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Freizeit Tipps fürs Ruhrgebiet: Ausstellungen, Kunst 2007:

 
Ausstellung: Juan Muñoz - Rooms of my Mind in der Düsseldorfer Kunstsammlung vom 14.10.2006 - 04.02.2007
Die Ausstellung gibt einen intensiven Einblick in das Werk des spanischen Künstlers Juan Muñoz (1953 - 2001), der in den achtziger Jahren einer der wichtigsten Erneuerer einer figurativen und narrativen Bildhauerei war. Neben einzelnen Skulpturen und Skulpturengruppen werden Zeichnungen und nicht zuletzt Hörstücke präsentiert, in denen das umfassende Interesse von Muñoz am Faszinosum des Raums und der Illusion sichtbar wird.
Die Ausstellung versucht, die wichtigsten Aspekte eines Werkes anschaulich zu machen, das sich nie in der Schaffung einzelner Skulpturen oder Figuren erschöpft. Wichtiger noch als die erfindungsreiche plastische Formulierung im Einzelnen ist dem Künstler die Schaffung einer Gesamtatmosphäre, in der ein mit menschlichen Emotionen und Vorstellungen aufgeladener Raum im Mittelpunkt steht. Infos
Ausstellung: Anna & Bernhard Blume - De-konstruktiv im Dortmunder Museum am Ostwall vom 19.11.2006 - 11.02.2007
Anna und Bernhard Blume bezeichnen ihre Arbeiten oft als "Transzendentale Fotografie". Inspiriert von der Spiritistischen Fotografie des frühen 20. Jahrhunderts geht es ihnen um das Sichtbarmachen von Gemütszuständen. Ihre Fotografien sind daher Verbildlichung gesellschaftlicher Zwänge und zugleich ihre ironische Auflösung. Zentrales Thema ist die Inszenierung spezifischer Aspekte des kleinbürgerlichen Milieus der 50er und 60er Jahre, dem das mit Dortmund verbundene Künstlerpaar entstammt. Die Zwanghaftigkeit der "heilen Welt" provoziert eine Revolte der Seele, die in einem "Aufstand der Dinge" ihren übertragenen Ausdruck findet: Möbel entwickeln ein Eigenleben und attackieren den Hausherrn; die Hausfrau muss sich vor umher fliegenden Kartoffeln in Sicherheit bringen. Die gewohnte Ordnung der Dinge steht Kopf. Infos
Ausstellung: Pablo Picasso - Guernica im Marler Skulpturenmuseum Glaskasten vom 19.11.2006 - 11.02.2007
Picasso liefert mit seinem Gemälde kein Historienbild, das die konkrete Zerstörung Guernicas darstellt, sondern klagt gegen Krieg, Töten und Zerstörung im Allgemeinen. So zeigt uns das Bild auch keine Helden und Sieger, sondern stellt die Opfer und deren Leid ins Zentrum.
Der Künstler schenkte das Bild einer zukünftigen spanischen Republik, weshalb es von 1939 bis 1981 im Museum of Modern Art in New York ausgestellt war. Erst nach dem Tode Francos wurde das Gemälde 1981 erstmals in Spanien gezeigt. Heute ist Picassos "Guernica" im Museo Reina Sofia in Madrid ausgestellt.
Von Picassos Monumentalbild existieren weltweit zwei Kopien in Originalgröße. Eine, 1985 von Nelson Rockefeller gestiftet, hängt im Vorraum zum Sitzungssaal des UN-Sicherheits-rates im Hauptgebäude der UNO in New York. Die in Marl ausgestellte Kopie wurde für die Ausstellung "50 Jahre Guernica", die 1987 an gleicher Stelle gezeigt wurde, angefertigt und befindet sich seither in Privatbesitz. Infos

(c) Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2006
Ausstellung: Hellen van Meene - Portraits 1995 - 2006 im Essener Folkwang Museum vom 02.12.2006 - 25.02.2007
Das Museum Folkwang gibt erstmalig in Deutschland einen Überblick über die Arbeiten der Fotografin Hellen van Meene. Die niederländische Künstlerin portraitiert Jugendliche auf der Grenze zwischen kindlicher Phantasiewelt und Erwachsenenleben und lotet fotografisch die körperlichen und seelischen Veränderungen in der Pubertät aus.
Ruhig, still und klassisch in der Bildauffassung sind die Portraits nur auf den ersten Blick: Die Motive von pubertierenden Mädchen, jungen Frauen und androgynen Jungen, deren Männlichkeit noch hinter runden Gesichtern und scheuen Blicken verborgen ist, bringen die Ruhe aus dem Gleichgewicht und lassen die Fotos fragil und ambivalent erscheinen. Seit 1995 untersucht Van Meene diese Lebensphase, in der die Kindheit auf dem Spiel steht. Die besondere individuelle Physiognomie leitet sie bei der Auswahl ihrer Modelle. Infos
Ausstellung: Himmelschöre und Höllenkrach im Gustav-Luebcke-Museum, Hamm vom 03.12.2006 - 25.02.2007
Diese Ausstellung stellt die himmlische Musik und die musizierenden Engelchöre in der bildenden Kunst vor, u.a. in Gemälden, Graphiken, Buchillustrationen und Skulpturen. Dazu zählen auch Darstellungen der Geburt Christi mit musizierenden Engeln in zahlreichen herausragenden Gemälden.
Engel spielen die aller höchste, die himmlische Musik. Im Mittelalter glaubte man, dass der Umlauf der Gestirne und Planeten wohllautende Töne erzeuge und das die Engel für diese harmonische Sphärenmusik verantwortlich sind. Nach ihrem kosmischen, himmlischen Vorbild gestaltet sich die Musik auf Erden. Seit dem Mittelalter weiß man auch von dem Dualismus aus harmonischer Engelsmusik und disharmonischem Höllenkrach. Diese Höllenmusik soll mit einem Gemälde nach Hieronymus Bosch und Graphik von Pieter Bruegel gezeigt werden. Engel im Bild präsentieren dem Betrachter häufig Noten und Gesangbücher. So genannte Motettenblätter aus dem 17. Jahrhundert und Altarbilder zeigen solche Noten. Infos
Ausstellung: Im Neuen Licht - Von Dürer bis Beuys im Wuppertaler Von der Heydt-Museum vom 07.12.2006 - 03.2007
Im Rahmen der Neukonzeption der Sammlung werden Werke aus eigenen Bestand präsentiert von der frühen Renaissance bis ins 20. Jahrhundert. Die Auswahl von Dürer bis Beuys bildet Schwerpunkte zu einzelnen Künstlern und Epochen, wobei Arbeiten auf Papier zusammen mit Gemälden und Skulpturen gezeigt werden.
Graphiken von Dürer, Callot, Rembrandt und den Niederländern des 17. Jahrhunderts verbinden sich mit Beispielen der Gemäldesammlung zu interessanten Werkgruppen. Zeichnungen von Hans von Marées, Menzel, Schirmer und Segantini zeigen künstlerische Auffassungen des 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Idealismus und Realismus. Besonders in den Blickpunkt gerückt sind die französischen Impressionisten Cézanne, Degas und Toulouse-Lautrec. Auch Bildhauer wie Rodin und Lehmbruck sind mit Werken vertreten. Infos
Ausstellung: Paul Klee im Kölner Museum Ludwig vom 09.12.2206 - 04.03.2007
Mit einer gezielten Auswahl von rund 200 Arbeiten auf Papier aus der Sammlung des im Juni 2005 eröffneten Paul Klee Zentrums in Bern präsentiert das Museum Ludwig das Spätwerk Klees. In den meist weniger bekannten kalligraphischen Bleistift- und Tuschezeichnungen sowie Kleisterfarbenblättern kommt Klees gestalterische Intensität in expressiv-meditativer Darstellungsweise zum Ausdruck. Ob als Maler, als Kunsttheoretiker, oder als Kunstpädagoge – Paul Klee gehört zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Trotz eines rationalistischen Ansatzes – Klee lehrte zehn Jahre lang als Meister am Bauhaus (1921-1931) – beharrte er auf der großen Bedeutung des Unbewussten in der Kunst. Sein Verständnis der Kunst als Schöpfungsakt parallel zur Natur inspiriert die Künstler noch heute.
Ausstellung: Nächtlicher Tag - Wilhelm Kohlhoff. Ein Maler des Expressionismus im Mülheimer Kunstmuseum in der alten Post vom 10.02. - 13.03.2007
Der 1893 geborene Maler und Grafiker Wilhelm Kohlhoff war eine der zentralen Künstlerpersönlichkeiten im Berlin des frühen 20. Jahrhunderts. Im Spannungsfeld zwischen Impressionismus und Expressionismus schuf er zwischen 1916 und 1930 ein charakteristisches Œuvre, das expressive Portraits, Figurenbildnisse, Landschaften und Stilleben umfasst. Nach seinem Debüt auf der Großen Berliner Kunstausstellung im Jahr 1914 gehörte Kohlhoff bereits seit 1917 zur Berliner Secession und stellte regelmäßig gemeinsam mit seinen engsten Freunden Bruno Krauskopf und Harry Deierling, aber auch mit anderen namhaften Künstlern der Zeit aus.
1937 wurde Kohlhoff ein Opfer der nationalsozialistischen Aktion "Entartete Kunst". Acht seiner Werke - darunter das heute verschollene "Selbstbildnis" - wurden aus der Nationalgalerie entfernt. Während der ersten Jahre der NS-Diktatur bemühte sich Kohlhoff um Aufträge für Wandmalereien in öffentlichen Gebäuden, wurde aber schon 1939 zum Militärdienst eingezogen. 1943 zerstörte ein Bombenangriff das Berliner Atelier und vernichtete einen Großteil des Frühwerks. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs zog sich Kohlhoff - wie viele andere Künstler der Zeit - in den ländlichen Raum zurück und erarbeitete ein ebenso umfangreiches Spätwerk. Wilhelm Kohlhoff starb 78-jährig in Schweinfurt. Infos
Ausstellung: Angkor - Göttliches Erbe Kambodschas in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle vom 15.12.2006 - 09.04.2007
Diese Ausstellung bietet zum ersten Mal in Deutschland die Gelegenheit in großem Umfang Kunst zu sehen, die seit ihrem Bekanntwerden in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Kunst interessierte Publikum Europas fasziniert und in Staunen versetzt hat. Der Name Angkor steht seither für geheimnisvolle, unüberschaubar ausgedehnte Tempelanlagen im Dschungel Kambodschas, die auch heute noch eine Vorstellung von ihrer einstigen Pracht geben können.
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Ausstellung: Melanie Manchot - Shave in der Bochumer Galerie M vom 20.01. - 14.04.2007
Erstmals zeigt die Galerie m Bochum eine Ausstellung mit Werken der deutschen Foto- und Videokünstlerin Melanie Manchot. Im Mittelpunkt steht die Videoinstallation „Shave“, die von Fotografien ergänzt wird.

Langsam zieht die Kamera ihre Kreise um die Figur eines sitzenden Mannes mit nacktem Oberkörper, der von einem Barbier nass rasiert wird. Die zurückhaltende Mimik des Protagonisten und das langsame Ritual der Rasur lassen den dargestellten Akt offen und ambivalent. Die zentrale Projektion der Videoinstallation SHAVE wird überdimensional an die Wand geworfen und erzeugt so eine außergewöhnliche Präsenz des dargestellten Körpers... Infos
Ausstellung: Pasticcio I - Von Dürer bis Beuys im Wuppertaler Von der Heydt-Museum vom 21.01. - 29.04.2007
Pasticcio I findet im zweiten Obergeschoss statt, wo in konzentrierter Form Kunstwerke von den Niederländern des 16. und 17. Jahrhunderts bis in die zweite Hälfe des 20. Jahrhunderts vorgestellt werden. Ungefähr zweihundert Werke sind in den kommenden Monaten in dieser Zusammenstellung zu sehen. In Zukunft wird die Präsentation der Sammlung, entsprechend den räumlichen Anforderungen, flexibel gestaltet. Das neue Konzept, das sich auf die hervorragendsten Werke des Von der Heydt-Museums stützt, bietet dem Betrachter eine neue Sichtweise; die Besucher sind eingeladen, ihr Museum neu zu entdecken. Pasticcio II wird dann ab Mitte 2007 die Hauptwerke in anderen Räumen und wieder in einem anderen Licht präsentieren. Infos
Ausstellung: Claudia Lüke - "Imago"in der Städtischen Galerie des Alten Rathaus in Hattingen vom 26.01. - 13.04.2007 
In einer Inszenierung aus Objekten und Licht wird die unterbewusste Vorstellung von verschiedenen Frauenbildern provoziert.
Galerie-Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: geschlossen
Donnerstag und Freitag: 15 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 13 bis 18 Uhr

Veranstalter: Kunstverein Hattingen, Tel. (0 23 24) 8 40 21
Ort: Städtische Galerie Altes Rathaus, Untermarkt 9, Hattingen Infos
Ausstellung. Auguste Rodin - Der Kuss. Die Paare. im Essener Museum Folkwang vom 27.01. - 08.04.2007
Der Kuss von Auguste Rodin (1840 Paris – 1917 Meudon) gehört zum Bestand weltweit bekannter Werke, die ähnlich der Sixtinischen Madonna oder der Mona Lisa weit über den europäischen Kulturraum hinaus erkannt werden. Rodins Der Kuss ist als Ikone der innigen Liebe zwischen Mann und Frau Teil des kollektiven Gedächtnisses geworden. Bei genauerem Hinsehen offenbaren sich andere, vielleicht widersprüchliche Aspekte dieser bedeutenden Skulptur.
Die Ausstellung widmet sich mit dem Kuss einer der populärsten Schöpfungen des großen französischen Bildhauers. Mit dem Kuss als Mittelpunkt stellt sie erstmals die Paare und Paarbildungen in den Mittelpunkt und erschließt damit ein zentrales Gebiet in Rodins künstlerischem Schaffen. Rodin hat wie kein anderer Bildhauer das Verbinden und Kombinieren, das „Paaren“ von bildhauerischen Einzelformen zu immer neuen, wechselnden Konstellationen zum Prinzip seiner Arbeit gemacht und damit auch das Hervorbringen immer neuer, wechselnder, changierender Bedeutungen. Dabei hat Rodin immer wieder auf klassische Bildthemen zurückgegriffen wie Pan und Nymphe, Amor und Psyche, Paolo und Francesca, Adam und Eva. Infos
Ausstellung: Picasso - Malen gegen die Zeit in der Düsseldorfer Kunstsammlung K20 vom 03.02. - 28.05.2007
Pastorale Liebesszenen, ungleiche Paare, Aktfiguren, die Maskerade der Mantel- und Degenstücke, Selbstporträts – solche Themen beherrschen die Kunst des späten Pablo Picasso in seinen Jahren in Mougins (1960 –1972).

Dem „wilden“, rastlosen Picasso, dessen Gemälde die zunehmende Geschwindigkeit und Offenheit des Malprozesses verraten, stand immer ein reflektierender Picasso gegenüber, der in seinen Zeichnungen und Grafiken mit zeichnerischer Genauigkeit und großer Freude am Detail erzählt. Diese offensichtliche Trennung zwischen einem Stil des Malers und einem des Zeichners versteht Werner Spies, Kurator dieser Ausstellung, als Zeichen einer panischen Angst vor der verrinnenden Zeit, als Aufstand gegen die Zeitlichkeit und gegen das Verschwinden. Denn in alle Arbeiten, sei es an der Staffelei oder auf dem Zeichenblatt, investiert der Künstler ein bestimmtes Quantum an Zeit. Sechzig Bilder, dreißig Zeichnungen, sechzig grafische Blätter und einige „Klappskulpturen“ werden diese Dialektik vor Augen führen. Infos

Ausstelllung: 100.000 Jahre Sex im Neandertal Museum, Mettmann vom 03.02. - 20.05.2007
Über Liebe, Fruchtbarkeit und Wollust
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, hier wird es gezeigt. Von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert führt unser Gang durch die Geschichte der Sexualität. Machen Sie sich auf eine Reise mit Überraschungen gefasst. Die bunte Palette der rund 250 Exponate aus 60 europäischen Museen reicht von steinzeitlichen Figuren mit übergroßen Geschlechtsteilen bis hin zu neuzeitlichen Bildern mit deftigen Sexszenen. Freizügige Malereien aus der griechisch-römischen Kunst, auf denen Liebespaare in allen möglichen Stellungen zu sehen sind, gehören ebenso zum Repertoire wie erotische Aufnahmen aus der Frühzeit der Fotografie. Aber auch der berühmte Keuschheitsgürtel des Mittelalters und das älteste Kondom der Welt dürfen unter den gezeigten Erotika nicht fehlen! Infos
Ausstellung: Abenteuer Barbizon - Landschaft, Malerei und Fotografie von Corot bis Monet im Wuppertaler Von der Heydt-Museum vom 04.02. - 06.05.2007
Die große Ausstellung des Von der Heydt-Museums verbindet beide Medien - Malerei und Fotografie - und ermöglicht in der Nebeneinanderstellung dieser beiden Kunstgattungen eine neue Sicht auf die Meisterwerke der "Vor-Impressionisten". Dabei geht es uns nicht darum, nur solche Werke zu zeigen, die in Barbizon oder im Wald von Fontainebleau entstanden sind, unser Interesse gilt vielmehr der Aufbruchstimmung, die sich mit der neuen Art der Landschaftsmalerei und dem neuen Medium der Fotografie verband, also dem "Geist" von Barbizon. Infos
Ausstellung: Günther Uecker - "Das graphische Werk" im Stadtmuseum Hattingen-Blankenstein vom 10.02. - 15.04.2007
Nagel-Prägedrucke, Lithographien, Radierungen und ausgewählte Holzschnitte. In Kooperation mit der Geuer & Breckner Verlagsgruppe, Düsseldorf
Ausstellungseröffnung: Freitag, 9.2.2007, 19 Uhr, Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa, So: 11 - 18 Uhr
Do: 15 - 20 Uhr
Veranstalter: Stadtmuseum Hattingen, Tel. (0 23 24) 68 16 10
Ort: Stadtmuseum, Marktplatz 1-3, Hattingen-Blankenstein
Eintrittspreis: Erw. 5 Euro, Kinder 2,50 Euro Infos
Ausstellung Tony Cragg: "Das Potential der Dinge" - Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg vom 25.02. - 15.04.2007
Im September 2006 lud die Akademie der Künste in Berlin den international renommierten Bildhauer Tony Cragg (geb. 1949) ein, unter dem Titel „Das Potential der Dinge“ eine Werkschau zu organisieren. In seiner Beschäftigung mit skulpturalen Prinzipien von der Minimal bis zur Pop Sculpture, dies zu einer Zeit, als sich Minimalismus und Konzeptkunst im Formalismus zu verflüchtigen drohen, erkennt Tony Cragg die Notwendigkeit, eine Art Alphabet der Skulptur – analog zur Sprache – zu bilden, um Materie durch das künstlerische Werk nicht nur Form, sondern auch Bedeutung zu verleihen. Ihm geht es seither darum, in einer immer mehr vom Menschen geprägten, künstlichen Umwelt eine sinnstiftende Kunst zu schaffen, die moralische und ästhetische Kategorien entwickelt und beherzigt, eine Skulptur, wie er sagt, die „menschliches Denken und Fühlen mit stummer Materie ausdrückt“.
Cragg hat durch künstlerische Praxis und Erfahrung zu einer Erneuerung von Skulptur und Objekt gefunden. Er fordert sich selber ständig mit der Frage heraus, was Skulptur, was Objekt in unserer Zeit sein und bedeuten kann. Infos
Ausstellung: Living Stones - Die Natur als Künstlerin in der Oberhausener Ludwig Galerie Schloss Oberhausen vom 10.02. - 20.05.2007
Die Ausstellung „LIVING STONES“ macht die faszinierende Vielfalt der Beziehungen zwischen der Formenwelt der Natur und der Kunst erlebbar.

Die ausgestellten Steine aus über 2 Milliarden Jahren und die Fotografien von Albert Renger-Patzsch, Alfred Ehrhardt und Karl Blossfeldt zeigen: Natur und Kunst sind gleichermaßen durchdrungen von Kräften schöpferischer Formgebung. Infos

Ausstellung: PopUp - Fantastische Bücherwelten im Hattinger Haus Kemnade vom 04.03. - 28.05.2007
Man öffnet das Buch und ein Vogel springt einem keck entgegen. Nein, nicht flach auf dem Papier, sondern dreidimensional scheint er zwischen den Seiten herausfliegen zu wollen. Geschlossen sehen sie aus wie normale Bücher mit Buchdeckeln, Buchrücken und Seiten. Sie sind gedruckt und gebunden und bestehen doch teilweise aus bis zu 600 Papp-Einzelteilen, die mühsam per Hand zusammengefügt werden müssen. Solche Bücher gibt es seit 750 Jahren. Der in Deutschland noch wenig benutzte Fachbegriff wurde jedoch erst vor 75 Jahren patentiert: PopUp-Bücher. Infos
Fotoausstellung: "Brücken verbinden - führen zueinander" in der Stadtbücherei Hattingen vom 15.03. - 24.04.2007
Sie sind filigran oder kompakt, nostalgisch oder modern, in ihren Dimensionen äußerst unterschiedlich aber immer faszinierend. Deutlich erkennbar sind ihre Zweckbestimmung in der Entstehungszeit, der technische Fortschritt und die Fantasie der Konstrukteure. Die umgebenden Naturräume oder Stadtlandschaften runden die einzelnen Bilder ab.
Fotografiert von:
Peter Kroll, Foto- und Filmfreunde Bochum-Lamgendreer/Werne
Horst Mandler, Foto-AG der vhs Hattingen
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Erwachsenenbücherei besucht werden.
Veranstalter: Stadt Hattingen (Stadtbücherei), Tel. (0 23 24) 204 3555
Ort: Stadtbücherei, Bredenscheider Straße 8/10, Hattingen Infos
Ausstellung: Mario Testino - Out of Fashion im Düsseldorfer NRW Forum vom 21.04. - 17.05.2007
Das Düsseldorf NRW-Forum zeigt in der Ausstellung „Out of Fashion“ in knapp 40 Riesenformaten die berühmten Modefotos von Mario Testino. Darunter fotografische Ikonen wie die Aufnahen von Madonna, Kate Moss, Gwyneth Paltrow und Jude Law, zusammen mit einer Auswahl von Arbeiten für Gucci, Vogue und Vanity Fair. Infos

"Copacabana", Rio de Janairo, 2007, W Magazine, Mario Testino ©
Ausstellung: Wilhelm Lehmbruck "Linie und Körper" im Duisburger Wilhelm Lehmbruck Museum vom 16.01. - 17.06.2007
Auch die Zeichnung steht in Lehmbrucks Werk am Schnittpunkt zwischen traditioneller Kunstausübung und Übergang zur heute „klassisch“ genannten Moderne. Vorrangig die nicht-farbige Zeichnung mittels Kohle / Bleistift transportiert das Künstlerische in seiner idealen Form. Die Linie mit ihren Möglichkeiten, als Kontur und in der Parallelität der Schraffuren, die Licht und Schatten, Plastizität ausdrücken, bildet die Grundlage des Zeichnens auf Papier. Der Verselbständigung der Linie im reifen Werk Lehmbrucks, die mit der Reduzierung auf den Kontur des ganzen Körper beginnt.
Die Ausstellung zeigt neben Zeichnungen und Kaltnadelradierungen Lehmbrucks auch ausgewählte Werke aus der Sammlung von Brancusi bis Kricke. Infos
Projekt "Stahl-Farben" in der Gebläsehalle des Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte vom 09.02. - 03.06.2007
Im historischen Teil der alten Gebläsehalle zieht die Dauerausstellung "Weg des Stahls" ein. Der erste Schritt ist die statische Verbesserung dieser über 100 Jahre alten Halle. Das Projekt "Stahl-Farben" begleitet die Metamorphose des Denkmals zur Ausstellungshalle. Hunderte Meter Stoffbahnen verdecken den Umbau des geschundenen Gebäudes zur "Hall of Fame" der Stahlproduktion. Lücken im Verdeckten lassen Raum für Entdeckungen. Arbeitsgeräusche und wogende Stoff-Wellen zeigen: Hier lebt Neues in guter Tradition. Von Glühend-Weiß über Leuchtend-Rot bis hin zum Kühl-Blau schillert das ganze Spektrum, das Stahl zu bieten hat. Der ergraute Ort wird durch die farbenfreudige, bewegte Installation mit Hoffnung und neuer Energie aufgeladen. Wie die Halle, so wird auch die Installation im Laufe der Ausstellung immer wieder umgebaut, die Baustelle neu gedeutet. Das Künstler-Team setzt sich aus sechs Aktiven der Gruppe "Kunstraum" aus Ennepetal zusammen, unterstützt von Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden und Belgien.
Veranstalter: Westf. Industriemuseum Henrichshütte, Tel. (0 23 24) 9 24 70
Ort: Gebläsehalle Westf. Industriemuseum Henrichshütte, Werksstraße 31-33, Hattingen Infos
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Ausstellung: Menschenskinder - Unsere Großeltern, Eltern und wir im Westfälischen Schulmuseum Dortmund vom 08.02. - 20.06.2007
Diese Ausstellung ist Ergebnis eines Projektseminars der Universität Dortmund. Gezeigt werden die gesellschaftlichen Idealbilder der Kindheit, die die jeweilige historische Epoche (Weimarer Republik, NS-Zeit und Bundesrepublik bis zur Gegenwart) in massenhaft verbreiteten Wort- und Bildmedien entwarf. Diese sind Fibel- bzw. Lesebuchtexte, Poesiealben, vor allem aber Bildpostkarten der letzten 90 Jahre. Sie werden konfrontiert mit der persönlichen Spurensuche der Studierenden, dargestellt durch familiäre Bild- und Text-Medien, die in stärkerem Maße die tatsächliche Realität der Kinder darstellen (Fotoalben, Amateurfotografien, Kinder-Briefe und -Tagebücher sowie Interviews mit Eltern und Großeltern). Somit ist eine kleine Kulturgeschichte der Kindheiten in den eigenen Herkunftsfamilien entstanden. Infos
Bedürfnis Kunst: Einblicke in die Sammlung Viktor und Marianne Langen in der Langen Foundation in Neuss vom 04.03. - 17.06.2007
Wie baut man eine Sammlung auf? Welche Künstler sind wichtig? Welche Kunstwerke werden Bestand haben? Wie wählt man die richtigen Berater aus? Diese Fragen, die zurzeit in der Kunstwelt allgegenwärtig sind, bewegten Viktor und Marianne Langen in den 50 Jahren ihrer Sammeltätigkeit nicht. „Kunst ist ein Bedürfnis“ nannte Viktor Langen seine Leidenschaft lapidar und sammelte nicht nur Werke der westlichen Moderne sondern auch verschiedener Kulturen Ostasiens. Bei der Auswahl der Werke verließ das Ehepaar sich stets auf das eigene Urteil. Jedes Bild der Sammlung wurde einstimmig gemeinsam gekauft. Die Sammlung gilt heute als abgeschlossen und wird in wechselnden Ausstellungen in der Langen Foundation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Seit der Eröffnung der Langen Foundation im September 2004 ist die Ausstellung „Bedürfnis Kunst. Einblicke in die Sammlung Viktor und Marianne Langen“ die zweite Präsentation herausragender Werke der westlichen Moderne und spannt einen weiten Bogen von 1907 mit Alexej von Jawlenskys Stilleben mit Obstschale bis 1989 mit einer Arbeit von Michael Buthe.
Im Rahmen der Ausstellung werden verschiedenen Veranstaltungen stattfinden, die gesondert und auf der Webseite, www.langenfoundation.de, bekannt gegeben werden.
Fotoausstellung: Jacob Holdt - Amerikabilder 1970 - 1975 im Fotografischen Kabinett des Museum Folkwang in Essen vom 17.03. - 03.06.2007
Die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang zeigt in der Ausstellung JACOB HOLDT – AMERIKABILDER 1970-1975 vom 17. März bis 3. Juni 2007 eine Auswahl von 200 Fotografien des 1947 in Kopenhagen geborenen Dänen. Die Werke entstanden von 1970 bis 1975 auf Jacob Holdts dramatischen Reisen durch die USA und legen die damaligen gesellschaftlichen Missstände Amerikas offen. Sein 1977 erschienenes Buch American Pictures sorgte international für Aufsehen.
Als Jacob Holdt (geb. 1947 in Kopenhagen) 1970 von Kanada in Richtung Südamerika aufbrach, ahnte er noch nicht, dass sein Reiseabenteuer ihn fünf Jahre lang durch die USA führen würde. Er reiste per Anhalter, ließ sich mal hier, mal dort aushalten, nahm Drogen und lebte von der Hand in den Mund. In den Ghettos der USA wuchs sein Interesse für das "schwarze Amerika" und dessen Lebensbedingungen. Seine Eltern in Dänemark glaubten seinen schriftlichen Berichten über die katastrophalen Zustände nicht und schickten ihm eine Fotokamera, mit der er seine Amerikabilder festhielt.
Holdt kehrte 1975 nach Dänemark zurück. 1977 publizierte er sein heute legendäres Buch American Pictures - eine Essenz der ca. 15 000 Bilder, die er aus den USA mitbrachte. An einer Veröffentlichung seiner Fotografien in Buchform war er nie vorrangig interessiert. Über Rassismus, gesellschaftliche Missstände, die Gegensätze zwischen Arm und Reich, Schwarz und Weiß klärt er die Menschen in seinen unzähligen Diavorträgen auf, die er seit 30 Jahren erfolgreich in der ganzen Welt hält oder von seinen Mitarbeitern halten lässt. Ihm geht es nicht um den persönlichen Erfolg als engagierter Fotograf, sondern um eine langfristige Änderung des sozialen Gefüges mithilfe seiner Bilder. Dabei stellt er seine eigene Person und sein eigenes Tun infrage, um der belehrenden oder herablassenden Routine zu entgehen, seine Schärfe zu behalten und nicht im kulturellen Mainstream aufzugehen. Jacob Holdts Fotografien inspirierten u.a. den dänischen Regisseur Lars von Trier zu den Filmen Dogville und Manderlay. Die Bilder werden teils als farbige Abzüge, teils in vier Projektionen gezeigt. 
Öffnungszeiten: Di – S0 10 – 18 Uhr, Freitag 10 – 24 Uhr
Kostenlose Führungen: Sonntag, jeweils 15 Uhr 18.3./ 22.4./13.5./3.6.07 und nach Vereinbarung Infos
Ausstellung: Pino Alessio - "Farbenrausch - Das Frühwerk bis Heute"im Stadtmuseum Hattingen-Blankenstein vom 21.04. - 10.06.2007 
Pino Alessio, Düsseldorf, Malerei
In Kooperation mit der Geuer & Breckner Verlagsgruppe, Düsseldorf.
Ausstellungseröffnung: 20.4.2007, 19 Uhr
Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa, So: 11 - 18 Uhr
Do: 15 - 20 Uhr
Veranstalter: Stadtmuseum Hattingen, Tel. (0 23 24) 68 16 10
Ort: Stadtmuseum, Marktplatz 1-3, Hattingen-Blankenstein
Eintrittspreis: 2 Euro Erw., 1 Euro Kinder Infos
Ausstellung: Katharina Mayer und Shahryar Nashat: No norm - out of order? im Duisburger Wilhelm Lehmbruck Museum vom 13.05. - 22.06.2007
Unter diesem Titel zeigt die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum anlässlich der diesjährigen Duisburger Akzente eine Ausstellung mit den beiden Künstlern Katharina Mayer und Shahryar Nashat, die sich mit aktuellen und zugleich weit auseinanderliegenden Positionen zu diesem Thema befasst. Mit ausgesuchten Fotografien aus dem Themenkreis „Familia“ und einer Installation zum Thema „Behinderungen“ ergänzt Katharina Mayer ihre Sicht auf die Normen in unserer Gesellschaft und befragt menschliche Emotionen und Wahrnehmungen. Infos
Ausstellung: What does the jellyfish want? Fotografien von Man Ray bis James Coleman im Kölner Museum Ludwig vom 31.03. - 15.07.2007
Nach der Ausstellung „Facts – Tatsachen“ im Sommer 2006 zur Feier des Erwerbs der Sammlung Agfa widmet sich die Sammlungsausstellung im Frühjahr 2007 der Fotografie der Gegenwart. Ausgangspunkt ist die Zäsur um 1960, die als Wende von der Fotografie zum Fotografischen beschrieben worden ist, nämlich als Wende hin zur Betonung der medialen Eigengesetzlichkeit, der Einbeziehung des Zufalls und der Arbeit in Serien sowie der dokumentarischen Haltung als künstlerischem Konzept – Aspekte, die bis heute in immer neuen Gewichtungen wieder auftauchen. Ihre historischen Vorläufer werden bewusst ebenfalls in die Ausstellung integriert (Man Ray, Moholy Nagy, Rodschenko, Sander). Zu den ausgestellten Werken gehören diejenigen aus dem Umfeld der Aktions- und Konzeptkunst, die bereits Mitte der 1970er Jahre erworben wurden (z.B. Nauman, Oppenheim, Huebler, Dibbets), sowie solche, die für die Auseinandersetzung mit der Fotografie als inszeniertem oder vorgefundenem Bild stehen (z.B. Levine, Lawler, A. u. B. Blume, Klauke, Wall) bis hin zur Wiederentdeckung des Dokumentarischen (z.B. Bechers, Gursky, Brohm, Hanzlova). Teil der Ausstellung werden auch Videoarbeiten sein. Infos
Ausstellung: Rockers Island - Olbricht Collection im Essener Museum Folkwang vom 05.05. - 01.07.2007
Mit Rockers Island zeigt das Museum Folkwang die bislang umfangreichste Präsentation der Essener Olbricht Collection, die zu den größten und renommiertesten Sammlungen zeitgenössischer Kunst aber auch zu den am wenigsten bekannten zählt. Die Ausstellung entfaltet sich großzügig durch den gesamten Altbau des Museum Folkwang in einer vom Sammler konzipierten Präsentation. Die Ausstellung wird ermöglicht durch die National-Bank AG, Essen. Der Gang durch die Ausstellung ist als Abenteuerreise der Wahrnehmung angelegt, mit unvorhersehbaren Wechseln von thematischen Zuordnungen, bildnerischen Dialogen und Einzelpräsentationen ausgewählter Künstler. Im Parcours folgt Figuration auf Abstraktion, Portraits auf erotische Sujets, Memento mori auf Zitate der Popkultur. Das Ungleiche in der gleichzeitigen Produktion mit vielfältigen Verweisen auf Historisches findet in dieser Ausstellung zu einer spannende Form von ästhetischer Grenzenlosigkeit und Heterogenität. Narratives steht neben Dekorativem, Aggression neben Erhabenheit, Virtuoses neben Naivität. Aus der Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsansätze und Bildmittel entwickeln sich in neuen Konstellationen und Gegensätzen unvorhergesehene Fragen zur Gegenwartskunst. Infos

John Isaacs Thinking about it 2002
© John Isaacs
Ausstellung: Christian Jasper - Selbst und andere Zwischenfälle vom Dortmunder Kunstverein vom 15.06. - 22.07.2007
Der in München lebende Künstler Christian Jasper wird die Räume des Dortmunder Kunstvereins durch lebensgroße Figuren in eine grotesk-absurde Szenerie transformieren. Den Hauptraum wird eine Pinocchio ähnliche Gestalt, kopfüber von der Decke hängend, beherrschen. Die 4 m lange Nase wird bis zur Schaufensterfront vorstoßen und - diese nahezu berührend - die Trennung von Innen- und Außenraum imaginär durchbrechen. Im Folgenden werden Gestalten - früheren filmischen Arbeiten des Künstlers entnommen - in einer Abfolge misslicher Szenen gezeigt: Beim Einschlagen eines Nagels wurde ein Finger – wie beiläufig – platt gehämmert; das obsessive Wischen des Fußbodens mit einer gefährlichen Substanz hat die Hand zu Teilen weg geätzt. Hinter der eingezogenen Ausstellungswand – als abstoßende „Pickelwand“ gestaltet – begegnet dem Betrachter überraschenderweise eine aus Ringen aufgebaute Figur, die offenbar das Opfer eines sarkastischen Experiments geworden ist. Hier handelt es sich um Projektionsfiguren des Künstlers zwischen Schöpfer und Märtyrer, der in einem ironisch-sarkastischen Rückblick auch die Aktionskunst der 60er/70er Jahre in Erinnerung ruft. Infos
Ausstellung: Russlands Seele - Ikonen, Gemälde und Zeichnungen aus der Tretjakow-Galerie, Moskau in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle vom 16.05. - 26.08.2007
Im Jahre 2006 feierte die Staatliche Tretjakow-Galerie ein wichtiges Jubiläum: 150 Jahre. Aus diesem Anlass schickt die Tretjakow-Galerie 150 hochkarätige, teilweise erstmals im Ausland gezeigte Ikonen, Gemälde und Zeichnungen auf die Reise. Der Ausstellungsrundgang gleicht einem komplexen Panorama der russischen Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Zur Einstimmung empfängt den Besucher eine kleine Auswahl höfischer Porträts des 18. Jahrhunderts, die den Beginn der neuzeitlichen russischen Kunstentwicklung markieren. Sie repräsentieren das imperiale, kosmopolitische St. Petersburg mit seinen engen Verbindungen zu den europäischen Kunstmetropolen. Das Dreigestirn Fjodor Rokotow, Wladimir Borowikowski und Dmitri Lewizki knüpfte mit seinen Bildnissen nicht nur an die aktuellen Tendenzen der europäischen Malerei an, es hielt auch den fortschreitenden Differenzierungsprozess der russischen Gesellschaft fest. Infos

Ilja Repin, Porträt Pawel Tretjakow, 1901
© Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau
Ausstellung: Jeanloup Sieff - Inedits / Unveröffentlichtes im Düsseldorfer NRW Forum vom 26.05. - 26.08.2007
Jeanloup Sieff wurde am 30 November 1933 in Paris als Kind aus Polen stammender Eltern geboren. Mit 14 Jahren begann er zu fotografieren, nachdem er eine Kamera zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Er wollte jedoch Filmregisseur werden, gab aber die Filmpläne rasch auf und arbeitet seit 1954 als freier Fotograf. Zunächst hatte er eine Anstellung bei der Zeitschrift “Elle”, 1961 ging er nach New York, wo er bis 1966 lebte und arbeitete. Zurück in Paris fotografierte er für zahlreiche Zeitschriften (“Vogue”, “Harper’s Bazaar”, “Paris Match” etc.), machte Bücher sowie Ausstellungen. Am 20. September 2000 verstarb er. Jeanloup Sieff photographierte Mode für alle wichtigen Zeitschriften wie »Harper’s Bazaar«, »Glamour«, »Esquire«, »Look«, »Vogue« oder »twen« in den USA und Europa. Sieff ist außerdem ein gefeierter Aktphotograph. Eines seiner Stilmittel ist der Weitwinkel, der seinen Akten eine Art von Traumverlorenheit gibt und eine gewisse Distanz der nackten Modelle suggeriert, obwohl sie oftmals den Blick direkt auf den Betrachter richten. Infos
Ausstellung: puntos de vista. Zeitgenössische Kunst aus der Daros-Latinamerica Collection im Museum Bochum vom 02.06. - 02.09.2007
Puntos de vista zeigt ein reiches Spektrum an unterschiedlichen Gesichtspunkten zeitgenössischen Kunstschaffens in Lateinamerika. Die Ausstellung umfasst 160 Werke von 31 Künstlerinnen und Künstlern, die in Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Cuba, Guatemala, Honduras, Kolumbien, México, Uruguay und in der República Dominicana leben oder lebten. So unterschiedlich wie die Länder, so heterogen sind auch die präsentierten Werke.
In den Exponaten spiegelt sich die Bandbreite heutiger Kunstproduktion. So sind Installationen, Fotografien und Videos sehr stark vertreten - aber auch Objekte, Malerei und Zeichnungen. Infos
Junge Videokunst: Je suis une bombe in der Wuppertal-Barmer Kunsthalle vom 03.06. - 19.08.2007
Mit "Ich bin eine (Sex)Bombe" legt die Schweizer Künstlerin Elodie Pong einen witzigen Beitrag vor, der der ganzen Ausstellung den Namen verliehen hat.
Außer ihr sind noch weiter vier Videokünstlerinnen mit ihren Arbeiten beteiligt: die beiden US-Amerikanerinnen Alex McQuilkin und Shannon Plumb, die Schwedin Nathalie Djurberg und die Polin Patrycja German. Infos
Lichtkunst: Mischa Kuball: mies-mies im Unnaer Zentrum für Internationale Lichtkunst vom 03. 06. - 19.08.2007
Die im Zentrum ausgestellten Werke „Mies-Mies I“ und „Mies-Mies II“ bestehen aus großen Leuchtkästen und zeigen fotografische Details des Mies van der Rohe-Pavillons in Barcelona. Künstlerisch verfremdet, sind sie als Formen wahrnehmbar. Die Präsentation im Zentrum für Lichtkunst entfacht eine spannungsreiche Beziehung zwischen den Gewölben des unterirdisch gelegenen Museums und der Idee einer transparenten und Grenzen überschreitenden Architektur.

Seit 1983 ist der Düsseldorfer Mischa Kuball bei Ausstellungen weltweit mit seinen Arbeiten vertreten. Aktuell sind seine Arbeiten auch in der Ausstellung „Das schwarze Quadrat. Hommage an Malewitsch“ in der Kunsthalle Hamburg und im ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe zu sehen. Der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf. Infos
Ausstellung: Napoleon - Genie und Despot in der Oberhausener Galerie Ludwig vom 02.06. - 23.09.2007
Napoleon fasziniert und polarisiert bis heute unser Denken. Für die einen ist er das Genie, das Europa aufrüttelte und die Ideen der Menschenrechte auf dem ganzen Kontinent verbreitete, für die anderen ist er der machtbesessene Despot, der die ganze Welt seinen Ideen unterwerfen wollte.
Die Ausstellung zeigt diese Widersprüchlichkeit. Erstmals begegnen sich hier idealisierende Repräsentation und bissige Karikatur in Meisterwerken der hohen und der trivialen Kunst. Nie zuvor haben die bedeutendsten Künstler einer Zeit eine Persönlichkeit so leidenschaftlich verehrt und gehasst wie Napoleon. So gegensätzlich wie ihre Auffassungen sind auch ihre Darstellungsmittel: vom idealisierten Herrscherbildnis bis zur beißenden Satire, von der heroischen Porträtbüste zur derb dreisten Karikatur. Infos
History will repeat itself. Strategien des Reenactment in der zeitgenössischen (Medien-)Kunst und Performance HMKV in der PHOENIX Halle Dortmund vom 09.06. – 23.09.2007
In der zeitgenössischen Kunst der letzten Jahre lässt sich eine fast ‚unheimliche‘ Lust an performativen Wiederholungen bzw. Re-Inszenierungen historischer Ereignisse beobachten. Die Ausstellung History Will Repeat Itself beleuchtet aktuelle Strategien künstlerischer Reenactments und stellt die Positionen von 22 internationalen KünstlerInnen vor. Sie ist – als Kooperationsprojekt zwischen dem Hartware MedienKunstVerein (HMKV) Dortmund und den KW Institute for Contemporary Art Berlin – das erste umfassende Ausstellungsprojekt zum Thema Reenactment in Deutschland. 

Im Unterschied zu populärkulturellen Reenactments, wie z.B. der Nachstellung historischer Schlachten, sind künstlerische Reenactments jedoch keine performativen Re-Inszenierungen weit zurückliegender Situationen und Ereignisse, sondern es werden solche (durchaus traumatischen) Ereignisse wiederholt, die als bedeutsam für die Gegenwart erachtet werden. Künstlerische Reenactments sind keine affirmative Bestätigung der Vergangenheit, sondern vielmehr Befragungen der Gegenwart mittels des Rückgriffs auf historische Ereignisse, die sich dem kollektiven Gedächtnis unwiderruflich eingeschrieben haben. Reenactments sind künstlerische Hinterfragungen medialer Bilder, die sich der Realität der Bilder zu versichern versuchen, gleichzeitig jedoch auf die Medienbasiertheit des kollektiven Gedächtnisses verweisen. Info

Ausstellung: Adrian Paci - Still Moving im Dortmunder Museum am Ostwall vom 17.06 - 30.09.2007
Adrian Paci wurde auf der Biennale di Venezia im Jahre 2005 mit seinem Video „Turn on“ einem internationalen Publikum bekannt. Der Künstler inszenierte 18 Tagelöhner aus seiner Heimatstadt Shkoder zu einem Gruppenbild auf einer großen Treppe. Alle tragen einen Generator und eine Glühbirne, die sie zum Leuchten bringen. Das Video besticht durch seine soziale, gesellschaftliche und ästhetisch-poetische Dimension. Adrian Paci ist auch Maler, kommt ursprünglich von der Malerei. Infos
Ausstellung: Von Höllenfahrten und Liebesschwüren im Mühlheimer Museum in der alten Post vom 24.06. - 23.09.2007
Die Ausstellung „Von Höllenfahrten und Liebesschwüren“ präsentiert druckgrafische Mappenwerke von vier bedeutenden Künstlern aus der Sammlung des Kunstmuseums, die in großartigen Zyklen verschiedene literarische Werke der Weltliteratur aufgegriffen und künstlerisch illustriert haben: die Theogonie (1932/1955) von Georges Braques, die Odyssee (1966) von Oskar Kokoschka, die Göttliche Komödie (1960) von Salvador Dalí und Daphnis und Chloe (1959-1961) von Marc Chagall. Infos
Ausstellung: Adrian Paci - Still Moving im Dortmunder Museum am Ostwall vom 17.06. - 30.09.2007
Adrian Paci wurde auf der Biennale di Venezia im Jahre 2005 mit seinem Video „Turn on“ einem internationalen Publikum bekannt. Der Künstler inszenierte 18 Tagelöhner aus seiner Heimatstadt Shkoder zu einem Gruppenbild auf einer großen Treppe. Alle tragen einen Generator und eine Glühbirne, die sie zum Leuchten bringen. Das Video besticht durch seine soziale, gesellschaftliche und ästhetisch-poetische Dimension. Adrian Paci ist auch Maler, kommt ursprünglich von der Malerei. In seinen gegenständlichen Gemälden zeigt er Szenen seiner eigenen Hochzeit oder des bäuerlichen Lebens in Albanien – dabei bezieht er sich auf den Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini. Infos
Ausstellung: Das deutungsreiche Spiel - Der Symbolismus und die Kunst der Gegenwart im Wuppertaler Von der Heydt-Museum vom 24.06. - 30.09.2007
Der Symbolismus des späten 19. Jahrhunderts ist nach wie vor eine der rätselhaftesten Strömungen der bildenden Kunst. Schon lange vor der "Erfindung" der Psychoanalyse tauchten Künstler wie Gustave Moreau, Dante Gabriel Rossetti, James Ensor, Fernand Khnopff, Gustav Klimt, Arnold Böcklin oder Franz von Stuck mit Hilfe von Mythen und unwahrscheinlichen Erzählungen tief in Psyche und Traumata des Fin de Siècle und schufen Werke von zauberhafter Phantastik. Infos
Ausstellung: Future Cities im Duisburger Lehmbruck Museum vom 12.08 - 07.10.2007
Im Rahmen des Förderprojektes „Provinzial – Engagement im Rheinland für zeitgenössische Kunst“ stiftet die Provinzial dem Lehmbruck Museum die mehrteilige Video-Installation „Future Cities“ der in Berlin ansässigen Künstlerin Romana Schmalisch. Parallel zur Eröffnung der neuen Installation findet die Ausstellung „Leerräume des Erzählens“ statt, die eine pointierte Auswahl der Sammlung der Provinzial in den Räumen der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum vorstellt. Infos

Romana Schmalisch, Still aus der Performance "Radiation", 2007, 20.min., © Romana Schmalisch
Ausstellung: GEGENWART AUS JAHRTAUSENDEN Zeitgenössische Kunst aus Ägypten im Bonner Kunstmuseum vom 30.08. - 28.10.2007
Die Schau Gegenwart aus Jahrtausenden setzt die Ausstellung Sprachen der Wüste, Zeitgenössische Kunst aus den Golfstaaten fort, die das Museum 2005 gezeigt hat. Die Auswahl wurde bewusst begrenzt, um einen eingehenden Blick in das künstlerische Schaffen junger ägyptischer Kunst zu vermitteln und so einen intensiven Dialog zu ermöglichen. Die Ausstellung zeigt 13 Künstlerinnen und Künstler, die bis auf zwei Ausnahmen alle in Kairo leben und arbeiten.
Die Ausstellung versteht sich als interkultureller Beitrag zwischen Ägypten und Deutschland bzw. Europa. Infos
Ausstellung: Bernar Venet - System und Zufall im Duisburger Museum Küppersmühle vom 08.09. - 28.10.2007
Kohle und Stahl prägen das Ruhrgebiet - ebenso wie das Werk des französischen Künstlers Bernar Venet (*1941). Eine Bodenplastik aus Kohle steht 1963 am Anfang seiner Karriere, Skulpturen aus Stahl bestimmen sein Werk seit den 80er Jahren bis heute. Das Museum zeigt die bislang umfangreichste Werkschau des Künstlers in Deutschland. Rund 35 Arbeiten - Fotografien, Zeichnungen, Installationen und Skulpturen - haben der Künstler und die Kuratorin Susanne Kleine ausgewählt, darunter sehr großformatige Werke und ganze Räume. Infos
Ausstellung: Ägyptens versunkene Schätze in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle vom 05.04.2007 - 06.01.2008
Der Meeresarchäologe Franck Goddio entdeckte in den letzten zehn Jahren vor der Küste der heutigen Stadt Alexandria sowie in der Bucht von Abukir herausragende Zeugnisse der ägyptischen Geschichte aus der Zeit von 700 vor bis 800 nach Christus. Sie versanken vor über 1000 Jahren nach mehreren Naturkatastrophen im Meer. Monumentale Statuen, aber auch Münzen, Schmuck und Kultgeräte wurden mit neuesten technischen Methoden am Meeresboden geortet und in langjähriger, mühevoller Arbeit geborgen. Sagenumwobene Orte wie der antike Hafen von Alexandria mit Teilen des Königsviertels, die verloren geglaubte Stadt Herakleion und Teile der Stadt Kanopus wurden wieder entdeckt. Rund 500 Funde aus diesen spektakulären Unterwassergrabungen werden erstmals im Rahmen dieser Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Infos
Ausstellung: Aufbruch und Ekstase - Brücke und Blaue Reiter im Wuppertaler Von der Heydt-Museum vom 06.05. - 02.12.2007
Die Werke der Expressionisten bilden einen wichtigen Schwerpunkt in der Sammlung des Von der Heydt-Museums. Mit rund 100 Exponaten aus eigenem Bestand gibt die Sonderschau "Aufbruch und Ekstase" einen Überblick über die Bewegung des künstlerischen Aufbruchs vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland, den Expressionismus der Künstlergruppen "Die Brücke" und "Der Blaue Reiter".
Gemälde von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff, Nolde und Mueller sind hier zusammen mit Beispielen ihrer graphischen Kunst zu sehen. Die Übersicht reicht von den Anfängen der 1905 in Dresden gegründeten "Brücke" über ihre gemeinsame Berliner Zeit bis in die zwanziger Jahre. Deutlich wird hierbei auch, wie experimentelle Techniken in Zeichnung und Druckgraphik Aufbruchsstimmung und ein neues Lebensgefühl von Freiheit und Spontaneität vermitteln.
In Gegenüberstellung mit der "Brücke"-Kunst zeigt die Ausstellung auch bedeutende Gemälde von Künstlern der 1909 gegründeten Neuen Künstlervereinigung München bzw. des 1911 daraus hervorgegangenen "Blauen Reiter". An Werken u. a. von Kandinsky, Jawlensky, Münter, Marc und Macke lässt sich das Fortschreiten zur Idee des Geistigen in der Kunst verfolgen. Der aus einer Barmer Familie stammende Adolf Erbslöh, Mitgründer der NKVM, ist mit einer Werkgruppe, teils mit Wuppertaler Motiven, vertreten. Infos
Ausstellung: Pasticcio II  im Wuppertaler Von der Heydt-Museum vom 20.05. - 25.11.2007
Pasticcio II setzt die im Winter begonnene Neukonzeption der Museumssammlung mit neuen Schwerpunkten fort. Während Pasticcio I der älteren Kunst von den Niederländern des 17. bis zum Impressionismus des 19. Jahrhunderts mehr Raum gegeben hat, liegt der Hauptakzent nun auf der Kunst des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung der Moderne nach 1945.
Unsere Auswahl kann hier aus einem reichen Fundus schöpfen. Die
Wuppertaler Sammlung umfasst ein breites, internationales Spektrum an abstrakter Kunst. Die Übersicht reicht von den Tendenzen der informellen Malerei in Deutschland und den Bestrebungen der École de Paris bis zu den radikalen Positionen der Farbfeldmalerei und minimalistischen Ansätzen auch im Bereich der Skulptur. Aber auch Aspekte der neuen figurativen Malerei sind berücksichtigt. Infos
Ausstellung: Luxus und Dekadenz - römisches Leben am Golf von Neapel im LWL-Römermuseum Haltern am See vom 16.08. - 25.11.2007
„Luxus braucht Bewunderer und Mitwisser“. So beschrieb der römische Philosoph Seneca den demonstrativen Prunk vieler seiner Zeitgenossen. Luxus benötigt eine Bühne, auf der er sich entfalten kann. Und trotz aller Kritik an seinen Auswüchsen – wer würde nicht gern ein Leben im Luxus führen? „Luxus und Dekadenz. Römisches Leben am Golf von Neapel“ bereitet mit zahlreichen hochkarätigen Exponaten dem Luxus zu Füßen des Vesuv erneut eine Bühne. Die Ausstellung wird von 2007 bis 2009 nicht nur in Deutschland sondern auch in den Niederlanden zu sehen sein. Sie entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Nationalmuseum Neapel. Infos
Talking Pictures - Theatralität in zeitgenössischen Film- und Videoarbeiten in der Düsseldorfer Kunstsammlung K21 vom 18.08 - 04.11.2007
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Film- und Videoinstallationen in eigens gestalteten räumlichen Situationen, die offener konzipiert sind als die geläufige Form der black box. Hinzu kommen andere Materialien wie Skulpturen, Fotografien oder Arbeiten auf Papier. Neben den raumgreifenden, oft kulissenhaft arrangierten Installationen sind in der Ausstellung auch Beispiele aus dem aktuell an Bedeutung gewinnenden Bereich der Video Poetry zu sehen. Es werden Arbeiten von Victot Alimpiev, Keren Cytter, Danica Dakic, Yang Fudong, Mathilde ter Heijne, Markus Schinwald, Catherine Sullivan, Ana Torfs, Gillian Wearing und T.J. Wilcox präsentiert. Infos

Gillian Wearing: Trauma, 2000
Einkanal-Video-Installation, Farbe, Ton, 30 min. Filmstill, Courtesy Maureen Paley, London © Gillian Wearing, 2007
Ausstellung: Jörg Immendorf - Retrospektive der Zeichnungen im Düsseldorfer Museum Kunstpalast vom 01.09. - 18.11.2007
In wenigen seiner Ausstellungen wurden Zeichnungen und seine Malerei auf Papier aufgenommen. Deshalb bietet die Ausstellung, die gemeinsam mit dem Künstler erarbeitet wurde, zum ersten Mal überhaupt einen umfassenden Einblick in diesen bedeutenden Teil seines Werkes. Die Ausstellung soll daher retrospektiv angelegt werden und alle Stationen seines Weges repräsentieren: unter ihnen die Anfänge in den frühen 60ern, Lidl, Café Deutschland oder seine Arbeiten für Bühnenprojekte („Die Nase“, „Elektra“). Infos

Jörg Immendorff, Die Rechnung bringen, 1986, Gouache © Jörg Immendorff, courtesy Galerie Michael Werner, Köln & New York
Ausstellung: Bonjour Russland - Französische und Russische Meisterwerke von 1870–1925 aus Moskau und St. Petersburg im Düsseldorfer Museum Kunstpalast vom 15.09.2007 - 06.01.2008
Die in Deutschland nur in Düsseldorf gezeigte Ausstellung widmet sich mit konzentriertem Blick auf die Jahre 1870 bis 1925 den faszinierenden Parallelen, den gegenseitigen Beeinflussungen, aber auch den unterschiedlichen Wegen der modernen russischen und französischen Kunstentwicklung. Das Spektrum der ausgestellten Werke reicht vom russischen Realismus eines Ilja Repin über Cézannismus, Fauvismus, Neoprimitivismus, Kubo-Futurismus, Abstraktion bis zum Suprematismus. Infos

Henri Matisse, Der Tanz, 1910, Staatl. Eremitage St. Petersburg © Succession H. Matisse / VG Bild-Kunst, Bonn 2007
Ausstellung: Zeitgenössische Fotokunst aus Südafrika im Bochumer Museum vom 15.09. - 04.11.2007
Die Ausstellung soll einen Eindruck von den höchst unterschiedlichen Wegen vermitteln, auf denen im heutigen Südafrika Fotokünstler eine radikal veränderte Welt erkunden. Dabei will sie zeigen, wie sich die Fotopraxis in Südafrika im Wandel der letzten Jahre verändert hat. Nach einer langen Zeit der politischen Isolation haben die südafrikanischen Fotografen inzwischen wieder Anschluss an die internationale Kunstentwicklung gefunden. Infos

David Goldblatt: Entrance to Lategan's Truck Inn on the N1 in the time of Aids, Laingsburg. Western Cape. 14 November 2004, 2004
Ausstellung: Meine Hütte - die Mitmach Foto Ausstellung in der Hattinger Henrichshütte vom 15.09. - 18.12.2007
Die Ausstellung umfasst drei Epochen: „Die alte Hütte“ (1854 - 1986) zeigt Werden und Wachsen, „Die Krise“ (1987) Kampf und Niedergang, „Die neue Hütte“ (1988 - 2007) Wandel und neues Werden. In allen drei Bereichen hatte der Förderverein zum Mitmachen aufgerufen und sammelte unzählige Erinnerungen rund um den Hochofen. „Wir wurden von einer Bilder-Flut überrollt“, freut sich Heinrich Hensing, Macher der Schau. „Weit mehr als 1.000 Fotografien, Dokumente, Filme, Gemälde, Graphiken, Schallplatten und Bücher erreichten uns.“ Infos

Eine Menschenkette zum Protest gegen die Stilllegung der Henrichshütte 1987 zeigt diese Aufnahme von Manfred Vollmer.
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