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Archiv! Aktuelle Tipps & Termine finden Sie: hier |
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Freizeit Tipps fürs Ruhrgebiet: Ausstellungen, Kunst 2008: |
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Ausstellung: Als wäre nichts gesagt -
Kunst der 80er Jahre aus den Sammlungen der
Kunstmuseen Krefeld im Krefelder Museum Haus Lange vom 08.07.2007 bis 27.01.2008 Die achtziger Jahre beginnen mit der erneuten Hinwendung zur Malerei. Die figurative und gestische Malerei der Transavantguardia und der Neuen Wilden setzt bereits Ende der siebziger Jahre wie ein Paukenschlag ein. Ihre Vertreter propagieren einen uneingeschränkten Subjektivismus. Die Kunst wird wieder persönlich und erlaubt eine direkte emotionale Annäherung. Auch im Bereich der Skulptur folgen neue Akzente, die konzeptuelle und minimalistische Strategien durch eine offensichtlich lang vermisste erzählerische Sinnlichkeit überholen - der Kunstmarkt erlebt in diesem Moment einen ungeahnten Boom. Zudem rückt die Fotografie aus der Peripherie ins Zentrum der Kunst, indem sie sich aus der dienenden dokumentierenden Rolle löst, das Bildhafte in der Reproduktion der Wirklichkeit forciert und ihre Fotografien wie selbstverständlich im Kunstkontext präsentiert. Infos |
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Ausstellung: Dortmunder Kleinbahn im Dortmunder Hoesch Museum vom
02.09.2007 - 24.02.2008
1907 wurde die „Kleinbahn Dortmund“ von Westerholz nach Schüren eröffnet. Existenzgrundlage dieser Bahn, die mit der 1899 errichteten Hafenbahn eine betriebliche Einheit bildete (ab 1953 „Dortmunder Eisenbahn“) war der Transport von Massengut der Eisen- und Stahlindustrie im Raum Dortmund und Hörde. Die Ausstellung zeichnet anhand von Fotografien, Karten, Modellen und Objekten die Geschichte und den Strukturwandel dieser bedeutenden Privatbahn nach. Infos |
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Ausstellung: „Liebe.komm – Botschaften des Herzens“
in der Hattinger Henrichshütte vom 30.09.2007 - 20.01.2008
Mausilein, Schnurzelputz, Augenstern, Tigerbärchen – Liebende sprechen eine eigene Sprache. Liebe gesagt, Liebe geschrieben, Liebe gemailt ... immer die gleiche Botschaft, doch die Wege haben sich in den vergangenen 250 Jahren dramatisch verändert. Gemeinsam mit dem Museum für Kommunikation in Frankfurt zeigt der Landschaftsverband Westfalen Lippe „Botschaften des Herzens“. Liebesbilder und Liebeschemie, Liebessehnsucht und Liebesglück sind die Stichworte, die zum Liebespaar führen. Und leider ist der Weg vom Liebesalltag zum Liebesleid oft allzu kurz ... Infos |
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Ausstellung: „Herzenspein und
Nasenschmerz – Komische Katastrophen von Wilhelm Busch bis Loriot“ in
der Oberhausener Ludwig Galerie vom 12.10.2007 - 24.02.2008
In ihrer Reihe populärer Kunst zeigt die Ludwig Galerie: „Herzenspein und Nasenschmerz“ beschreibt treffend, was eine gute Karikatur ist: Schadenfreude, das Lachen über das Unglück des Anderen, die teuflische Form der Nächstenliebe. Angaben unter Vorbehalt! Infos |
© Wilhelm-Busch-Gesellschaft e.V. |
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Ausstellung: Under the Snow -
Werkkomplex Ilya Kabakovs wird erstmals vollständig gezeigt im Dortmunder
Museum am Ostwall vom 21.10.2007 - 27.01.2008
Bei Ilya Kabakovs neuem Werkkomplex brechen durch die lichten Schneelandschaften an verschiedenen Stellen immer wieder bunte Fragmente der darunter verborgenen Realität hindurch. Der Blick durch diese Öffnungen lässt Spuren der Vergangenheit erkennen: der erst kurz zurückliegenden sowjetischen und der länger zurückliegenden russischen Zeit. Bei anderen Gemälden geben ovale Öffnungen raum- und zeitlose Blicke in die Tiefe und die Höhe frei. Der gemalte Schnee lässt beim Betrachter ambivalente Deutungen zu: Die Schneedecke kann als Trost und als Trostlosigkeit, als Ausdruck der Erinnerung oder des Zudeckens und Vergessens, als Schichten des Bewusstseins oder der Bewusstlosigkeit verstanden werden. Infos |
Öl auf Leinwand/oil on canvas, 2004, Leihgabe/loan Deweer Art Gallery, Otegem, Belgium |
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Ausstellung: Renoir - und die Landschaft des Impressionismus im
Wuppertaler Von der Heydt Museum vom 28.10.2007 - 27.01.2008
Mehr als 60 Gemälde hat Direktor Dr. Gerhard Finckh aus der ganzen Welt zusammengetragen. Berühmte Museen schicken ihre Gemälde auf die Reise nach Wuppertal: Das Metropolitan Museum sowie das Museum of Modern Art aus New York, das National Museum Warschau, das Folkwang Museum Essen und das Art Institute in Chicago - um nur einige Namen zu nennen. Galerien und Privatsammlungen stellen ebenfalls Werke zur Verfügung. Viele Kontakte, Reisen und Telefonate, waren notwendig, um die Leihgeber für das ehrgeizige Vorhaben zu gewinnen. Die Werke aus der Sammlung des Von der Heydt-Museums bilden den Anlass und den Kern der Ausstellung. Der impressionistische Maler Auguste Renoir ist vor allem bekannt für seine zarten Frauen- und Mädchenporträts, weniger bekannt sind seine Landschaften. Hier leistete er Bahnbrechendes. Diespäten Landschaften sind es, worin seine ganze Modernität, die nahe an die Abstraktion und sogar an die Tendenzen des Informel und des Tachismus heranreicht, zum Ausdruck kommt. Infos |
Auguste Renoir Two sisters (on the terrace), 1881 Mr. and Mrs. Lewes Larned Coburn Memorial Collection The Art Institute of Chicago |
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Ausstellung: Mode:Bilder - Sammlung F.C. Gundlach im Düsseldorfer NRW
Forum vom 17.11. 2007 - 24.03.2008
Diese Ausstellung verändert den Blick auf die Modefotografie: Anhand von fast 400 Fotografien von 100 Fotografen aus dem Zeitraum 1843 bis 2006 zeigt sie auf, daß Modefotografie mehr ist als das Abbildung von Bekleidung. Ja, so ist die These, jedes Foto von einem Menschen ist seinem Wesen nach ein Modefoto. Und so beginnt die Ausstellung „MODE:BILDER“ im NRW-Forum mit den kostbaren Aufnahmen von Robert Adamson aus der Frühzeit der Fotografie; Inkunabeln der Fotografie-Geschichte. Adamson fotografierte im Jahre 1843 400 Pfarrer, die der Maler Octavius Hill als Vorlagen für ein Gemälde benutzte. Diese Fotografien sind eine Typologie einer Generation Mitte des 19. Jahrhunderts. Und sie sagen alles aus über Mode und Gestus der dargestellten „Models“. Dem Sinn nach Modefotografie. Infos |
George Hoyningen-Huené 1900 – 1968 // ohne Titel (Miss Sonia, Kleid von Madeleine Vionnet) // September 1931 // Silbergelatine, 15,4 x 20,1 cm // © George Hoyningen-Huené, courtesy Staley-Wise Gallery, New York |
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Ausstellung: Karl Lagerfeld - Konkret Abstrakt Gesehen in der Neusser
Langen Foundation vom 18.11.2007 - 01.05.2008
Die Ausstellung „KONKRET ABSTRAKT GESEHEN“ wird exklusiv von Karl Lagerfeld und Gerhard Steidl für die Langen Foundation konzipiert und kann als Installation verstanden werden. Mit dieser eigens für die Langen Foundation angefertigten Serie großformatiger Photographien offenbart Karl Lagerfeld sein Interesse an und seine Auseinandersetzung mit Texturen, Oberflächen, Mustern und Rhythmen. Die Mittel, die er zur Gestaltung des Ausstellungsraumes einsetzt, erweisen sich als Antwort auf Tadao Andos Architektur, denn sie verbinden sich mit deren kühlen Strenge zu einem dynamischen Ensemble. Infos |
Karl Lagerfeld, Screen, 2004 KONKRET ABSTRAKT GESEHEN © Karl Lagerfeld and Langen Foundation 2007 |
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Ausstellung: Jörg Immendorf im Duisburger Museum Küppersmühle vom
04.12.2007 - 02.03.2008
1969 wurde der Student Jörg Immendorff der Kunstakademie Düsseldorf verwiesen, 1996 kehrte er als Professor dorthin zurück, mit einem breiten und wegweisenden Oeuvre und zahllosen Ausstellungen im In- und Ausland. In der Akademie, so Direktor Walter Smerling, habe er „den Platz gefunden, an dem er am intensivsten wirken konnte. Er, der ehemalige Hauptschullehrer und Professor, war über Jahrzehnte mit der Akademie verbunden und hat durch die Beziehung zu Joseph Beuys diesen Ort wohl als seine ursprüngliche Heimat empfunden.“
Rund 90 Werke erlauben dem Besucher einen Gang durch vier Jahrzehnte Immendorffscher Bilderwelten und lassen ein ums andere Mal erkennen, warum der Künstler unumstritten einer der wichtigsten Protagonisten der deutschen Nachkriegskunst ist. Das älteste Bild in der Ausstellung datiert 1965, das jüngste ist von 2007. Jörg Immendorff ist auch in der Sammlung Ströher mit zahlreichen Werken vertreten. Infos |
Jörg Immendorf, Ohne Titel, 2006 |
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Ausstellung: Piet Mondrian - Vom Abbild zum Bild im Kölner Museum
Ludwig vom 14.12.2007 - 30.03.2008
Das Museum Ludwig präsentiert eine der weltweit größten und bedeutendsten Mondrian-Sammlungen, die im Gemeentemuseum in Den Haag beheimatet ist. Diese zeichnet den Weg des Künstlers von seinen impressionistischen und kubistischen Anfängen über die Gründung von De Stijl 1917 (gemeinsam mit Theo van Doesburg) bis zum Neoplastizismus nach. Ab den 1920er Jahren arbeitete Mondrian vollkommen abstrakt in seiner charakteristischen geometrischen Formsprache, mit ihren optisch ausbalancierten Kompositionen aus roten, gelben und blauen Rechtecken in einem System aus schwarzen Linien und weißen Flächen. Diese Bilder haben sich ins kollektive Bildgedächtnis eingeprägt, nicht zuletzt weil sie auch in der Werbung immer wieder aufgegriffen wurden. Der holländische Maler wurde am 7. März 1872 in Amersfoort geboren. 1886-92 ließ er sich zum Zeichenlehrer ausbilden und ging dann an die Amsterdamer Akademie. Nach impressionistischen und frühexpressionistischen Anfängen, die noch dem Symbolismus verhaftet waren, machte Mondrian 1910 Bekanntschaft mit kubistischer Malerei. Er ging nach Paris und entwickelte bis 1914 einen konsequenten Kubismus, der schließlich ganz abstrakt wurde. 1917 gründete er zusammen mit Theo van Doesburg die Zeitschrift De Stijl. Seit 1920 sind Mondrians Bilder konstruktivistische abstrakte Meditation aus Horizontalen und Vertikalen. Infos |
Molen (Mühle); Windmühle im Sonnenlicht / Mill in Sunlight, 1908 © Mondrian/Holtzman Trust, c/o HCR International, Warrenton VA USA |
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Ausstellung: James Bishop. Leinwand und Papier im Bottroper Josef Albers Museum
Quadrat vom16.12.2007 – 24.2.2008
Anlässlich des 80sten Geburtstags des Amerikaners James Bishop, der seit fünfzig Jahren in der Nähe von Paris lebt, zeigt das Josef Albers Museum eine retrospektive Ausstellung seiner Malereien auf Papier; feiner Lyrismus und zarte Farbigkeit zeichnen diese Kunst in hohem Maße aus. Es ist eine Auswahl seiner Arbeiten auf Papier von den frühen sechziger Jahren bis heute zu sehen, ergänzt durch einige wenige Gemälde. Bishop gehört zu jenen heute rar gewordenen stillen Meistern am Rande des Kunstbetriebs, dessen verschwiegene Kunst jedoch über die Jahrzehnte nicht ohne Wirkung auf Künstler und Kenner blieb. Das Museum in Bottrop interessiert sich intensiv für die amerikanische Kunst der Nachkriegszeit und ihre Verbindung zu Europa, ist doch Albers’ Kunst in diesem Kontext innig verwurzelt. Der Rang von James Bishop wie seine internationale Wertschätzung haben es längst als geboten erscheinen lassen, sein so unverwechselbares Oeuvre einem größeren Publikum vorzustellen. Infos |
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Ausstellung: Politik, Pop und Afri-Cola. 68er Plakate - Deutsches Plakatmuseum im
Essener Museum Folkwang vom 12.01. - 16.03.2008
Das Deutsche Plakat Museum zeigt unter dem Titel „Politik, Pop und Afri-Cola. 68er Plakate“ vom 12. Januar bis 16. März 2008 im Museum Folkwang Plakate aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens aus dem Jahr 1968. Neben 1989 ist das Jahr 1968 die wichtigste Zäsur in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Vietnamkrieg, Studentenunruhen und Auseinandersetzungen um gesellschaftliche Grundwerte bestimmten die öffentliche Diskussion. Politische wie kulturelle Umwälzungen, die heute unser Leben bestimmen, nahmen damals ihren Anfang. Im Medium Plakat spiegeln sich diese Entwicklungen wider. Die Ausstellung dokumentiert dieses ereignisreiche Jahr in fünf Bereichen: Politik und Gesellschaft, Kunst und Kultur, Musik, Unterhaltung und Freizeit, Produkte und Dienstleistungen. Infos |
Günther Kieser, Frank Zappa's Mother of Invention © Deutsches Plakat Museum, Foto: Jens Nober |
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Ausstellung: Geiger Vasarely Bill - Farbe zu Fläche zu Raum im Altbau des Essener Museum Folkwang vom 12.01. -
30.03.2008
Die Auftaktausstellung 2008 der Grafischen Sammlung des Museum Folkwang zeigt in einer Zusammenschau Werke von Rupprecht Geiger, Victor Vasarely und Max Bill. Die drei wichtigen Vertreter der Kunst der Moderne, 1906 bzw. 1908 geboren, arbeiteten systematisch an Gestaltungsprinzipien der seinerzeit neuen, gegenstandslosen Kunst, welche die Künstlergeneration vor ihnen, darunter Wassili Kandinsky, Piet Mondrian oder Georges Vantongerloo, entwickelt hatte. Farbe, Fläche und Raum standen im Fokus des künstlerischen Interesses, wobei die Schwerpunkte von allen dreien Künstler unterschiedlich gesetzt wurden. Die Ausstellung zeigt rund 120 zumeist großformatige grafische Blätter sowie einige Gemälde und Künstlerbücher. Es handelt sich um Werke aus dem Bestand des Museum Folkwang, die um Leihgaben zentraler Blätter u. a. des Ateliers Geiger in München sowie der max, binia + jakob bill Stiftung in Adligenswil ergänzt wurden. Infos |
Max Bill, Feld aus 4 sich durchdringenden Farben, 1967, 65 x 50 cm © VG Bildkunst, Bonn 2007 |
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Ausstellung: Jeanne faust - Exuse me brother
im Kölner Museum
Ludwig vom 23.01. - 13.04.2008
Die konzeptuellen Filme und Fotografien von Jeanne Faust verweisen auf ein kulturell geprägtes Film- und Bildgedächtnis. Sie inszeniert Szenen, die alltäglich wirken, gleichzeitig jedoch einem Spielfilm entnommen sein könnten. Momente der Imagination und Projektionen von Gefühlen, die sich an unsere Wahrnehmung und Deutung von Bildern heften, spielen in Jeanne Fausts Filmen eine wichtige Rolle. Sie verwendet jedoch keine direkten Filmzitate, sie greift vielmehr auf den Vorrat kinematografischer Erinnerungen zurück, der Teil unseres kulturellen Bildgedächtnisses geworden ist. Es überblenden sich in den Filmen der Künstlerin vorgefundene, erinnerte und erwartete Bilder in einer hybriden Mischung aus Pose und Inszenierung. Der Dialog der Protagonisten im neuesten Film „excuse me brother“ von Jeanne Faust verschiebt sich in seinem Verlauf vom Sichtbaren, der Kommentierung der Präparation einer Gottesanbeterin, immer stärker in den Bereich des Unsichtbaren, der persönlichen Befindlichkeit der Personen. Faust spitzt den Entzug der Handlung weiter zu und erlaubt gerade dadurch eine Reflexion darüber, wie in unsere Deutung von Bildern Momente der Imagination einfließen, und wie die komplexe Wechselbeziehung zwischen Bildern und Sprache Bedeutung schafft. Infos |
Jeanne Faust, excuse me brother, 2006, 16mm auf DV (produziert von Sammlung Rheingold; Edition Bewegte Bilder). (c) VG Bild Kunst Bonn, 2007 |
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Ausstellung: Idris Khan - Every ... in der Düsseldorfer Kunstsammlung K20
vom 26.01. - 09.03.2008
Vor der temporären Schließung von K20 und dem damit verbundenen Auszug der Sammlung wird die große Halle im Erdgeschoss eine letzte Ausstellung aufnehmen. Geplant ist eine Präsentation mit Werken des jungen britischen Künstlers Idris Khan (Jg. 1978). Dieser hat in den wenigen Jahren nach seinem Studienabschluss im Royal College of Art in London 2004 ein gedanklich luzides, visuell beeindruckendes und technisch-handwerklich brillantes Werk erarbeitet. Khans Sujets zeigen sein leidenschaftliches Interesse an kulturell kodierten Werken und Artefakten aus den Sphären der Literatur, der bildenden Kunst sowie der Musik. Seine Medien sind Fotografie und Video. In seinen Fotografien arbeitet der Künstler mit digitalen Überblendungen von gefundenen Bildern, Texten oder Partituren. Seine Videos zu klassischen Stücken der Musikliteratur von Bach und Schubert verwandeln die musikalischen Darbietungen in der mehrfachen Wiederholung und Überlagerung in visuelle und klangliche Palimpseste. Infos |
“Sigmund Freud’s ‘The Uncanny’”, 2006 Digitaler C-Print, montiert auf Aluminium 184 x 209 cm © Idris Khan, 2007 |
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Ausstellung: Ein letzter Blick - Meisterwerke aus der Sammlung in
der Düsseldorfer Kunstsammlung K20
vom 26.01. - 27.04.2008
Vor der knapp eineinhalbjährigen Schließung von K20 ab dem 28. April 2008 werden nochmals die wichtigsten Meisterwerke der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentiert. Dazu gehören unter anderem Pablo Picassos monumentales Werk „Deux femmes nues assises“ aus der klassizistischen Periode des Künstlers sowie George Braques kubistisches Stillleben „Nature morte, harpe et violon“ und auch Marc Chagalls Komposition „Le violoniste“. Höhepunkte expressionistischer Malerei sind Wassily Kandinskys „Komposition IV“ und Ernst Ludwig Kirchners „Mädchen unter Japanschirm“. Vertreter surrealistischer Kunst sind Max Ernst mit seinem Werk „Au premier mot limpide“ oder Joan Mirós mit „Nu au miroir“. Hervorzuheben sind auch die einzigartigen Sammlungen von Julius Bissier und Paul Klee. Zudem wird die große Installation „Palazzo Regale“ von Joseph Beuys zugänglich sein, wie auch Werke von Gerhard Richter, dessen Zyklus „Silikat“ erst kürzlich von der Kunstsammlung erworben wurde. Jackson Pollocks drip painting „Number 32“ stellt ohne Zweifel einen der Meilensteine der abstrakt expressionistischen Malerei nach 1945 dar. Das monumentale Stück wird von weiteren herausragenden Arbeiten der Pop und Minimal Art flankiert. Infos |
Marc Chagall, Der Geiger, 1911, © VG Bild-Kunst, 2008 |
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Ausstellung: Paul
Schwer - "800 - 1500 Mµ" in den Herner Flottmann-Hallen vom
09.02. - 16.03.2008
Eigentümlich gefaltete und zerknüllte, knotenförmige Gebilde aus teils bemaltem und teils transparentem Plexiglas bewegen sich von der Decke abgehängt scheinbar ungebunden in dem Ausstellungsraum, lagern auf dem Boden. Sie spiegeln sich in einer von der Horizontalen in die Schräge gelegten Ansammlung von bemalten Glasplatten. Wie in einem Bühnenbild bewegt sich der Betrachter zwischen den Farbknäueln und spiegelnden, bzw. durchsichtigen Überlagerungen, steht zwischen zwei Polen aus leuchtenden Halbkugeln an den Außenwänden. Zwei Lichtschränke stehen gekippt im Raum, verstärken den Eindruck, dass alles seine gewohnte Ordnung verlassen hat. Die beschauliche Aura von gefärbtem Glas und Licht erfährt durch die Elektrifizierung eine Wendung ins Bedrohliche. Infos |
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Ausstellung: Die große Kunstausstellung NRW Düsseldorf im Museum
Kunstpalast vom 09.02. -
16.03.2008
Mit rund 250 Werken von über 150 Künstlerinnen und Künstlern bietet die Große Kunstausstellung einen Einblick in das aktuelle bildkünstlerische Gesehen in Nordrhein-Westfalen, ergänzt durch die Arbeiten von Ausstellerinnen und Ausstellern aus anderen Bundesländern und den Niederlanden. Vertreten sind alle Sparten der Bildenden Kunst, Malerei, Graphik, Plastik, Objekt, Installation, Photo und Video. Den Kunstpreis der Künstler 2008 erhält der in Düsseldorf lebende Künstler Günter Weseler. Das vielschichtige und facettenreiche Werk Weselers, der Ende der 60er Jahre mit seinen Atemobjekten bekannt wurde, ist bis in die Gegenwart von überzeugender Aktualität. Den Förderpreis der Großen Kunstausstellung erhält die ebenfalls in Düsseldorf lebende Malerin Sala Lie-ber. Die Künstlerin studierte u. a. in Dresden bei Prof. Max Uhlig und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Jörg Immendorff. 2005 erfolgte die Ernennung zur Meisterschülerin von Prof. Herbert Brandl. Infos |
Günter Weseler „Dreamers of decadence“ Löwenenvironment Präparierte Löwen mit Atemtechnik Fotografie Bernd Jansen 1976 © VG Bild-Kunst, Bonn 2008 |
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Ausstellung: Fritz Wotruba - Zeichnungen und Steine. Zum 100.
Geburtstag des Künstlers im Duisburger Lehmbruck Museum vom 13.02. -
04.05.2008
Die Ausstellung im Lehmbruck Museum konzentriert sich mit Bedacht auf die „nacktesten“ Medien, derer sich Wotruba bedient hat: die Zeichnung und die Steinskulptur. Ausgehend von dem frühesten Stein, dem „Torso“ von 1928/29, und Zeichnungen ab 1925 wird die Spannung dieses Lebenswerks exemplarisch spürbar. Die Versammlung von weiteren bedeutenden Steinen und rund 120 zumeist erstmals gezeigten Zeichnungen bietet die Gelegenheit, Wotrubas jahrzehntelangen, in der Geschichte der Bildhauerei des 20. Jahrhunderts beispiellosen Weg von der menschlichen Figur hin zur Architektur als sinnliche Metamorphose nachzuvollziehen. Infos |
Fritz Wotruba, Große liegende Figur, 1962/63, Karstmarmor |
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Ausstellung: The Message, das Medium als Künstler - Kunst und
Okkultismus im Bochumer Kunstmuseum vom 16.02. - 13.04.2008
Höhere Wesen diktieren ganze Texte, Stimmen aus dem Jenseits befehlen zu malen, Geister machen sich durch Klopfzeichen bemerkbar und lassen Medien in unbekannten Sprachen sprechen. Okkulte Praktiken, Stimmen höherer Wesen und magische Momente wurden oft nicht nur in der bildenden Kunst als suspekt empfunden. Die Ausstellung The Message - Das Medium als Künstler stellt erstmals die erstaunliche Wirkungsgeschichte eines weitgehend unbekannten Phänomens in der Kunst von 1850 bis heute vor: Die von Claudia Dichter, Michael Krajewski und Susanne Zander kuratierte Ausstellung versammelt Gemälde, Zeichnungen und automatische Radierungen von über 25 Künstlern. Darüber hinaus schlägt sie mit Film-, Foto- und Tonaufnahmen einen Bogen von den frühesten mediumistischen Werken aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Infos |
Laffoley-Mind Physics. The Burning of Samsara. |
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Ausstellung: Ah Xian - Skulpturen in der Kunsthalle Recklinghausen vom
17.02. - 06.04.2008
Die Kunsthalle Recklinghausen zeigt die erste europäische Einzelausstellung des 1960 in Peking geborenen und seit 1989 in Sydney lebenden Künstlers Ah Xian. 24 vorwiegend aus fragilem Porzellan gefertigte Büsten und 3 Ganzfiguren bieten einen repräsentativen Überblick über das Werk des international arbeitenden Künstlers. Seinen von lebenden Modellen abgeformten Figuren gibt er farbige Faserungen, die den chinesischen Gebrauchs- und Prunkporzellanen der Ming- und Qunig-Zeit (14.-19. Jahrhundert) entnommen sind. In jüngster Zeit hat sich Ah Xian neben dem Porzellan auch anderen kunsthandwerklichen Techniken und Materialien wie Lack, Elfenbein, Bronze und Chloisonné zugewandt, für die China bis zum Untergang des Kaiserreiches berühmt war. Infos |
© Ah Xian, ChinaChinaBust1451999 |
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Ausstellung: Marie-Claude Maqua-Klein - Geblätterter Stein und
Farbmoränen in der Essener ARKA Kulturwerkstatt auf Zollverein vom 24.02.
- 20.04.2008
Mit Beginn des neuen Ausstellungsjahres der ARKA Kulturwerkstatt stellt sich die in Belgien geborene Künstlerin Marie-Claude Maqua-Klein, die seit über zwei Jahrzehnten am Rande des Bergischen Landes lebt, ab dem 24.Februar dem Publikum vor. Fasziniert von dem ungewöhnlichen Material des Schiefers erschafft die Künstlerin u.a. Skulpturen aus übereinander liegenden Steinplatten, die teilweise baumstammähnlich aufragen und mit ihrer unregelmäßigen Außenform die Rauheit und Zerrissenheit des Gesteins noch betonen. So genannte „Urlandschaften“ sind ein Teil der malerischen Arbeiten von Maqua-Klein. In ihren Bildern lässt sie Landschaften von einzigartiger Schlichtheit entstehen, indem sie Farbbahnen überlagert, staffelt oder schichtet. So erwecken sie den Eindruck fiktiver Welten, die jeder zeitlichen Einordnung widerstehen und unsere Vorstellungen von Landschaft bis auf die geologischen Grundvoraussetzungen reduzieren. Infos |
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Ausstellung: Andy Warhol - Myths im Düsseldorfer NRW
Forum vom 08.03. - 13.04.2008
Das NRW-Forum zeigt 10 Grafiken von Andy Warhol, die sich mit den amerikanischen Mythen der Alltagswelt beschäftigen Uncle Sam, Superman, Howdy Doody, der Weihnachtsmann etc. Ihnen allen ist gemein, dass Sie Mythen der Werbung und der Massenmedien sind. Die Ausstellung wird neben den Grafiken aufzeigen, wie Warhol zu seinen Motiven kam, wie er die Mythen auswählte und welche Kriterien dabei im Vordergrund standen; zu sehen sind die “Vorbilder³ für seine Motive, die Polaroids, die jedem Motiv vorausgingen; und schließlich eine Fotodokumentation der gesamten Produktion in Warhol¹s Factory. Infos |
Barbara Goldner: Howdy Doody waving to Andy Warhol, 1981 (c) Barbara Goldner |
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Ausstellung: Der eigene Weg - Perspektiven belgischer Kunst im
Duisburger Museum Küppersmühle vom 15.03. - 08.06.2008
Die diesjährige Frühjahrssaison eröffnet das MKM mit einem Einblick in die lebendige und vielfältige Kunstszene des Nachbarlandes Belgien. Es werden einige der wichtigsten Künstler der belgischen Kunstszene präsentiert und zugleich ein Querschnitt durch die verschiedenen Generationen, von Panamarenko bis Matthieu Ronsse. Die Bandbreite reicht dabei von Malerei über Installation, Objekt und Skulptur bis zu Video. Infos |
Hans Vandekerckhove, Pond in Veltem, 2001 |
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