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Freizeit Tipps fürs Ruhrgebiet: Ausstellungen, Kunst 2006:

 
Ausstellung: Caspar David Friedrich im Essener Folkwang Museum vom 05.05. - 20.08.2006 - verlängert bis 03.09.2006
Der Erfinder der Romantik in der Malerei ist Caspar David Friedrich. Noch zu Lebzeiten in Vergessenheit geraten, wurde er zu Beginn des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt und gilt heute als wichtigster Maler der deutschen Romantik. Auch im europäischen Ausland, in Russland und in Amerika fand sein Werk in den letzten Jahrzehnten zunehmende Beachtung. Friedrich ist nunmehr auch international als einer der zentralen Künstler des 19. Jh.s anerkannt. Dies zeigen unter anderem die große Caspar David Friedrich-Ausstellung 1972 in der Tate Gallery in London, die kleineren 1991 und 2002 im Metropolitan Museum in New York oder die Ausstellung 1992 im Prado in Madrid. In Deutschland ist unsere Retrospektive die erste nach den beiden großen Ausstellungen zu Friedrichs 200. Geburtstag 1974 in Hamburg und Dresden. Infos
Ausstellung: Georg Tappert - Ein deutscher Expressionist im Selmer Schloss Cappenberg vom 14.05. - 20.08.2006

1880 in Berlin geboren, absolviert Georg Tappert zunächst eine Schneiderlehre und arbeitet zwei Jahre in verschiedenen Schneiderwerkstätten. Die Begegnung mit Max Liebermann sollte für seinen künftigen Lebensweg von entscheidender Bedeutung sein. Liebermann erkennt das künstlerische Talent des jungen Tappert und ermuntert ihn, das Studium an der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste aufzunehmen. Infos

Ausstellung: Martin Kippenberger in der Düsseldorfer Kunstsammlung vom 10.06. - 10.09.2006
In exemplarischer Auswahl zeigt die Ausstellung in K21 Gemälde und konzeptuelle Malereiprojekte ebenso wie Skulpturen, Installationen, Multiples, Zeichnungen, Plakate, Bücher und bislang unveröffentlichte Materialien entlang der Chronologie von Kippenbergers Laufbahn.
Mit „Lieber Maler, male mir“ (1981) „Heavy Burschi" (1991) und der Installation der „Weißen Bilder“ (1992) rückt dabei der Fokus auf Kippenbergers Konzept, das Malen an andere zu delegieren. Austausch, Konfrontation und Kooperation sind signifikante Kennzeichen von Kippenbergers künstlerischer Praxis. Stets auf der Suche, probiert sich der Künstler in wechselnden Rollen aus, agiert als Schriftsteller, Musiker, Museumsdirektor und Betreiber eines weltweit operierenden U-Bahn-Netzes. Als Club- und Restaurantbesitzer bringt er Kunst und Entertainment zusammen, was in dem kokett bescheidenen Wunsch kulminiert, man möge später einmal sagen, „Kippenberger war gute Laune“. Infos
Ausstellung: Klima und Mensch, leben in eXtremen im Herner Musuem für Archäologie vom 30.05.2006 - 30.05.2007
Was ist eigentlich Klima? Welche Auswirkungen hat es für das Leben auf der Erde und welchen Einfluss hat der Mensch? Häufen sich die Klimakatastrophen in der letzten Zeit oder gab es schon immer extreme Veränderungen?
Die Ausstellung „klima und mensch. leben in eXtremen“ gibt überraschende Antworten. In einer inszenierten Landschaft gehen die Besucher durch die letzten 6 Millionen Jahre. Vom mumifizierten Mammutbaby „Dima“ bis zum genmanipulierten Schwein, von den 1,8 Millionen Jahre alten Steingeräten aus der Olduvai-Schlucht in Afrika bis zur modernen UV-Schutzkleidung aus Australien, von versteinertem Laub bis zur Solarzelle – anhand von über 800 bedeutenden Exponaten aus aller Welt erfahren sie, wie Menschen, Tiere und Pflanzen auf Klimaschwankungen reagierten. Und wie der Mensch besonders seit der Zeit der Industrialisierung das Klima immer mehr beeinflusst. Zum Schluss stellen sich die Besucher der Zukunft: Wie geht es weiter mit dem Klima unserer Erde und welche Folgen hat das für die Menschheit? Infos
Bergische Kunstausstellung im Solinger Museum Baden vom 01.06. - 27.08.2006
Die heterogene Schau, die traditionell unter keinem vorgegebenen Motto steht, gibt einen Einblick in das vielfältige Kunstschaffen der Region. Viele der teilnehmenden Künstler sind Absolventen der Düsseldorfer Kunstakademie und durch überregionale Ausstellungstätigkeiten bekannt. Es gibt aber auch Neues in der Ausstellung zu entdecken. Die Beschränkung auf relativ wenige Künstler führt zu einer Auswahl, die keinen breiten Überblick über die junge Kunstszene im Großraum des Bergischen Landes gibt. Ziel war es vielmehr aus einer Vielzahl von Bewerbungen die innovativsten und interessantesten Positionen herauszufinden und vorzustellen. Infos
Ausstellung: Klasse Kamp in der Düsseldorfer Kunsthalle vom 24.06. - 27.08.2006
Die Bildhauerin Irmin Kamp wirkt neben ihrer künstlerischen Tätigkeit seit 33 Jahren als engagierte Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf. Mehr als 160 Studentinnen und Studenten durchliefen in den Jahren ihrer Lehrtätigkeit die Klasse Kamp. Die Ausstellung zeigt in einem facettenreichen Überblick die Vielseitigkeit sowie die immer wieder auftretenden Parallelen in den meist bildhauerischen Positionen, die aus der Klasse Kamp hervorgegangen sind. Ausgewählt wurden 32 künstlerische Positionen, darunter international renommierte Künstler wie Christoph Büchel und Bogomir Ecker, junge Talente wie Luka Fineisen und Simon Schubert sowie wiederentdeckte künstlerische Positionen wie die der 1998 verstorbenen Sybille Berke. Infos
Ausstellung: Chinas Volk der großen kühlen Berge - die Yi gestern und heute im Duisburger Kultur- und Stadthistorischen Museum vom 25.06.2006 - 04.02.2007
China ist ein Vielvölkerstaat, in dessen Grenzen heute 56 ethnisch, religiös bzw. sprachlich eigenständige Volksgruppen leben. Unter ihnen bilden die Han-Chinesen mit etwa 91% die Bevölkerungsmehrheit. Sie sind bei uns als Chinesen im eigentlichen Sinne bekannt. Die übrigen 55 Volksgruppen, etwa 90 Millionen Menschen, werden von chinesischer Seite offiziell als 'Nationale Minderheiten' bezeichnet.
Ein geschlossenes, etwa 2 Millionen Menschen umfassendes Siedlungsgebiet der Minderheit der Yi befindet sich in den 'großen kühlen Bergen' (Daliangshan) der Provinz Sichuan. Hier haben die Yi bis in die 1950er Jahre hinein ihre kulturelle Eigenständigkeit weitgehend zu bewahren vermocht. Denn bis zu dieser Zeit gab es im Siedlungsgebiet der Yi keine Straßen, die für Wagen passierbar gewesen wären, Fußpfade waren gefährlich, Brücken selten und nur in großen Abständen vorhanden. Reisende, z.B. Missionare, gelangten im allgemeinen nur bis an die Grenzen des Yi-Landes. Infos
Ausstellung: "und es bewegt sich doch..." des Museum Bochum vom 11.06 - 03.09.2006
Das Projekt umfasst Kunstwerke, die sowohl temporär als auch auf Dauer in Bochum aus- und aufgestellt sind. Neben dem Kunstmuseum Bochum sind die Burg Haus Kemnade, die Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum, die Situation Kunst, die Galerie m bzw. der Schlosspark Weitmar sowie Plätze der Innenstadt und der Stadtteile Ausstellungsorte. Während der Dauer der Ausstellung werden die Skulpturen im Innen- und Außenraum durch Vorträge, museumspädagogische Angebote, Führungen und Aktionen miteinander verbunden. Unabhängig von der vorhandenen Kunst im Öffentlichen Raum finden viele Performances und Interventionen statt. Infos
Ausstellung: Schweizer Druckgraphik der Gegenwart im Düsseldorfer Museum Kunst Palast vom 24.06. - 27.08.2006
Für diese Ausstellung wurden Werke von über 30 Künstlerinnen und Künstlern – Protagonisten der Schweizer Kunst der 1980er- und 1990er-Jahre – ausgesucht, bei denen die Druckgraphik einen festen Platz im künstlerischen Œuvre einnimmt. Druckgraphik ist auch im digitalen Zeitalter ein innovativ eingesetztes Verfahren, das viele Künstler spielerisch gebrauchen und mit den neuesten Vervielfältigungsmöglichkeiten kombinieren. Als eines der bedeutendsten europäischen Graphikmuseen verfügt die Graphische Sammlung der ETH Zürich über exzellente Bestände zeitgenössischer Druckgraphik. In der Konzentration auf den Schweizer Kunstraum macht diese Ausstellung die Vielfalt und Ausdruckskraft dieser Kunst fassbar. Viele der vorgestellten Künstlerinnen und Künstler sind international bekannt. Zu ihnen zählen John Armleder, Miriam Cahn, Martin Disler, Helmut Federle und Franz Gertsch. Infos
Ausstellung: Henri Cartier-Bresson in der Oberhausener Ludwig Galerie bis 27.08.2006
150 seiner photographischen Meisterwerke werden in der Ausstellung gemeinsam mit 70 seiner Zeichnungen gezeigt.
Zum ersten Mal ist sein photographisches und zeichnerisches Werk in einer Ausstellung in gleicher Bedeutung zu sehen.
Henri Cartier-Bresson hatte in den letzten 2 Jahrzehnten seines Lebens kaum noch photographiert und sich dem Zeichnen zugewandt. In seinen bisherigen Ausstellungen ist dieses zeichnerische Werk aber noch nie gleichberechtigt mit der Photographie gezeigt worden. Infos
Ausstellung: Joe Allen in Schloss Moyland, Bedburg-Hau vom 02.07. - 15.10.2006
Schwerpunkt der Ausstellung im Museum Schloss Moyland vom 02.07.2006 bis 15.10.2006 sind die in den letzten Jahren entstandenen großformatigen Gemälde des schottischen Künstlers Joe Allen. Joe Allen, der überwiegend in Trier lebt und arbeitet, ist Absolvent der Royal Academy in London und seit 1984 Dozent für Malerei an der Europäischen Kunstakademie in Trier. Die Ausstellung präsentiert überwiegend neuere Arbeiten der letzten zehn Jahre und umfasst 85 Exponate. Joe Allens großformatige Werke werden aus jeweils neun Tafeln zusammengesetzt und vereinen Figürliches und Abstraktes in spannungsvollen Abfolgen. Die überwiegend gedämpfte Farbpalette wird durch farbige Passagen sowie starke schwarz-weiß Kontraste durchbrochen und akzentuiert. Dass die Materialität der Farbe ein wichtiges Anliegen des Malers ist, dokumentiert sich in seiner besonderen Maltechnik mit Ölfarbe und Wachs. Das Wachs gibt der Farbe - je nach Art des Einsatzes - Kompaktheit, Transparenz und materielle Dichte. Infos
Ausstellung: Friedrich G. Einhoff - ein Maler aus dem Ruhrgebiet Schacht XII auf der Essener Zeche Zollverein vom 02.07. - 31.08.2006
Die Ausstellung präsentiert das Frühwerk des expressionistischen Malers Friedrich G. Einhoff (1901-1988), das ein eindruckvolles Panorama des Ruhrgebietes der 1920er und 1930er Jahre ist. Das zwischen 1944 und 1989 in Magdeburg eingelagerte Werk, galt lange Zeit als verschollen.
Die Ausstellung der Stiftung Zollverein in Kooperation mit der Galerie Oltmanns zeigt auch Gemälde, die noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen waren. Eintritt frei. Infos
Ausstellung: "Just Wanna See His Face - Die Gesichter der Rolling Stones" im rock'n'popmuseum Gronau vom 02.07 - 15.10.2006
Die Ausstellung zeigt großformatige, signierte Erstdrucke des bekannten Malers Sebastian Krüger. Trotz seiner „respektlosen“ Darstellung der Rock-’n’-Roll-Dinosaurier ist Sebastian Krüger insbesondere dem Gitarristen Ron Wood freundschaftlich verbunden und wird mit ihm künftig auch künstlerisch zusammenarbeiten. Meist steht aber das markanteste Gesicht der Stones Keith Richards im Mittelpunkt der künstlerischen Angriffe. Die Zeitung „The Times“ gestand Krüger einmal zu, mit seinen Zeichnungen den Geist seiner Subjekte auf den Punkt zu bringen.
Den zweiten Teil der Ausstellung trägt der Dortmunder Fotograf Carl van der Walle bei. Seine Fotografien zeigen die Rolling Stones auf Deutschlandtourneen von 1965 bis 1973. Anders als bei Sebastian Krüger steht Frontmann Mick Jagger im Mittelpunkt der fotografischen Ablichtungen Carl van der Walles. Infos
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Ausstellung: "Strömung" im Duisburger Museum Küppersmühle vom 14.07. - 10.09.2006
Die Gemeinschaftsausstellung stellt Werke der Wiener Künstler Manfred Wakolbinger und Erwin Bohatsch gegenüber. Wakolbingers Skulpturen entstehen am Computer, erst danach nehmen sie plastische Formen an. Charakteristisch für die Werke von Bohatsch ist ihre komplexe Oberflächenstruktur aus zahlreichen Materialschichten. So verändern sich die Bilder je nach Lichteinfall oder Beobachtungswinkel. Infos
Ausstellung: Canossa 1077 - Erschütterung der Welt in Paderborn vom 21.07. - 05.11.2006
Der Gang nach Canossa: Eindrucksvoll berichtet der Chronist Lampert von Hersfeld von der abenteuerlichen Alpenüberquerung König Heinrichs IV. und seines Gefolges im Januar des Jahres 1077, die ihn vor die Tore der Burg von Canossa in Oberitalien führte, wo Papst Gregor VII. bei der Markgräfin Mathilde von Tuszien vor dem herannahenden König Zuflucht gesucht hatte. Heinrich IV. trat die beschwerliche und äußerst gefahrvolle Reise an, um in Canossa die Lösung vom päpstlichen Bannspruch zu erwirken und so seine Herrschaft zu retten.
Die Auseinandersetzungen zwischen König und Papst, die im Bannspruch des Papstes Gregors VII. und dem Bußgang des Herrschers kulminierten, sind aber nur ein Aspekt jener Epoche tief greifender Gegensätze und Umbrüche, aber auch Neuanfänge und Reformen, die im späten 11. und frühen 12. Jahrhundert alle Bereiche der mittelalterlichen Gesellschaft erfassten. Infos
Ausstellung: The Guggenheim Collection in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle vom 21.07.2006 - 07.01.2007
Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, und die Deutsche Telekom freuen sich, eine umfangreiche Ausstellung mit Werken aus der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museum ankündigen zu dürfen. Im Sommer 2006 zeigt die Kunst- und Ausstellungshalle im gesamten Haus, auf circa 6000 qm, eine der größten und ambitioniertesten Ausstellungen der letzten Jahre. Mit einer Auswahl von 200 Meisterwerken von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart präsentiert sich die Sammlung der Guggenheim Foundation, New York in Bonn. Die Guggenheim Foundation ist heute mit fünf Museen in New York, Venedig, Berlin, Bilbao und Las Vegas die erste wirklich globale Institution, die sich der bildenden Kunst widmet. Im benachbarten Kunstmuseum Bonn wird auf einer Fläche von 1500 m² eine Auswahl von Werken seit 1990 gezeigt. Infos
Die Stadt ist eine Ausstellung - Der Arnsberger Kunstsommer vom 28.07. - 06.08.2006
„Die Stadt ist eine Ausstellung“ zeigt Kunst in Schaufenstern und öffentlichen Gebäuden. Diesmal sind über sechzig regionale Künstler und mehr als fünfzig Aussteller beteiligt. Wer durch die Stadt geht, bekommt Kunst zu sehen. Es lohnt sich, die Schaufenster in Arnsberg und Neheim einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Infos
Ausstellung: TIBET - Klöster öffnen ihre Schatzkammern in der Essener Villa Hügel vom 16.08. - 26.11.2006
Eine Annäherung an das geheimnisvolle, hinter den Gipfeln des Himalaja verborgene Tibet mit seiner fremden und faszinierende Kultur ermöglicht jetzt die Kulturstiftung Ruhr. In der Villa Hügel Essen präsentiert sie bis zu 1500 Jahre alte religiöse Kunstwerke aus den Schatzkammern tibetischer Klöster sowie aus Palästen und Museen. Diese Kostbarkeiten haben größtenteils das „Dach der Welt“ noch nie zuvor verlassen. Rund 150 Exponate – Skulpturen, Rollbilder, vielgestaltige Mandalas, Ritualgegenstände und Tempeldekor – machen die stilistische Vielfalt der Kunst in Tibet erfahrbar. Sie wurden zwischen dem 5. und dem frühen 20. Jahrhundert von meist anonym gebliebenen Künstlern nicht nur im Land selbst geschaffen, sondern haben ihren Ursprung zum Teil auch in Indien, Nepal, Burma, Kaschmir und China – Regionen, zu denen Tibet rege Beziehungen unterhielt. Infos
Ausstellung: Das achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der Kunst seit 1960 im Kölner Museum Ludwig vom 19.08. - 12.11.2006
„Das achte Feld“ richtet einen neuen und wachen Blick auf die Kunst, sie tastet die historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ab. Es ist die erste Ausstellung und der erste Katalog, wo Drag und Gender, Queerness und Transsexualität auf breitem Raum, in all ihren Facetten dargestellt werden und vor allem, wo sie erotisch sein dürfen. Sexualität erschöpft sich nicht in Familienpolitik und Fernsehserie. Sexualität ist immer auch Beben und Verwandlung, Begehren und Macht, Verführung und Trauer, Glanz und Elend. Von Variété oder Pornographie abgesehen, lässt sich nur in der Kunst die ganze Faszination des Themas erfahren. Sie lässt nicht nur das gefahrlose Spiel mit den Geschlechtern, mit den verbotenen Wünschen zu, sie allein erfasst ihre Widersprüchlichkeit. Was bedeutet das für das abweichende Begehren? Was bedeutet es nach der Liberalisierung, in einer totnormalisierten Welt? Wie sieht diese Welt für weibliche Männer, männliche Frauen aus? Infos
Ausstellung: Entry2006 - Wie werden wir morgen leben? in der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein in Essen vom 26.08. - 03.12.2006
Neue Materialien und Technologien eröffnen Designern neue Möglichkeiten. Dabei spielt das „Vorbild Natur“ oft eine große Rolle. Beispiel Lotus-Effekt: Wissenschaftler haben das Selbstreinigungsprinzip von Lotusblumenblättern erforscht und zur technischen Anwendung gebracht. In Zusammenarbeit von Designern und Unternehmen sind Produkte wie Dachziegel, Autos und Badewannen mit selbstreinigenden Oberflächen auf dem Markt und setzen Standards. Infos
Ausstellung: Florian Merkel - Nutzlast Zeichnungen und Acrylglasfiguren präsentiert vom Dortmunder Kunstverein, Hansastr. 2-4 vom 01.09. - 08.10.2006
Dass nicht alles, sondern „etwas" nicht stimmt, irritiert die Menschen. Merkel, der von diesem Trick weiß, kombiniert gewöhnliche Werkzeuge, Motive oder Figuren in einer Gebärde, die jeder irgendwann irgendwo gesehen haben muss und in Erinnerung hat, miteinander. Sowohl die Lob verdienenden Meisterwerke der Kunst als auch Puppen aus der Rumpelkiste werden auf der gleichen Ebene eingesetzt, wodurch eine Verschiebung ihrer Bedeutung stattfindet. Ähnlich wie die Massenprodukte der Pop-Art sind klassische Motive, die wiederholt zitiert und ausgeschöpft werden, hervorragende Werkstoffe, um eine kitschige Atmosphäre zu erzeugen. Man kann darin eine leichte Ironie gegenüber der Kunstgeschichte oder sogar einen skeptischen Blick auf die sog. „wahren" Kunstwerke vermuten: Was ist wertvoll? Was ist Kitsch? Was gehört zur Tradition? Was ist neu? Wo ist die „Wahrheit"? Infos
Ausstellung: "Über Kopf" - 20 Jahre Kunst bei Flottmann in Herne vom 02.09. - 21.10.2006
In diesem Jahr feiern die Flottmann-Hallen ihr 20-jähriges Bestehen als Kultur- und Veranstaltungszentrum. Anlässlich dieses Jubiläums wird der Bereich der Bildenden Kunst mit einer Sonderausstellung gewürdigt.
Gezeigt wird eine "Über Kopf"-Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern, die in den vergangenen 20 Jahren an Ausstellungen beteiligt waren. Jedem Künstler wird ein Kubikmeter Ausstellungsraum mit einer Gewichtsbeschränkung von 5 kg für sein Kunstschaffen zur Verfügung gestellt. Ca. 160 Künstlerinnen und Künstler haben die Einladung angenommen und werden ein abwechslungsreiches, künstlerisches Kolorit zeigen.
Das Besondere dieser Ausstellung ist nicht nur die große Beteiligung, sondern die außergewöhnliche Präsentation der Kunstwerke. "Über Kopf" bedeutet, die auszustellenden Arbeiten werden an den Fachwerkstreben der Halle freihängend präsentiert und können 'von unten' betrachtet werden. Infos
Ausstellung: „Gartenträume – Plakatkunst von Mucha bis Staeck in der Oberhausener Ludwig Galerie vom 09.09. - 26.11.2006
Die Besucher erwartet eine Augenweide der schönsten Plakate aus Deutschland und Europa. Bedeutende Plakatkünstler von Alphonse Mucha, Ludwig Hohlwein bis Uwe Loesch und Klaus Staeck haben wichtige Werke der Gebrauchsgrafik geschaffen, in denen der Wandel der Natur über mehr als 100 Jahre sichtbar wird. Die Ausstellung ist insofern gleichermaßen kulturgeschichtlich wie kunstgeschichtlich interessant, denn am Thema der Naturdar-stellung wird die Geschichte der Plakatkunst erlebbar in Werken aus der Gründerzeit, dem Jugendstil, Art Déco, der Neuen Sachlichkeit und der Kunst der 50er Jahre bis zu den heutigen Plakatbotschaften, die den Wandel ehemaliger Industriebrachen und Stadtlandschaften in künftige, neue Lebensräume des wiedergefundenen Naturerlebens proklamieren. Infos
Ausstellung: Caravaggio - Auf den Spuren eines Genies im Düsseldorfer Museum Kunst Palast vom 09.09.2006 - 07.01.2007
Nur wenige Künstler haben bereits zu Lebzeiten mit ihren ausdrucksstarken Werken und ihrem bewegten Leben so viel Aufsehen erregt wie der italienische Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610). Noch heute lösen seine von meisterhafter Lichtdramatik und eindringlichem Realismus geprägten Gemälde eine große Faszination auf den Betrachter aus.
Erstmals in Deutschland wird nun dem Meister des italienischen Frühbarock eine eigene Ausstellung gewidmet, die sich ausschließlich auf die Bilderfindungen Caravaggios konzentriert. Die von Jürgen Harten kuratierte, exklusiv im museum kunst palast gezeigte Schau vereint über 30 Gemälde aus den verschiedenen Schaffensphasen des Malers. Sie richtet den Blick auf jene Bildmotive, die schon zu Lebzeiten Caravaggios nachgeahmt und variiert wurden. Seine Werke, die in den verschiedenen Kirchen Roms, Süditaliens und auf Malta zu bewundern sind, revolutionierten die Malerei des frühen 17. Jahrhunderts und führten in ganz Europa zu einer nach ihm benannten Strömung innerhalb der Barockmalerei, dem „Caravaggismo“.
Nicht weniger spektakulär als sein Werk war seine Biografie. Gerichtsakten und Schriftquellen berichten von seinem streitbaren Charakter, von kirchlichen wie privaten Förderern und öffentlichem Aufsehen, von Totschlag, Flucht vor der Justiz, päpstlicher Begnadigung und einem frühen, rätselhaften Tod in der Nähe von Rom. Infos
Ausstellung: Stille Welten - Spuren alter Industriekultur von Rainer Gaertner im Vestischen Museum Recklinghausen vom 10.09. - 29.10.2006
Sie sind Monumente, Zeugen einer vergangenen Zeit - die stillgelegten Zechen und Kokereien im Ruhrgebiet, die inzwischen zu Industriedenkmälern erklärt wurden. Hinter ihren Toren entsteht nach und nach eine wunderbare Welt im Verborgenen...eine stille Welt. Rainer Gärtner, einer der herausragenden Architektur-Photographen der Gegenwart, ist mit der Großbildkamera auf Spurensuche gegangen. Doch nicht die Gebäude selbst, vielmehr die Details sind es, die ihn an den verlassenen Industrieanlagen faszinieren... Infos
Ausstellung: Best of ... 100 Werke aus der Grafischen Sammlung des Dortmunder Museums am Ostwall vom 10.09 - 05.11.2006
Best of ... zeigt Arbeiten auf Papier aus der fast 3.000 Werke umfassenden Grafischen Sammlung des Museums. Vom Expressionismus bis zur Gegenwart gibt die Schau einen Überblick über 100 Jahre grafischen Schaffens. Beginnend mit Handzeichnungen der Brücke-Künstler sowie deren farbigen Aquarellen und Holzschnitten folgen monografische Positionen zu M. Beckmann, K. Kollwitz, P. Picasso und anderen Vertretern der Klassischen Moderne. Auch die Neue Sachlichkeit, das deutsche Informel, die 50er Jahre sowie Konkrete Poesie und Fluxus sind vertreten. Ferner werden in Kabinetten einzelne Sujets wie Portrait, Künstlerportrait, die Landschaft und das Stillleben hervorgehoben. Infos
Ausstellung: Francis Bacon - Die Gewalt des Faktischen in der Düsseldorfer Kunstsammlung vom 16.09.2006 - 07.01.2007
Dramatische Darstellungen von menschlichen Körpern sind allgegenwärtig im Werk des bedeutendsten englischen Malers des 20. Jahrhunderts: Francis Bacon (1909–1992). Wie kein anderer Maler seiner Generation hat Bacon das Drama des verwundbaren, schutzlos ausgelieferten Körpers inszeniert. Er suchte Erfahrungen zu formulieren, die sich zwischen den extremen Polen von Kreuzigung und Schlachthof bewegen, die die Affinität zwischen Mensch und Tier in erschreckender Direktheit thematisieren.
Im Zentrum der retrospektiv angelegten Ausstellung mit 60 Werken aus allen Schaffensphasen werden Bacons beunruhigende und zugleich fesselnde Studien des menschlichen Körpers stehen: Die von Erinnerungen durchtränkten Porträts der Freunde und Liebhaber ebenso wie die Studien anonymer Kreaturen. Bacon verweigert ein intaktes Bild des menschlichen Körpers und lenkt uns auf die moderne Fragestellung eines Selbst, das seine stabile Identität verloren hat, ein Selbst in seiner Welt keinen gesicherten Ort mehr zu finden vermag. Infos
Ausstellung: Feininger - Werke und Freunde im Wuppertaler Von der Heydt-Museum vom 17.09. - 19.11.2006
Lyonel Feininger ist einer der wichtigsten Künstler der klassischen Moderne. Geboren 1871 in New York, wollte er ursprünglich Musik studieren, doch nahm er 1887 ein Studium an der Hamburger Kunstgewerbeschule auf und begann, Karikaturen für verschiedene Zeitschriften in den USA und Europa zu zeichnen. Die Ausstellung präsentiert Beispiele wichtiger Werkgruppen Feiningers: von ersten impressionistischen Naturstudien um 1907 zu den grotesken Straßen- und Dorfszenen um 1908-11, darunter Hauptwerke des Künstlers wie „Dämmerdorf/Rue de Faubourg“ (1909) aus der Nationalgalerie Berlin, „Diabolospielerinnen I“ (1909) aus englischem Privatbesitz und „Die große Revolution“ (1910) aus dem Museum of Modern Art in New York. Infos
Ausstellung: Rebecca Horn im Zentrum für Internationale Lichtkunst, Unna ab 19.09.2006
Die weltbekannte deutsche Künstlerin Rebecca Horn zeigt ihre Installation "Lotusschatten 2006" in der Dauerausstellung des Museums.
Rebecca Horn, international renommiert und vielfach ausgezeichnet, gilt als eine der vielseitigsten und kreativsten Künstlerinnen Deutschlands. Das komplexe Werk der mehrmaligen documenta-Teilnehmerin fasziniert durch starke metaphorische und poetische Aussagekraft.
Die Arbeit "Lotusschatten 2006" im Zentrum für Internationale Lichtkunst ist eine komplexe mechanische Apparatur aus Kupfer, Glas, Stahl und Licht wächst wie eine Lilie in den Raum hinein und lässt eine magische, poetische Atmosphäre aus Bewegung, Klang und Lichtreflektion entstehen. Langsam wandern Lichtreflexe und Schatten die Wände entlang und erzeugen eine entrückte Atmosphäre. Infos
Ausstellung: Joan Colom - Raval im Essener Museum Folkwang vom 23.09. - 12.11.2006
Vom 23. September bis zum 12. November 2006 zeigt die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang in Zusammenarbeit mit der Fondació Foto Colectania in Barcelona und der Fondation Henri Cartier-Bresson in Paris eine Ausstellung mit Bildern des spanischen Fotografen Joan Colom, dessen Werk außerhalb Spaniens bislang weitgehend unbekannt ist.
Präsentiert werden 84 Schwarzweiß-Aufnahmen aus den Jahren 1958 bis 1961, die Colom auf seinen fotografischen Streifzügen durch ein Stadtviertel Barcelonas, das „Barrio Chino“, heute „Raval“, angefertigt hat. Das „Barrio Chino“ war zu dieser Zeit ein Kiez, wo Prostitution und Kriminalität alltäglich waren, zugleich ein Ort, dessen Betreten in der repressiven Zeit der Franco-Diktatur etwas Widerständiges hatte. Infos
Ausstellung: besessen - Stuhlklassiker 1920 - 2000 im Herner Schloss Strünkede vom 28.09.2006 - 28.01.2007
Die Ausstellung gibt einen Überblick über seltene und ausgefallene Sitzmöbel. Infos
Ausstellung: Stephan Balkenhol im Duisburger Museum Küppersmühle vom 29.09.2006 - 28.01.2007
Aufgrund der besonderen Räumlichkeiten des MKM wird die Duisburger Präsentation den größten Umfang haben. Noch nie hat es eine umfassendere Ausstellung der vielfältigen Skulpturen von Stephan Balkenhol gegeben. Zielsetzung der Schau ist es, das Schaffen des Künstlers aus den letzten 15-20 Jahren zusammenhängend darzustellen.
Das Wesen des Balkenhol’schen Werkes lässt sich am besten mit seinen eigenen Worten beschreiben: „Ich will alles auf einmal: Sinnlichkeit, Ausdruck, aber nicht zu viel, Lebendigkeit, aber keine oberflächliche Geschwätzigkeit, Momentanietät, aber keine Anekdote, Witz, aber keine Kalauer, Selbstironie, aber keinen Zynismus. Und in erster Linie eine schöne, stille, bewegte, viel- und nichtssagende Figur.“ Infos
Ausstellung: Spencer Tunick im Düsseldorfer museum kunst palast vom 30.09. - 12.11.2006
Mit seiner Installation bezieht sich Tunick auf die Düsseldorfer Quadriennale06 – das erste Kunstjahr, das die Stadt ausgerufen hat und nun alle vier Jahre ausgetragen wird – und das Thema „Körper“, das auch im Werk des Barockkünstlers Caravaggio, der zeitgleich im museum kunst palast mit 30 hochkarätigen Leihgaben präsentiert wird - eine wichtige Rolle spielt.
Seit 1992 fotografiert der US-amerikanische Künstler Nackte im öffentlichen Raum. Seine spektakulären Projekte, etwa für die Londoner Saatchi Gallery oder die Biennale São Paulo, fanden eine Vielzahl von Teilnehmer und eine große Medienresonanz. Das Düsseldorfer Projekt wird die erste Installation von Spencer Tunick in Deutschland sein. Infos
Ausstellung: Jean Tinguely - Es bewegt sich alles, Stillstand gibt es nicht im Duisburger Wilhelm Lehmbruck Museum vom 30.09.2006. - 14.01.2007
Jean Tinguely (1925-1991) ist bekannt für seine sich bewegenden, oft lautstarken Metallskulpturen. Das Zusammenspiel aller montierten Einzelteile sowie die offensichtliche Nutzlosigkeit der aufwändigen Maschinen machen den Reiz dieser phantasievollen plastischen Gebilde aus. Diese Ausstellung für Kinder und Jugendliche präsentiert (als Leihgaben aus dem Museum Jean Tinguely, Basel) die imposante Skulptur "Hippopotamus" (1991) sowie drei Graphiken, in denen sich der Künstler mit dem Thema Maschine auseinandersetzt. Infos
Ausstellung: Juan Muñoz - Rooms of my Mind in der Düsseldorfer Kunstsammlung vom 14.10.2006 - 04.02.2007
Die Ausstellung gibt einen intensiven Einblick in das Werk des spanischen Künstlers Juan Muñoz (1953 - 2001), der in den achtziger Jahren einer der wichtigsten Erneuerer einer figurativen und narrativen Bildhauerei war. Neben einzelnen Skulpturen und Skulpturengruppen werden Zeichnungen und nicht zuletzt Hörstücke präsentiert, in denen das umfassende Interesse von Muñoz am Faszinosum des Raums und der Illusion sichtbar wird.
Die Ausstellung versucht, die wichtigsten Aspekte eines Werkes anschaulich zu machen, das sich nie in der Schaffung einzelner Skulpturen oder Figuren erschöpft. Wichtiger noch als die erfindungsreiche plastische Formulierung im Einzelnen ist dem Künstler die Schaffung einer Gesamtatmosphäre, in der ein mit menschlichen Emotionen und Vorstellungen aufgeladener Raum im Mittelpunkt steht. Infos
Ausstellung: Hattingen hat Immendorf im Stadtmuseum vom 13.10.2006 - 14.01.2007
Jörg Immendorff gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler in Deutschland. 1945 in Bleckede an der Elbe geboren, betätigt er sich schon früh künstlerisch und stellt bereits vor Studienbeginn eigene Arbeiten aus. Ab 1963 studiert er Bühnenkunst bei Theo Otto, wechselt nach drei Semestern an die staatliche Kunstakademie Düsseldorf und besucht die Klasse von Josef Beuys. Dort führt er zahlreiche Kunstaktionen und politische Kundgebungen durch. Das Stadtmuseum Hattingen würdigt mit einer Retrospektive seines graphischen Werkes die Bedeutung des Düsseldorfers, der 2003 wegen eines Sex- und Drogenskandals in die Schlagzeilen geraten ist. Zu sehen sind Auszüge aus den wichtigsten Schaffenszyklen von den 60er Jahren bis zur Gegenwart, aber auch komplette Serien, angefertigt in unterschiedlichen Drucktechniken wie Radierung, Aquatinta, Linolschnitt, auch übermalt, Siebdruck. Infos
Ausstellung: Tandem im Kunstmuseum Mülheim vom 15.10. - 03.12.2006
Seit seiner Gründung 1956 hat sich der Mülheimer Kunstverein nicht nur die Förderung des Museums sondern auch die der Mülheimer Kunstszene als wesentliches Ziel gesetzt. Es ist ihm daher ein besonderes Anliegen, die nach einem Jahrzehnt erstmalig wieder veranstaltete eigene Ausstellung dem Schaffen Mülheimer Künstlerinnen und Künstler zu widmen. 15 Künstlerinnen und Künstler, die Mülheim über Jahre hinweg eng verbunden sind, zum Teil außerhalb ihren Wirkungskreis haben wie Christoph Schlingensief, Dorothee Golz, Peter Könitz, und zum anderen in Mülheim wohnen und arbeiten wie Werner Nekes, Ralf Raßloff, Alexander Voß, um nur einige zu nennen, sind eingeladen, im Museum ihre neuesten Werke zu präsentieren. Sie sind aber ebenfalls dazu eingeladen, je eine junge künstlerische Position von außerhalb mitzubringen. Diese besondere Ausstellungskonzeption gibt der Schau ihren sprechenden Namen Tandem. Kunst im vielfachen Doppelpack verweist zum einen auf den Standort Mülheim an der Ruhr und zum anderen auf die vielfältigen Möglichkeiten künstlerischer Vernetzungen. Eine Sonderposition wird in dieser überaus lebendigen Jubiläumsausstellung der Multimediakünstler Helge Schneider einnehmen, der der Veranstaltung mit eigenen Programmpunkten Glanzlichter aufsetzen wird. Infos
Ausstellung: Gabriel Orozco im Kölner Museum Ludwig vom 03.11.2206 - 29.01.2007
Der mexikanische Künstler Gabriel Orozco ist der Gewinner des blueOrange 2006. Der in New York, Paris und Mexiko Stadt lebende Gabriel Orozco ist der zweite Preisträger des renommierten, von den Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgelobten blueOrange. Das Werk des 1962 in Jalapa, Veracruz, Mexiko geborenen Gabriel Orozco umfasst skulpturale Arbeiten, Installationen und Fotografie, die er häufig aus gefundenen Alltagsgegenständen bzw. –Situationen entwickelt. Durch Modifizierung oder Veränderung des Kontextes, schafft er aus diesen oft „armen“ Materialien und Situationen neue, teils wundersame, teils verstörende Arbeiten. Die Kunst Gabriel Orozcos ist nicht nur von seinen vielfachen Reisen, sondern auch von seinem großen lyrischen, philosophischen und politischen Interesse geprägt. Seine Mittel sind leise, aber pointiert. Infos
Die Maschinen des Leonardo Da Vinci im Gelsenkirchener Bahnhofscenter vom 11. 11.2006 - 20.01.2007
Kann der Mensch über Wasser gehen? Oder gar durch die Lüfte schweben wie ein Vogel? Vor über 500 Jahren beschäftigte sich das Renaissance-Genie Leonardo da Vinci (1452 – 1519) mit diesen Fragen. Wie weit Leonardo seiner Zeit voraus war, belegen die Nachbauten seiner erfindungsreichen Skizzen. Nach Wien, Florenz und Venedig ist nun in Gelsenkirchen die Sonderausstellung „Die Maschinen des Leonardo da Vinci“ zu sehen – im Bahnhofs-Center (Eingang gegenüber dem Verwaltungsgericht). ExtraMax in Zusammenarbeit mit der SMG Stadtmarketing Gesellschaft präsentieren von Samstag, 11. November 2006 bis 20. Januar 2007, rund 40 Nachbauten sowie Skizzen Leonardos. Infos
Ausstellung: Fotokunst aus 60 Jahren in den Herner Flottmann-Hallen vom 11.11. - 17.12.2006
62 Fotografien von 42 Künstlern sind für diese Ausstellung aus dem Förderankauffundus des Landes NRW Kornelimünster ausgewählt worden.
Das Besondere an dieser Ausstellung liegt zum einen darin, dass Werke gezeigt werden, die noch nie der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, zum anderen werden aber auch Arbeiten präsentiert, die sehr früh angekauft wurden und zugleich als zentrale Arbeiten für das spätere Werk der Künstler gelten.
So ist die Neue Sachlichkeit in der Fotografie vertreten durch Albert Renger-Patzsch. Vorgestellt wird die objektive Fotografie der frühen 70er Jahre durch Bernd und Hilla Becher sowie Schüler von Bernd Becher der Kunstakademie Düsseldorf, z.B. Andreas Gursky, Claus Goedicke, Thomas Ruff und Axel Hütte. Repräsentanten des Neuen Sehens und der experimentellen fotografischen Kunst sind u.a. Christel Blömeke, Johannes Brus, Judith Samen, Michael Sauer, Katharina Sieverding, Klaus Rinke und Magdalena Jetelova.
Vor 170 Jahren wurde die Fotografie erfunden – welche Auswirkungen diese Erfindung auf die Bildende Kunst hat, wird in dieser umfangreichen Fotokunst-Ausstellung dem Besucher nahe gebracht. Eintritt frei. Infos
Ausstellung: Anna & Bernhard Blume - De-konstruktiv im Dortmunder Museum am Ostwall vom 19.11.2006 - 11.02.2007
Anna und Bernhard Blume bezeichnen ihre Arbeiten oft als "Transzendentale Fotografie". Inspiriert von der Spiritistischen Fotografie des frühen 20. Jahrhunderts geht es ihnen um das Sichtbarmachen von Gemütszuständen. Ihre Fotografien sind daher Verbildlichung gesellschaftlicher Zwänge und zugleich ihre ironische Auflösung. Zentrales Thema ist die Inszenierung spezifischer Aspekte des kleinbürgerlichen Milieus der 50er und 60er Jahre, dem das mit Dortmund verbundene Künstlerpaar entstammt. Die Zwanghaftigkeit der "heilen Welt" provoziert eine Revolte der Seele, die in einem "Aufstand der Dinge" ihren übertragenen Ausdruck findet: Möbel entwickeln ein Eigenleben und attackieren den Hausherrn; die Hausfrau muss sich vor umher fliegenden Kartoffeln in Sicherheit bringen. Die gewohnte Ordnung der Dinge steht Kopf. Infos
Ausstellung: Pablo Picasso - Guernica im Marler Skulpturenmuseum Glaskasten vom 19.11.2006 - 11.02.2007
Picasso liefert mit seinem Gemälde kein Historienbild, das die konkrete Zerstörung Guernicas darstellt, sondern klagt gegen Krieg, Töten und Zerstörung im Allgemeinen. So zeigt uns das Bild auch keine Helden und Sieger, sondern stellt die Opfer und deren Leid ins Zentrum.
Der Künstler schenkte das Bild einer zukünftigen spanischen Republik, weshalb es von 1939 bis 1981 im Museum of Modern Art in New York ausgestellt war. Erst nach dem Tode Francos wurde das Gemälde 1981 erstmals in Spanien gezeigt. Heute ist Picassos "Guernica" im Museo Reina Sofia in Madrid ausgestellt.
Von Picassos Monumentalbild existieren weltweit zwei Kopien in Originalgröße. Eine, 1985 von Nelson Rockefeller gestiftet, hängt im Vorraum zum Sitzungssaal des UN-Sicherheits-rates im Hauptgebäude der UNO in New York. Die in Marl ausgestellte Kopie wurde für die Ausstellung "50 Jahre Guernica", die 1987 an gleicher Stelle gezeigt wurde, angefertigt und befindet sich seither in Privatbesitz. Infos

(c) Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2006
Ausstellung: FotoTeam Rhein-Ruhr stellt sich selbst dar in der Duisburger Bezirksbibliothek Rheinhausen vom 23.11.06 - 05.01.2007
Viele Menschen haben ein Hobby, finden aber keine Gleichgesinnten in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Sie müssen sich auf die Suche machen und Leute finden, die ihre Leidenschaft teilen. So geht es den Mitgliedern des FotoTeam Rhein-Ruhr. Sie haben seit 1998 eine künstlerische Heimat gefunden. Jedes Jahr werden verschiedene Aktivitäten vom Verein angeboten, auf denen die unterschiedlichsten Fotografien entstehen. So verschieden wie die Mitglieder sind auch die entstandenen Aufnahmen, und so vielfältig ist auch die Ausstellung, die nun in der Bezirksbibliothek Rheinhausen gezeigt wird. Infos
Ausstellung: Valery Koshlyakov in der Oberhausener Ludwig Galerie vom 02.12.06 - 28.01.2007
Zu sehen sind rund 50 Objekte, Fotos und Videos des 1962 in Salsk, Region Rostov, Russland, geborenen Valery Koshlyakov, der heute in Moskau, Berlin und Paris lebt und arbeitet. Die Ausstellung wendet sich sowohl an kunstgeschichtlich als auch kulturgeschichtlich Interessierte, denn Koshlyakov, der 1985 sein Diplom an der Kunstakademie Rostov machte und dort 1987 Gründungsmitglied der Gruppe „Kunst oder Tod“ war, wählte in den 90er Jahren in der Moskauer Underground-Szene das „Pantheon des Weltkulturerbes zum Motivvorrat seines künstlerischen Schaffens“ (Barbara Wittwer) Seine Vorliebe beim Material gilt dem Karton, braunem Packband und grellbuntem Klebeband. Die Bilder, teils auf farbiger Plastikfolie über Keilrahmen, überraschen von Ferne durch ihren Realismus, während sich von Nahem die irritierende Assoziation mit dem breiten, pastosen Pinselstrich expressiver Malerei kaum zurückdrängen lässt. Den Betrachter fessele die Reibung zwischen konkret Sichtbarem und der entstehenden Illusion, zwischen denen die Wahrnehmung hin- und her wandert, so die Kunsthistorikerin Barbara Wittwer. Infos
Ausstellung: „Oilpaintings 2006“ von Zhou Tiehai in der Essener Galerie Frank Schlag & Cie. vom 01.12.06 - 19.01.2007
Seit den 90er Jahren zählt der in Shanghai lebende Zhou Tiehai (* 1966) zu den auffälligsten und bekanntesten Künstlern der chinesischen Kunstszene.1987 beendete er sein Studium an der Kunstschule der Universität in Shanghai und war 1998 der Preisträger des Contemporary Chinese Art Award.
Nachdem Zhou Tiehai aus der Werbebranche, in der er arbeitete, zur Kunst zurückkam, befasste er sich mit der Dehnbarkeit der zeitgenössischen Kunst. Folglich formte er eine freche, aber dennoch kultivierte Kritik an der Kunst. Seine Untersuchungen der zeitgenössischen Kunst kombiniert er mit einer unvergleichlichen Leidenschaft und Impulsivität, die bei der Betrachtung seiner Bilder deutlich werden.
Seine manipulierten Porträts von altmeisterlichen Gemälden, denen er den Kopf von "Joe Camel", - der Werbefigur eines Tabakkonzerns- aufsetzt, gehören zu der Werkgruppe der so genannten „Placebos“. Zhou Tiehai betrachtet das Kamel als sein verändertes Ego. Auf diese Art verleiht er diesen meist streng wirkenden Bildern einen humorvollen Akzent. Mit seiner Serie der „Joe Camel-Bilder“ wurde Zhou Tiehai international berühmt. Infos
Ausstellung: Hellen van Meene - Portraits 1995 - 2006 im Essener Folkwang Museum vom 02.12.2006 - 25.02.2007
Das Museum Folkwang gibt erstmalig in Deutschland einen Überblick über die Arbeiten der Fotografin Hellen van Meene. Die niederländische Künstlerin portraitiert Jugendliche auf der Grenze zwischen kindlicher Phantasiewelt und Erwachsenenleben und lotet fotografisch die körperlichen und seelischen Veränderungen in der Pubertät aus.
Ruhig, still und klassisch in der Bildauffassung sind die Portraits nur auf den ersten Blick: Die Motive von pubertierenden Mädchen, jungen Frauen und androgynen Jungen, deren Männlichkeit noch hinter runden Gesichtern und scheuen Blicken verborgen ist, bringen die Ruhe aus dem Gleichgewicht und lassen die Fotos fragil und ambivalent erscheinen. Seit 1995 untersucht Van Meene diese Lebensphase, in der die Kindheit auf dem Spiel steht. Die besondere individuelle Physiognomie leitet sie bei der Auswahl ihrer Modelle. Infos
Ausstellung: Paul Klee im Kölner Museum Ludwig vom 09.12.2206 - 04.03.2007
Mit einer gezielten Auswahl von rund 200 Arbeiten auf Papier aus der Sammlung des im Juni 2005 eröffneten Paul Klee Zentrums in Bern präsentiert das Museum Ludwig das Spätwerk Klees. In den meist weniger bekannten kalligraphischen Bleistift- und Tuschezeichnungen sowie Kleisterfarbenblättern kommt Klees gestalterische Intensität in expressiv-meditativer Darstellungsweise zum Ausdruck. Ob als Maler, als Kunsttheoretiker, oder als Kunstpädagoge – Paul Klee gehört zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Trotz eines rationalistischen Ansatzes – Klee lehrte zehn Jahre lang als Meister am Bauhaus (1921-1931) – beharrte er auf der großen Bedeutung des Unbewussten in der Kunst. Sein Verständnis der Kunst als Schöpfungsakt parallel zur Natur inspiriert die Künstler noch heute.
Ausstellung: Meisterklasse Maik und Dirk Löbbert im Museum Gelsenkirchen vom 10.12.2006 - 28.01.2007
In der Reihe der Klassenausstellungen ist die aktuelle Klasse der Brüder Löbbert eingeladen. Maik, gebürtiger Gelsenkirchener, und Dirk, geboren in Bochum-Wattenscheid, sind als Künstlerpaar bereits einmal mit einer Raumbemalung zu Gast im Museum Gelsenkirchen gewesen. Inzwischen haben sie eine Professur für Bildhauerei an der Kunstakademie Münster. Maik Löbbert ist derzeit Rektor der Akademie. Folgende Studentinnen und Studenten werden raumbezogene Arbeiten im Rahmen der Ausstellung zeigen: Dai-Goang Chen (Korea), Bianca Graznowski (D), Alexander Edischerow (Georgien), Stefanie Klingemann (D), Katharina Kutznetcowa (Weißrussland), Martine Reher (Frankreich) und Sebastian Walther (D). Infos
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