartenstadtidee in Deutschland. Der Architekt Georg Metzendorf verband romantisch gestaltete Fassaden mit zweckmäßiger und komfortabler Ausstattung. Dank des Wiederaufbaus der Häuser nach dem Zweiten Weltkrieg kann die Siedlung, die seit 1987 unter Denkmalschutz steht, in ihrer historischen Form besichtigt werden. ~Führungen durch die Siedlung und Musterwohnung auf Anfrage. Tel: 0201-8845200
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Ruhrmuseum Essen
Zollverein A 14 (Schacht XII, Kohlenwäsche) Gelsenkirchener Straße 181 45309 Essen Tel: 0201 88 45 200 Öffnungszeiten: tägl. 10-19 Uhr Das Ruhrlandmuseum ist umgezogen und wurde zum Ruhrmuseum. Es existiert seit dem 1.1.2008 als unselbstständige Stiftung innerhalb der Stiftung Zollverein in der Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, des Landschaftsverbandes Rheinland und der Stadt Essen. Als Regionalmuseum neuen Typus zeigt es in seiner Dauerausstellung die gesamte Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebietes. Es versteht sich nicht als klassisches Industriemuseum, sondern als Gedächtnis und Schaufenster der neuen Metropole Ruhr. Das Ruhr Museum verfügt über umfangreiche Sammlungen zur Geologie, Archäologie, Geschichte und Fotografie, die im Wesentlichen auf den Sammlungen des ehemaligen Ruhrlandmuseums der Stadt Essen beruhen. Sie werden insbesondere mit regionalem Bezug ständig vermehrt und thematisch erweitert. Neben der Dauerausstellung zur Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebietes zeigt das Ruhr Museum regelmäßig Sonderausstellungen, auch zu Themen, die sich nicht auf das Ruhrgebiet beziehen. Es verbindet sein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm mit dem Denkmalpfad Zollverein, der Route der Industriekultur und dem Portal Industriekultur in der Kohlenwäsche. Es orientiert sich dabei an den zwei kulturellen Hauptaufgaben; Bildung und Tourismus, vor allem im Hinblick auf die Kulturhauptstadt RUHR.2010. ~Café Kohlenwäsche: 0201-868 77 02
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Außenstelle: ~Mineralienmuseum
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| Villa Hügel
Hügel 1 45133 Essen Tel: 0201-188-4823 Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, bei Ausstellungen: täglich 10-19, Di 10-21 Uhr Die Villa Hügel diente von 1873 bis 1945 der Industriellenfamilie Krupp als Wohnsitz und Ort der Repräsentation des Unternehmens. Das Grosse Haus war einst Hauptwohngebäude der Familie und beherbergt heute die Kulturstiftung Ruhr. Hier finden große überregionale ~Kunstausstellungen statt. Genießen Sie anschließend, wenn Sie mögen, bei einem Spaziergang den botanisch interessanten Park. ~Führungen auf Anfrage: 0201-1884837. ~Kammerkonzerte des Folkwang Kammerorchesters: Tel. 0201-230034
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Siedlung Altenhof II
Essen, Ortsteil Rüttenscheid, Von-Bodenhausen-Weg Diese Kruppsche Siedlung, die für Alte, Invaliden und Alleinstehende gebaut wurde, ist im wesentlichen erhalten geblieben. Altenhof II besteht aus abwechslungsreich angelegten Putzbauten ohne Fachwerk, die zwischen 1907 und 1914 entstanden sind. Die Gebäude wurden zumeist, abhängig vom hügeligen Gelände, zu Häusergruppen zusammengefasst; ihre Grundrisse beschränken sich auf bestimmte, zweckmäßige Typen. Hier hat der Kruppsche Hausarchitekt Robert Schmohl Anregungen der englischen Gartenstadtbewegung aufgegriffen und diese in schlichterer Form auf die Essener Verhältnisse übertragen. Der dadurch entstandene malerische und harmonische Eindruck der Siedlung lässt sich auch heute noch bei einem Spaziergang durch die hügeligen, gewundenen Straßen mit den von Gärten und Veranden umgebenen niedrigen Häusern nachempfinden.
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| Weltkulturerbe Zollverein
Stiftung Zollverein Gelsenkirchener Str. 181 45309 Essen 0201-246 810 Der zwischen 1928 und 1932 gebaute Schacht XII war die modernste Schachtanlage seiner Zeit. Er wurde zu einem der bekanntesten Symbole des Ruhrbergbaus und ist heute eines der bedeutendsten Denkmalensembles des Reviers und wurde daher 2002 zum Weltkulturerbe ernannt. Auf dem Gelände befindet sich auch: das ~Besucherzentrum Route der Industriekultur (02 01 - 24 49 89 32), das ~red dot design museum NRW, der ~Kunstschacht Zollverein auf Schacht 1/2/8, ~ PACT Zollverein, diverse ~Cafés in faszinierender Industriekulisse, ~Restaurants (z.B. Casino Zollverein), nebenan die ~Kokerei Zollverein, das ~Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne auf Schacht 3/7/10, ~Regelmäßige Führungen.
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Halde Schurenbach
Bis zum Ende der 50er Jahre konnte auf der Zeche Zollverein das bei der Kohleförderung anfallende Bergematerial Untertage nahezu vollständig wieder verfüllt werden. Mit der Mechanisierung der Kohlegewinnung wurde der zunehmende Überschuss an Bergematerial auf die neu errichtete Zentralhalde Schurenbach verbracht. Nach Schließung der Zeche Zollverein 1986 wurde diese Halde von anderen Bergwerken weiter genutzt. Mit der Installation einer ca. 15 m hohen stählernen Bramme und der Gestaltung der Haldenkuppe durch den Bildhauer Richard Serra im Winter 1998 war die Haldenschüttung abgeschlossen. Seitdem ist die Schurenbachhalde eine von zahlreichen Landmarken in der Emscherregion.
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| Halde Rungenberg
Hausberg des Gelsenkirchener Stadtteils Buer, vor allem der Siedlung Schüngelberg, die sich direkt an seine östliche Seite "schmiegt", ist die Halde Rungenberg. Aufgeschüttet wurde sie von dem Bergwerk Hugo/Ewald. Wie ein kahles Bergmassiv wirkt die an der A 2 gelegene Halde. Von der Horster Straße oder der Siedlung Schüngelberg aus erschließt sich dem Spaziergänger die Halde über zahlreiche Wege, die sich in großen Schleifen den Berg hinaufziehen. Wer eiliger den Gipfel erstürmen möchte, wählt von der Siedlung aus als Zugang die Brücke über den Lanferbach an der Holthauser Straße und steigt die ca. dreihundert Treppenstufen zu einer Pyramide mit den zwei Spitzen herauf.
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Siedlung Schüngelberg
Umgeben von Schachtanlage, Zechenbahn und Halde ist die Siedlung Schüngelberg sofort als Bergwerkssiedlung zu erkennen. Sie vereinigt verschiedene Baustile und Siedlungskonzeptionen aus der Geschichte des Wohnungsbaus für Bergleute und gilt als eines der Glanzstücke der IBA Emscher Park, das die beispielhafte Sanierung des Altbaubestandes mit einem bemerkenswerten Neubauprojekt verbindet.
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| Halde Rheinelbe
Gelsenkirchen: Die Zeche Rheinelbe, gegründet 1861, wurde bereits 1928 stillgelegt, aber die Halden auf dem Zechengelände blieben weiter in Betrieb, d.h. sie wurden weiter aufgeschüttet, dann auch wieder abgetragen, wenn sich die Berge als Baustoff verwenden ließen. 1999 erfolgte die letzte Aufschüttung - die mächtige Halde südlich der ehemaligen Kray-Wanner-Bahnlinie, heute ein Teil des Emscher Park Radweges, war fertiggestellt.
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Siedlung Flöz Dickebank
Gelsenkirchen, Ortsteil Ückendorf, Virchowstr. / Flöz Sonnenschein Eine der ältesten Siedlungen im Ruhrgebiet ist die ab 1868 für die Arbeiter der Zeche Alma erbaute Kolonie Ottilienaue. Durch den starken Widerstand der Bewohner gegen den 1972 beabsichtigten Abriss erlangte die Siedlung Bekanntheit. Gelsenkirchen wurde zum Zentrum der Bürgerinitiativen gegen den Abriss von Arbeitersiedlungen im Revier. 1976 fand hier der Kongress zur Erhaltung von Arbeitersiedlungen statt. Das Engagement hat sich gelohnt, die meisten der Siedlungen - und auch Flöz Dickebank - blieben erhalten.
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| Nordsternpark
Stadtmarketing Gelsenkirchen Am Bugapark 1 45899 Gelsenkirchen-Horst Öffnungszeiten: ständig ohne Eintritt Die sehr erfolgreiche Bundesgartenschau 1997 hat die Umgestaltung einer ehemaligen Bergbaufläche zu einem Landschaftspark neuen Typs überregional bekannt gemacht. Hier wurde die Bergbauvergangenheit des Standortes in die Gestaltung des Parks eingebunden. Der Nordsternpark ist jederzeit kostenlos zugänglich. Es wird hier, ein attraktives Freizeitangebot für Jung und Alt angeboten. ~Veranstaltungen, ~Führungen auf Anfrage: Stadtmarketing Gelsenkirchen GmbH, 0209-951970
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Stanzwerk
Obernbaakstr. 127 44797 Bochum Tel. 0234-5169531 Im Zuge fortschreitender Industrialisierung wurden auf den Grundstücken der Kotten Gewerbe und kleine Industriegewerke gegründet, denen bis ins späte 20. Jahrhundert als Zulieferer der Kohle- und Stahlindustrie eine zentrale Bedeutung in der Region zukam. In ähnlicher Weise vollzog sich auch die Entwicklung des Stanzwerks. So gründete der Schwiegersohn der Familie Winter, Arthur Schade, im Jahre 1934 auf dem Gelände des "Winterschen-Kotten" eine Stahl- und Flanschenfabrik. Diese wurde durch zwei Familiengenerationen hindurch geführt. In nunmehr vierter Familiengeneration folgt auch das Stanzwerk dem Strukturwandel des Ruhrgebiets hin zur industriekulturellen Nutzung. Die einzigartige Kombination von industriellem Ambiente sowie der exponierten Lage im Grün des dicht bewaldeten Ruhrhangs, der im Winter den Blick auf das Ruhrtal freigibt, wird ergänzt durch ein zeitgemäßes und hochwertiges Kultur- und Gastronomieangebot.
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| Siedlung Dahlhauser Heide
Bochum, Ortsteil Hordel, Dinnendahlstr. Die Siedlung Dahlhauser Heide, im Volksmund auch "Kappeskolonie" genannt, wurde von der Firma Krupp in den Jahren 1906 - 1915 für die Bergleute der Zechen Hannover/Hannibal errichtet. Die bewusst an vorindustrielle Bauformen orientierte Architektur der Häuser in der Dahlhauser Heide, die auch als Heimatstil bezeichnet wird, verleiht der Siedlung einen dörflichen Charakter.
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Eisenbahnmuseum
Dr-C-Otto-Str. 191 44879 Bochum-Dahlhausen Tel: 0234-492516 (Mi,Fr) Öffnungszeiten: Nov - März: Mi,Fr, 10 -17, So 10- 13 Uhr April - Okt: Mi,Fr 10-17, So10 - 15 Uhr Die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) eröffnete 1977 das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen . Mit über 180 Fahrzeugen aus der Zeit von 1853 bis 1964 gehört das Eisenbahnmuseum heute zu den größten seiner Art in Deutschland. Das Museum versteht sich aber nicht als leblose museale Sammlung, sondern zeigt zahlreiche Schienenfahrzeuge in Betrieb. In den Sommermonaten sind ~Fahrten mit den historischen Zügen möglich. ~Sonderveranstaltungen wie ~Dampftage, ~Führerstandfahrten.
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| Jahrhunderthalle
Gahlensche Str. 100 44809 Bochum Reichlich verziert, war die Jahrhunderthalle, ursprünglich als Ausstellungshalle in Düsseldorf geplant, eine prunkvolle Basilika. Doch auch während der folgenden industriellen Nutzung vor allem als Großgasmaschinen-Halle hat sie durch ihre Größe imponiert. Durch die Einbindung in neue Nutzungen der frei gewordenen umliegenden Industriebrachen, unter anderem einem Erlebnispark der Sinne, soll die Jahrhunderthalle ihren fast sakralen Charakter in verwandelter Form beibehalten. Heute ist sie vollständig renoviert und zentraler Aufführungsort der ~Ruhrtriennale. ~Infos, Tickets: Bochum Marketing GmbH, Huestr. 9, 0234-96302-0
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Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28 44791 Bochum Tel: 0234-5877-0 Öffnungszeiten: Di-Fr 8:30-17:00, Sa+So+Fei 10-17 Uhr Weithin sichtbar erhebt sich das imposante Fördergerüst der ehemaligen Zeche Germania in Dortmund über dem Deutschen Bergbau-Museum in Bochum. Das größte montanhistorische Museum der Welt beherbergt umfangreiche Sammlungen, die in zahlreichen Abteilungen und Sonderausstellungen deutsche und europäische Bergbaugeschichte veranschaulichen. Höhepunkt jedes Museumsbesuches ist eine Befahrung des umfassenden Anschauungsbergwerkes unter dem Museum. ~Cafeteria, ~Restaurant "Förderturm": 0234-9580289
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| Westfälisches
Industriemuseum Henrichshütte
Werksstr. 25 45527 Hattingen 02324-9247-0 Öffnungszeiten: Di-So 10 - 18, Fr 10 - 21:30 Uhr Die Henrichshütte steht für den Aufstieg, die Blüte und den Niedergang der Eisen- und Stahlindustrie an der Ruhr. Seit 1989 baut der Landschaftsverband Westfalen-Lippe das Hochofenwerk zu einem der acht Standorte des Westfälischen Industriemuseums aus, das im Jahr 2000 eröffnet wird. Das Museum lädt Sie ein, den "Weg des Eisens" zu gehen. ~ Industriegeschichtliche Führungen: So/Fei 11:30 Uhr ~Spätschicht, Erlebnisführungen: Fr 19 Uhr und auf Anfrage. ~Veranstaltungen, ~Westfälisches Feuerwehrmuseum
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Siedlung Teutoburgia
Herne, Ortsteil Börnig/Holthausen, Parken: Sodinger Str. Zwischen 1909 und 1923 wurde die Siedlung mit 136 Gebäuden und 459 Wohnungen fertiggestellt. Ein Ensemble nach der Reformidee der "Gartenstadt" war entstanden. Licht, Grün und scheinbar ländliche Idylle für die Arbeiter und "Beamten" der Zeche. Die Allee der Baarestrasse führte zum Zechentor. Grünflächen und gut geformte Plätze umrahmen die attraktiven Wohngebäude. Auf der Zechenbrache entstand durch die engagierte Arbeit des Fördervereins Teutoburgia ein unter künstlerischen Aspekten gestalteter Waldpark, der Kunst, Natur und die Geschichte des Ortes verbindet.
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| Westfälisches
Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2 45731 Waltrop Tel: 02363-9707-0 Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr Historische und lebendige Technik - dieses eindrucksvolle Nebeneinander gibt es hier im Schleusenpark Waltrop zu sehen. Ästhetische Konstruktionen vergangener Tage und Schleusentechnik von heute - ein Fahrstuhl für Schiffe sind die Anlagen im Schleusenpark Waltrop schon immer gewesen. Hier treffen sich der Dortmund-Ems-Kanal und der Rhein-Herne-Kanal - zwei Verkehrswege, die für den Transport von Erz und Stahl von großer Bedeutung waren und es heute zum Teil noch sind. ~Führungen: So/Fei 11 Uhr, Fr 19 Uhr, ~Touren mit Ausflugsschiff Henrichenburg, ~Veranstaltungen
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Westfälisches
Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstr. 35 58452 Witten Tel: 0231-936640 Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr Schon sehr früh wurde im Muttental am Südufer der Ruhr bei Witten nach dem "Schwarzen Gold" gegraben. Das Museum Zeche Nachtigall wird die spannende, bis in die Gegenwart reichende Geschichte des Ruhrbergbaus im südlichen Ruhrtal für Kinder und Erwachsene erlebbar machen. Der "Bergbaurundweg Muttental" führt anschaulich in die Geschichte des frühen Bergbaus ein. Zu besichtigen ist dabei u.a. das im Ruhrgebiet einmalige "Bethaus" mit einer kleinen Ausstellung. ~Führungen, ~Besucherstollen
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| Halde Schwerin
Castrop-Rauxel, Bodelschwingher Str. Die ehemalige Halde der Zeche Erin ist heute der höchste Punkt Castrop-Rauxels und einer der Quellpunkte des Deinighauser Baches. 1993 wurde sie in einer gemeinsamen Werkstatt aus Bürgern, Künstlern und Planern zu einer Landmarke mit einer begehbaren Sonnenuhr umgestaltet.
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Hohensyburg
Dortmund, Ortsteil Hohensyburg, Hohensyburgstr. Zwischen Hagen und Dortmund, nördlich des in den 20er Jahren aufgestauten Hengsteysees liegt auf einem Berg des Ardeygebirges die Ruine der Hohensyburg. Am Westrand der Bergkuppe steht das weithin sichtbare, 1902 enthüllte Kaiser-Wilhelm-Denkmal.
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| Westfälisches
Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5 44388 Dortmund Bövinghausen Tel: 0231-6961-111 Öffnungszeiten: Di-So 10 - 18 Uhr Die Landschaft des Ruhrgebiets wäre ohne Bergbau nicht denkbar: Oft aber sind die Spuren aus vergangenen Tagen im Zuge von Strukturwandel und Stadterneuerung verwischt oder unkenntlich. Nicht so bei der Zeche Zollern II/IV. Sie ist von Eingriffen weitgehend verschont: als Musteranlage mit zechentypischem Umfeld macht sie den Bergbaualltag ablesbar, erlebbar. ~Industriegeschichtliche Führungen: So/Fei 11:30, 12 Uhr, ~Nachtschicht: jd. 2.+4. Sa, ~Grubenbahnfahrten: 10-18 Uhr, ~Veranstaltungen, Restaurant "Pferdestall" 0231-6903236, ~Besucherzentrum.
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Fernsehturm Florian im Westfalenpark
Westfalenparkbüro An der Buschmühle 33 44130 Dortmund Tel: 0231-50-26101 / Fax: 0231-50-26111 Öffnungszeiten: täglich 9 - 21 Uhr (Eingang Ruhrallee: 10 - 18 Uhr) Seit langem hat die Stadt Dortmund ein Symbol - den Fernsehturm Florian. Über einem Fundament von acht Meter Tiefe wurde der Turm mit einer Gesamthöhe von 220m errichtet. In einer Höhe von 133 m entstand eine Plattform für die Wirtschafts- und Maschinenräume, darüber das rotierende Café. Leider ist die ~Bungee-Station nach einem Unfall nicht mehr aktiv. ~Turmrestaurant: 0231-2862328 von 11-22:45 Uhr
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| Deutsche
Arbeitsschutzausstellung (DASA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund Tel: 0231-9071-645 Öffnungszeiten: Di-Sa 9-17, So 10-17 Uhr Eine der faszinierendsten Dauerausstelllungen ist die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Unter dem Motto "Mensch-Arbeit-Technik" bietet die DASA auf über 13000 qm einen spannenden Ausflug in die Arbeitswelt von gestern, heute und morgen. ~Führungen: Sa 14 Uhr, So 13:30, ~Veranstaltungen, ~"DASA"-Restauration: 0231-9071688
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Kokerei Hansa
Emscherallee 11 44369 Dortmund Tel: 0231-931122-33 Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18, Sa/So nur zu Führungen Die Kokerei Hansa verkörpert durch ihr Erscheinungsbild einen enormen Symbolwert und ist ein wertvoller Zeuge alter "rauchiger" Industriezeiten. Um so erstaunlicher, dass sich die Natur nun immer mehr vom Menschen einst verbautes Terrain zurückerobert und die sichtbaren Erinnerungen an alte Zeiten zunehmend überwuchert - ein Industriegelände verliert zunehmend sein typisches Aussehen. Altindustrie und Natur - eine Landschaft mit einem neuen, eigenen Gesicht. ~Do 14, Sa 14+16, So/Fei 11, 14, 16 Uhr regelmäßige Führungen, ~Veranstaltungen, ~Fahrradverleih
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| Alte Kolonie Eving
Dortmund, Ortsteil Eving, Nollendorfplatz Kontakt: Geschichtsverein Eving: 0231-852173 Die in den Jahren 1898 bis 1900 im Dortmunder Norden gebaute Bergarbeitersiedlung der Zeche "Vereinigte Stein und Hardenberg" besteht aus sehr individuell gestalteten, teils mehrgeschossigen Gebäuden, die von zahlreichen Gärten umgeben sind. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kolonie durch einfachere Häuser erweitert. Das Zentrum der Siedlung bildet das Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz, das zahlreiche Einrichtungen der betrieblichen Sozialpolitik beherbergte. Im Rahmen der IBA Emscher Park erfolgten die Sanierung und eine vielfältige kulturelle Neunutzung.
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Siedlung Ziethenstraße
Lünen, Sedanstr. Die kleine, aber interessante Siedlung an der Ziethenstraße wurde im Jahr 1898 für die Bergarbeiter der ehemaligen Zeche Preußen, die 1895 die Förderung aufnahm, erbaut. Sie steht exemplarisch für den frühen Werkswohnungsbau im Revier. Die Häuser sind relativ schlicht gehalten. Charakteristische Merkmale der Siedlung sind die tiefen Vorgärten und die Platanenreihen. Heute befindet sich die Siedlung im Besitz der Landesentwicklungsgesellschaft NRW, die eine vorbildliche Sanierung durchführte.
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| Halde Grosses Holz
Bergkamen, Ortsteil Oberaden, Erich-Ollenhauer-Str., Parken: gegenüber Einmündung Binsenstr. Seit Anfang der 1970er Jahre versteht die Ruhrkohle AG ihre Abraumhalden als "Landschaftsbauwerke". Ein Beispiel dafür ist die Halde Grosses Holz, mit einer Höhe von 148m. Nach einem Konzept des Landschaftsarchitektenbüro Dr. Werkmeister / Martin Heinmann, ist sie auch für Freizeit und Naherholung nutzbar.
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Lindenbrauerei
Massener Str. 31 59423 Unna Tel: 02303-592319 Die Lindenbrauerei in Unna gehört zu den traditionsreichsten Braustätten der Region. Die ehemalige Brauerei wandelte sich zu einem sehr lebendigen Kulturzentrum mit mehreren Gastronomien. Unter Tage, in den ehemaligen Brauereigewölben erwartet Sie eine geheimnisvolle Welt gestaltet durch internationale LichtkünstlerInnen ~ Zentrum für internationale Lichtkunst, ~Führungen. Außerdem: ~Veranstaltungen, ~Disco, ~ Schalender (Kneipe im Kulturzentrum) ~Restaurant "Himmel und Erde", ~Hausbrauerei.
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| Maximilianpark
Alter Grenzweg 2 Tel: 02381-98210-00 Öffnungszeiten: April - Sept: 9-19 Uhr, Okt - März: 10-19 Uhr Die Zeche Maximilian erlebte nur eine kurze Blüte. Die Gebäude der Zeche stehen heute neuen Nutzungen offen. Der Maximilianpark ist auch Refugium für die Natur. Das Ensemble aus Flora, Fauna und alten Ruinenfragmenten wird durch den Glaselefanten vervollständigt. Hier wird künstlich Geschaffenes dem natürlich Entstandenen akzentuiert gegenübergestellt. ~Veranstaltungen im Festsaal + der Werkstatthalle, ~Duftgarten, ~tropisches Schmetterlingshaus, ~Naturkundliche Führungen, ~Gastronomie: 02381-487400, ~Fahrradverleih in Planung
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Umspannwerk Recklinghausen
RWE NET AG Uferstr. 2-4 45661 Recklinghausen Tel: 02361-38-2208 Öffnungszeiten: Di-So: 10-17 Uhr Führungen: So/Fei 15 Uhr Zum 75jährigen Unternehmensjubiläum im Jahr 2000 richtete die damalige VEW Energie AG in Recklinghausen ein Historisches Zentrum ein. Standort des, die Bereiche Museum, Unternehmensarchiv und historische Bibliothek umfassenden Zentrums ist ein 1928 erbautes Umspannwerk das für eine Begegnung zwischen Geschichte und Gegenwart ideal geeignet ist.
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| Halden Hoppenbruch und
Hoheward
Herten-Süd, Im Emscherbruch Die Halde Hoppenbruch hat eine Höhe von 70 m. Sie wurde bereits Ende 1983 der Öffentlichkeit teilweise zugänglich gemacht und seit 1992 ist sie frei begehbar. Die Halde Hoppenbruch steht nicht mehr unter Bergaufsicht, und ist ein Bestandteil des Grünzugs D des Emscher Landschaftsparkes. Auf dem Gipfel erwartet Sie ein weitschweifender Blick auf das mittlere Ruhrgebiet - sowie eine im Jahr 1997 errichtete Windenergieanlage und künstlerisch gestaltete Informationsträger zum Thema Windkraft. Auf einem zentralen Gipfelplateau steht außerdem eine Sonnenuhr. Die Halden Hoheward und Hoppenbruch entstanden als Bergematerial-Aufschüttungen der benachbarten Zechen Ewald/Schlägel & Eisen und General Blumenthal/Haard. Sie bilden heute zusammen mit dem Waldgebiet Emscherbruch und dem "Projekt Ewald" zentrale Teilprojekte des Landschaftsparkes Emscherbruch.
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Chemiepark Marl
Hüls Infracor GmbH Paul-Baumann-Str. 1 45764 Marl Tel: 02365-49-9436 Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr Die früheren Chemiewerke der HÜLS AG wandelten sich zu einem umfangreichen Dienstleistungs- und Produktionspark verschiedener Anbieter der chemischen Industrie. Mit umfangreichen Besichtigungsmöglichkeiten kann man hier Chemie erleben und verstehen. ~Werksrundfahrten, ~Sonderführungen, ~Ausstellung zur Gegenwart des Standortes, ~Restaurant "Feierabendhaus", Lipper Weg, 02365-666980
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| Berger-Denkmal auf dem
Hohenstein
Witten, Ortsteil Hohenstein 20 m hoch ist das Bergerdenkmal an der Talkante der Ruhrtals. 130 m über ragt es über der Ruhr auf und bietet dem Besucher eine wundervolle Aussicht. Immer schon war der Aussichtspunkt und der sich anschließende Park ein beliebtes Ausflugsziel.
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Villa
Hohenhof - Außenstelle des Karl-Ernst-Osthaus-Museum
Stirnband 10 58093 Hagen 02331-5599-0 Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr Der Hohenhof zählt zu den architekturgeschichtlich bedeutendsten Gebäuden Europas aus der Zeit der Frühmoderne. Das Landhaus wurde 1906 bis 1908 von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde für den Hagener Kunstsammler und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus und seine Familie erbaut. Das Gebäude gilt als eines der wenigen erhaltenen "Gesamtkunstwerke" des Jugendstils. Nach dem Willen von Karl Ernst Osthaus sollte der Hohenhof als Zentrum der Künstlerkolonie Hohenhagen dienen, die jedoch nur in Ansätzen realisiert wurde. Nach wechselvoller Geschichte beherbergt das Haus heute, neben den in der ursprünglichen Form erhaltenen und rekonstruierten Räumen, das Museum des "Hagener Impulses". Zu der Villa gehört auch der historische Park. Der Hohenhof ist eine Abteilung des Karl Ernst Osthaus Museums der Stadt Hagen.
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| Siedlung Lange Riege
Hagen, Ortsteil Eilpe, Riegenstr., Bleichplatz Die "Lange Riege", einst Wohnung und Werkstätte der Eilper Klingenschmiede, kann auf eine über 300jährige wechselvolle Geschichte zurückblicken. Lange vor der Industrialisierung gingen hier Schmiede aus dem bergischen Land ihrer Arbeit nach. Auch wenn die einzelnen Häuser in den mehr als 300 Jahren ihrer Existenz einige Veränderungen erfahren haben, stellen sie dennoch ein einmaliges historisches Bauensemble dar.
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Westfälisches
Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach 58091 Hagen 02331-7807-0 Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen vermittelt seinen Besuchern vielfältige Einblicke in Handwerk und Technik des ausgehenden 18. und des 19. Jahrhunderts. Etwa 60 Handwerks- und Industriebetriebe sowie Dauerausstellungen zu ausgewählten Themen können auf dem rund 42 ha großen Museumsgelände besichtigt werden. ~zahlreiche Vorführungen, ~Sonderaustellungen und -veranstaltungen, ~Führungen auf Anfrage, ~Museumsgaststätte "Haus Lethmathe": 02331-70100
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