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Freizeit Tipps fürs Ruhrgebiet: Ausstellungen, Kunst: Archiv 2009:

 
Ausstellung: Amerikanische Malerei 1950-1970 - Werke aus der Sammlung Folkwang von Okt. 2007 - Okt. 2009 im Josef Albers Museum in Bottrop
Das Josef Albers Museum in Bottrop zeigt von Oktober 2007 bis Oktober 2009 Hauptwerke der amerikanischen Kunst aus der Sammlung des Museum Folkwang. Die 14 Gemälde und Skulpturen treten hier in direkten Dialog mit den Werken von Josef Albers, der in Bottrop geboren wurde, am Bauhaus unterrichtete und seit 1933 als Künstler und Lehrer in den USA prägenden Einfluss auf die Entwicklung der amerikanischen Nachkriegskunst vom Abstrakten Expressionismus bis zur Minimal Art ausübte. Beide Museen unterstreichen mit dieser Präsentation beispielhaft die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Kunstmuseen des Ruhrgebiets.
Das Museum Folkwang Essen besitzt eine der besten Sammlungen amerikanischer Kunst der Zeit zwischen 1950 und 1970 in Deutschland. Diese Werkgruppe, die unter Paul Vogt erworben wurde, umfasst bedeutende Gemälde und Skulpturen des Abstrakten Expressionismus und der Minimal Art von Mark Rothko, Barnett Newman, Franz Kline, Jackson Pollock, Morris Louis, Ad Reinhardt, Sam Francis, Kenneth Noland, Donald Judd, Dan Flavin und Frank Stella. Sie markiert in der Essener Sammlung diese entscheidende Zäsur in der Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts. Infos

Raumansicht Josef Albers Museum, Bottrop
© Josef Albers Museum, Bottrop
Ausstellung: Villa Hügel zeigt Folkwang - Renoir, Monet, van Gogh - Gauguin, Matisse, Dalí - vom 12.06.2008 - 01.11.2009 in der Villa Hügel in Essen
Die Villa Hügel, bekannt für ihre großen kultur- und kunsthistorischen Ausstellungen, zeigt erstmals seit fast drei Jahrzehnten Meisterwerke der Moderne. Mehr als 15 Monate lang sind die Glanzstücke des Museum Folkwang im ehemaligen Wohnhaus der Industriellenfamilie Krupp zu sehen.
Zu den mehr als 120 Exponaten der Ausstellung gehören so berühmte Werke wie Claude Monets „Kathedrale von Rouen" und Pierre Auguste Renoirs „Lise", Vincent van Goghs „Irrenhausgarten" oder Robert Delaunays „Eiffelturm". Die Kuratoren schlagen den Bogen vom französischen Realisten Gustave Courbet bis zum deutschen Mythenerzähler Max Beckmann.
Zehn Räume und fünf Kabinette der Villa Hügel sind Realisten und Symbolisten wie Arnold Böcklin oder Honoré Daumier, Impressionisten wie Claude Monet, Paul Signac und Wegbereitern der Moderne wie Paul Cézanne und Paul Gauguin gewidmet. Werke des Kubismus werden konfrontiert mit deutschen Expressionisten, mit der Malerei des "Blauen Reiter" und mit Arbeiten der Brücke-Künstler. Künstlerpersönlichkeiten wie Munch, Kandinsky, Klee und Moholy-Nagy werden hervorgehoben und auch Werke der Surrealisten Salvador Dalí, Max Ernst und René Magritte sind zu sehen. Wichtige Exponate aus der Grafischen und aus der Fotografischen Sammlung des Museums sowie aus dem Deutschen Plakat Museum runden die einzigartige Zusammenstellung ab.

Die Räume im Obergeschoss der Industriellen-Villa über dem Essener Baldeneysee bekamen für dieses außergewöhnliche Ereignis eine neue Ausstellungstechnik. Auch die Kabinette im Seitentrakt der beeindruckenden „Bildergalerie" aus dem 19. Jahrhundert stehen jetzt erstmals wieder zur Verfügung. Infos


Der Steinbruch Bibémus, um 1895
Paul Cézanne (1839–1906)

"Kakao und Schokolade“ - Eine Mitnasch-Ausstellung vom 02.08. -  20.11.2009 im Kindermuseum mondo mio! im Dortmunder Westfalenpark
Jeder mag sie und nicht nur für Kinder ist sie häufig ein ganz besonderes Vergnügen: Die Schokolade! Gerade die Kleinen wissen aber oft nur wenig über die Herkunft und Herstellung der süßen Leckerei. Das kann sich nun ändern: Vom 2. August bis zum 1. November präsentiert das Kindermuseum "mondo mio" im Dortmunder Westfalenpark eine Schokoladen-Ausstellung, die kleine wie große Naschkatzen gleichermaßen begeistern wird. Mit einem spannenden Mitmachprogramm zeigt sie Kindern ab fünf Jahren, wie die beliebte Süßigkeit vom Rohstoff bis zum Schokoriegel entsteht. Wer weiß schon, dass die süße Leckerei aus bitteren Kakaofrüchten gemacht wird, die im tropischen Regenwald wachsen? Dort galt sie schon bei den alten Azteken als eine besondere Köstlichkeit. In der Schokoladenausstellung machen die Besucher eine Zeitreise und verfolgen die Geschichte der Schokolade vom Aztekenreich bis hin zum modernen Supermarkt. Dabei werden frische Kakaofrüchte probiert und sogar eigene Schokolade und Kakao hergestellt.

Der Ausstellungsbesuch besteht aus einem 90-minütigem Mitmachprogramm, das mehrmals täglich zu festen Zeiten angeboten wird. Pro Termin können maximal 30 Besucher teilnehmen. In den Ferien sowie samstags, sonntags und feiertags beginnt das Programm täglich um 11, 13.30 und 15 Uhr. Außerhalb der Ferien gibt es von Montag bis Freitag täglich zwei Termine jeweils um 13.30 und 15.30. Die Vormittage sind dann Besuchen von Schulklassen und Gruppen vorbehalten. Der Eintrittspreis beträgt 5,50 Euro pro Person und 15 Euro für Familien (10 Euro bei nur einem Elternteil). Entwickelt wurde die Ausstellung vom Kinder- und Jugendmuseums Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Info-Zentrum Schokolade in Leverkusen und Ferrero Deutschland. Infos

Ausstellung: "Menschenbilder in der Deutschen Kunst 1450-1550" vom 14.08.2009 - 21.11.2010 in der Villa Hügel in Essen
Matthias Grünewald und Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Hans Holbein oder Tilman Riemenschneider schufen Menschenbilder von wunderbarer Ausdruckskraft. Befreit von den strengen Regeln der kirchlichen Glaubensvorschriften machten die großen Künstler am Übergang vom späten Mittelalter zur Neuzeit das Individuum zum zentralen Thema der deutschen Kunst. Meisterwerke der Malerei und Skulptur, kostbare Goldschmiedearbeiten und bedeutende Beispiele der Druckgrafik zeigen, wie Künstler zu Entdeckern und Erfindern des Menschen wurden. Sie begaben sich auf die Suche nach idealer Schönheit und studierten akribisch den menschlichen Körper. Dabei spielten existentielle Themen wie Liebe und Sexualität, Glaube und Vergänglichkeit in ihren Werken eine bedeutende Rolle.
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Kulturstiftung Ruhr - Villa Hügel Essen und des Kunsthistorischen Museums Wien. Infos

Ausstellung: Christian Rohlfs - Musik der Farben und Bilder von Ernst Meister vom 30.08. - 22.11.2009 im Hagener Osthaus Museum
Anlässlich der Wiedereröffnung des Osthaus Museums bietet die Ausstellung Christian Rohlfs "Musik der Farben“ inen umfassenden Überblick über das Œuvre des bedeutenden Vertreters der klassischen Moderne. Malerische Arbeiten des Hagener Lyrikers Ernst Meister runden die Ausstellung ab. Das Osthaus Museum besitzt rund 500 Werke von Rohlfs aus sämtlichen Werkphasen. Zuletzt gelangten durch die umfangreiche Schenkung von Prof. Paul Vogt Ende 2008 über 200 Blätter aus dem Nachlass in die Sammlung. Infos

Christian Rohlfs, Rote Cannas, 1935
Ausstellung: DIFFERENT PLACES – DIFFERENT STORIES von Sept. - Nov. 2009 an verschiedenen Orten am Niederrhein
Einige wenige Museumsleiter, Künstler, mutige Politiker, engagierte Bürger und Mäzene erkämpften das, womit sich der alte Kulturraum zwischen Rhein und Maas heute rühmen darf: Mit seinen großen Sammlungen und Museen in Parks und historischen Gärten gilt er unbestritten als ein Zentrum internationaler Gegenwartskunst von unverwechselbarem, europäischem Rang.
Die Beiträge der beteiligten Künstler – ganz gleich, ob sie bildnerische, skulpturale, mediale oder performative Akzente setzen – sind auf den Ort ihrer Präsentation bezogen, stehen in einem Zusammenhang zu seiner Geschichte, seiner Architektur, zu Landschaft, Menschen oder Charakteristika. So wirft die Kunst ein ungewohntes Licht auf eine alltägliche, scheinbar bekannte Umgebung, schärft das Ortsprofil, hinterfragt, ironisiert oder verwandelt es – und rückt auf diese Weise die Identität und Vielgestaltigkeit einer ebenso geschichtsträchtigen wie vitalen Region neu, anders und unübersehbar ins Bewusstsein des Betrachters – ein Prozess, der auch den Alltagsblick auf bestehende Werke im vertrauten Stadtbild neu beflügeln mag... Infos

Helmut Smits
in Viersen
Ausstellung: Zwischen Bombenhagel und Wirtschaftswunder - Kunst zwischen 1945 und 1955 im Wuppertaler Von der Heydt Museum vom 07.09.2008 - 11.01.2009
In Wuppertal waren die Ruhmeshalle Barmen (heute: Kunsthalle) völlig ausgebrannt und das Städtische Museum Elberfeld (heute: Von der Heydt-Museum) schwer beschädigt. Die Häuser hatten ihren Betrieb 1943 eingestellt. Aber schon im Dezember 1945 fand die erste Ausstellung Bergischer Künstler im Wuppertaler Museum statt. Im folgenden Jahr wurden im Museum sowie im "Studio für neue Kunst" des Architekten Heinz Rasch am Döppersberg fast dreißig Ausstellungen regionaler aber auch internationaler Künstler gezeigt. Von den Nazis als "entartet" verfemte Künstler kamen zu Wort ebenso wie auch Neulinge von der Werkkunstschule. Künstler und Künstlervereinigungen wie die BKG stellten die Kunsthalle soweit wieder her, dass dort Ausstellungen durchgeführt werden konnten und dem vereinigten Barmer Kunstverein und dem Elberfelder Museumsverein fiel eine bedeutende Rolle bei der Organisation solcher Ereignisse zu. Infos

Emil Schumacher: Stilleben, 1945
Ausstellung: Ferne Nähe - Natur in der Kunst der Gegenwart vom 10.09. - 15.11.2009 im Kunstmuseum in Bonn
Die Kunst ist das Gegenteil von Natur und doch gibt es nichts, mit dem sich die Kunst mehr beschäftigt als mit der Natur. Die Ausstellung Ferne Nähe untersucht am Werk von ca. 20 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, wie die Kunst der Gegenwart Natur imitiert, verfremdet, erforscht, benutzt, wie sie dabei über sich selber nachdenkt und zugleich die Natur als elementare Kraft beschwört. Installationen, Objekte, Gemälde, Fotos, Filme zeigen Versuche, die Distanz aufzuheben, und ebenso das Bewusstsein, dass ›Natur‹ eine kulturelle Konstruktion, Projektionsfläche von Ideen, Werten und Gefühlen, unsere Erfindung ist. Die Ausstellung fügt Werke von Sonja Braas, Marie José Burki, Mark Dion, Peter Doig, Andreas Eriksson, Anya Gallaccio, Andreas Gefeller, Rodney Graham, Barnaby Hosking, Sven Johne, Walter Kütz, Rosemarie Laing, Axel Lieber, Christiane Löhr, Tony Matello, Thomas Mulcaire, Tony Matelli, Walter Niedermayr, Roxy Paine, Daniel Richter, Su-Mei Tse, Klaus Weber, Lois und Franziska Weinberger nicht zu einer stringenten Geschichte zusammen, deutet aber die Weite des Themas, das die Natur als das Eigene und das Andere, das Vertraute und das Fremde zeigt. Infos

Su-Mei Tse, L’écho, 2003, © Su-Mei Tse
Ausstellung: Otto Piene - spectrum im Dortmunder Museum am Ostwall vom 16.09.2008 - 25.01.2009
Am 16. September 2008 wurde Otto Piene der Preis der Kulturstiftung Dortmund verliehen. Aus diesem Anlass widmet das MO dem Künstler eine Ausstellung, die verschiedene Schaffensbereiche von seiner Zero-Zeit bis zur Gegenwart vorstellt. Neben bedeutenden Arbeiten aus bekannteren Werkkomplexen Pienes wie Rasterbildern, Lichtballetten, Rauch- und Feuerbildern sowie Keramiken werden auch seltener gezeigte Arbeitsfelder des Künstlers präsentiert: unter anderem seine frühen Fernsehproduktionen, seine Arbeit am Center for Advanced Visual Studies, seine Auseinandersetzung mit Architektur. Die Dia-Installation "The Proliferation of the Sun" dient als Setting der gleichnamigen Performance. Außerdem sind in der Schau Bilder seiner Sky-Events zu sehen, die mit einem mehrteiligen Inflatable, das der Künstler im Lichthof des Museums installiert, in Dialog treten.
Von besonderer Bedeutung sind für das Museum die Fotografien Walter Vogels von Performances, die Otto Piene 1967 bei seiner ersten großen Retrospektive im MO aufführte. Als weiterer Höhepunkt wird eine Filmaufnahme des berühmten Sky-Events "Olympia-Regenbogen" anlässlich der olympischen Spiele 1972 zu sehen sein. Infos

Otto Piene, Fleurs du mal
Ausstellung: Himmlisch-Herrlich-Höfisch - Peter Paul Rubens, Jan Wellem und Anna Maria Luisa de'Medici im Düsseldorfer Museum Kunst Palast vom 20.09.2008 - 11.01.2009
Die Hauptausstellung des Jubiläums wird vom museum kunst palast ausgerichtet werden. Ausgangspunkt sind die Werke der kurfürstlichen Sammlung, die sich noch im eigenen Bestand erhalten haben. Im Zentrum steht das monumentale Gemälde von Peter Paul Rubens „Die Himmelfahrt Mariae“ (Dauerleihgabe der Kunstakademie), das von Brüssel auf dem Rhein nach Düsseldorf gebracht wurde. Es stellt heute die bedeutendste Hinterlassenschaft der legendären Gemäldegalerie in Düsseldorf dar.
Das dramatische Schicksal dieser Holztafel, seine Varianten, Kopien und Nachfolgewerke, die bildkünstlerische und literarische Rezeption werden erstmals genauer vorgestellt. Eine Auswahl von hochkarätigen Leihgaben aus internationalen Sammlungen, die im engen Bezug zum Werk stehen, soll zum Verständnis von Rubens, seiner gegenreformatorischen Bilderwelt und dem damit verbundenen politischen Kalkül des Kurfürsten beitragen. Infos

Jan Frans van Douven: Der Kurfürst Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg und die Kurfürstin Anna Maria Luisa de’ Medici, 1708, Öl auf Leinwand, 243 x 182, Florenz, Uffizien, Vasari-Korridor, Inv. 1890, Nr. 2718
Ausstellung: Albert Watson - Best of im Düsseldorfer NRW Forum vom 21.09.2008 - 18.01.2009
Albert Watson hat sich in den vergangenen Dekaden einen Namen als einer der erfolgreichsten Mode- und Werbefotografen der Welt gemacht, gleichzeitig jedoch seine eigene Kunst entwickelt. Im Lauf der Jahre erschienen seine bemerkenswerten Bilder auf mehr als 250 Titelseiten von Vogue und wurden in zahllosen anderen Publikationen gezeigt, von Rolling Stone bis Time und Vibe. Viele der Fotos sind klassische Porträts von Berühmtheiten. Daneben nahm sich Albert Watson viel Zeit, um an seiner eigenen Kunst zu arbeiten, und schuf eindrucksvolle Bilder von seinen Reisen rund um die Welt, von Marrakesch bis Las Vegas und den Orkneys. Infos

© Albert Watson - Moss
Ausstellung: Diana und Actaeon - Der verbotene Blick auf die Nacktheit im Düsseldorfer Museum Kunst Palast vom 25.09.2008 - 15.02.2009
Präsentiert werden über 300 Werke von mehr als 200 Künstlern. Es handelt sich um Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien und Videos aus nationalem und internationalem Museums- und Privatbesitz, die sich in einer einzigartigen Zusammenschau dem sowohl kunst- als auch kulturgeschichtlich interessanten Themenkomplex von Keuschheit und Begehren, von Sehen und Gesehen werden, von Voyeurismus und Exhibitionismus widmen. Mit Blick auf den mythologischen Ursprung erotischer Kunst zieht die Ausstellung einen weiten Kreis und führt bis zur Kunst der Gegenwart in das komplexe Gebiet des verbotenen Blicks. Über die Epochen hinweg wird der Wandel des keuschen weiblichen Aktes zu einem mit den Nacktheit und der Sinnlichkeit kokettierenden vorgestellt sowie die den Aktdarstellungen immanenten voyeurhaften Züge bis hin zu den Spielräumen erotischer und pornographischer Kunst aufgezeigt. Infos

Rembrandt van Rijn
Diana mit Aktäon und Kallisto, 1634
Öl auf Leinwand, 73,5 x 93,5 cm
Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf
Fürst zu Salm-Salm, Museum Wasserburg Anholt
Ausstellung: Lawrence Weiner - AS FAR AS THE EYE CAN SEE im Düsseldorfer K21 vom 27.09.2008 - 11.01.2009
Die Ausstellung Lawrence Weiner – AS FAR AS THE EYE CAN SEE ist eine Retrospektive des Werkes dieses Mitbegründers der sogenannten Konzeptkunst. Seit 1988 hat es keine vergleichbare Ausstellung dieses radikalen und komplexen Werkes gegeben. Nach dem Whitney Museum of American Art in New York und dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles wird die Ausstellung ihre einzige europäische Station in K21 haben. Die Spannbreite der gezeigten Arbeiten reicht von den Gemälden der sechziger Jahre hin zu den Spracharbeiten, die Weiner seit vierzig Jahren international bekannt gemacht haben. Von der Skulptur ausgehend hat er schon früh festgestellt, dass es für ihn gleich-gültig ist, ob eine Arbeit vom Künstler hergestellt, von jemand anderem angefertigt oder gar nicht ausgeführt wird und eben nur im Material der Sprache existiert. Infos

Lawrence Weiner, A PURSUIT OF HAPPINESS ASAP, 2004, language + the materials referred to, dimensions variable, Collection of Glenn Fuhrman, Weiner holding Icelandic version before it was taken out to sea and thrown overboard for Material Time Work Time Life Time at Reykjavik Arts Festival, Reykjavik, 2004, photo by Kristian Hrafnarson, New York, artwork © 2008 Lawrence Weiner/ VG Bild-Kunst, Bonn 2008
Ausstellung: Orte der Sehnsucht - Mit Künstlern auf Reisen im Münsteraner Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte vom 28.09.2008 - 11.01.2009
Ob es sich um Albrecht Dürer in Venedig, um Peter Paul Rubens in Rom, um August Macke und Paul Klee in Tunesien, um Paul Gauguin auf Tahiti oder um Vincent van Gogh in Paris handelt: Reiseerlebnisse werden immer wieder als Auslöser für Wendepunkte in den Werken einzelner Künstler angesehen und gelten als wesentliche künstlerische Erfahrung. „Orte der Sehnsucht“ untersucht dieses Phänomen und präsentiert Ihnen faszinierende Reisen großer Künstler quer durch die Epochen vom ausgehenden Mittelalter bis in die Gegenwart.
Die Ausstellung folgt den Spuren der Künstler von Italien und Griechenland über den Orient, Süd- und Nordamerika, Paris, Skandinavien, die Alpen bis nach Asien und in die Südsee. Infos

Maerten van Heemskerck, Selbstporträt mit dem Colosseum, Rom 1553, Fitzwilliam Museum Cambridge
Ausstellung: Street & Studio - Eine urbane Geschichte der Fotografie im Essener Museum Folkwang vom 11.10.2008 - 11.01.2009
Die Ausstellung Street & Studio. Eine urbane Geschichte der Fotografie präsentiert mit rund 300 Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert erstmals die faszinierende Geschichte zweier zentraler Produktionsorte des fotografischen Mediums. Sie entstand in Kooperation mit der Tate Modern, London. Durch Arbeiten von Diane Arbus, Cecil Beaton, Brassaï, Walker Evans, Helen Levitt, Robert Mapplethorpe, Irving Penn, Cindy Sherman, Malick Sidibé, Jürgen Teller, Wolfgang Tillmans, Weegee u.a. legt die Ausstellung dynamische Wechselwirkungen der fotografischen Praxis auf der Straße und im Studio offen. Seit dem Beginn des 20. Jahrhundert prägt die Fotografie das Bild der sich herausbildenden westlichen Metropolen mit ihren unterschiedlichen Milieus. Street & Studio zeigt unterschiedliche Genres und Arbeitsweisen, die sich bedingt durch ihre räumliche Aufnahmesituation, bis heute entwickelt haben und erschließt die Fotografie als Medium der Stadt. Infos

Philip Kwame Apagya Francis in Manhattan 1996 (c) Philip Apagya/ Courtesy Fifty One Fine Art Photography, Antwerpe
Ausstellung: Reiner Ruthenbeck im Duisburger Lehmbruck Museum vom 12.10.2008 - 11.01.2009
Ruthenbeck (*1937) zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern seiner Generation. Als eine stille, aber dennoch zentrale Position hat er sein Werk von den 1960er Jahren bis heute konsequent weiterentwickelt. Schon während seines Studiums bei Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf fand er zu einer unverwechselbaren Sprache, die früh Anregungen aus dem Surrealismus und vor allem aus Minimal- und Concept-Art verarbeitete, sich einer klaren Einordnung jedoch entzieht. Ruthenbeck greift bildhauerische Themen der 1960er Jahre wie die Hinwendung zu unkonventionellen Materialien aus der Alltagswelt und die Reduzierung auf das Material als Form auf, bemerkenswert ist dabei seine anspielungs- und variantenreiche Formensprache und die oft humorvolle Leichtigkeit, mit der er seine Objekte und Rauminstallationen in Spannung bringt und in labilem Gleichgewicht hält. In der Vergangenheit war Reiner Ruthenbeck auf der documenta und der Biennale Venedig vertreten und lehrte von 1980 bis 2000 als Professor an der Kunstakademie in Münster. Infos

Reiner Ruthenbeck, Drahtkopf gewickelt, 1966, Eisendraht, Sammlung Ulrich Reininghaus, Foto: Reiner Ruthenbeck, (c) VG Bild-Kunst, Bonn
Ausstellung: Ensor - Schrecken ohne Ende im Wuppertaler Von der Heydt Museum vom 12.10.2008 - 08.02.2009
James Ensor (1860-1949) ist noch immer ein Geheimtipp. Aber: Immer deutlicher kristallisiert sich heraus, welche enorme Bedeutung dieser belgische Maler nicht nur für die Kunst seiner Zeit, sondern bis in die Gegenwart hat.
In den vergangenen Jahren wurden deshalb dem Werk dieses großen Einzelgängers zahlreiche Ausstellungen gewidmet, u. a. in Gent 1987, in München 1989, in Brüssel 2000 und in Frankfurt am Main 2005. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Ensors Werke, die immer wieder neue Rätsel aufgeben und die Betrachter in ungläubiges Staunen und blankes Entsetzen versetzen. Ausgehend von diesem bizarren Oeuvre bemüht sich das Projekt, zunächst die engsten Freunde Ensors wie Fernand Khnopff, Félicien Rops, Leon Spilliaert, Guillaume Vogels zu Wort kommen zu lassen, mit welchen Ensor in Künstlervereinigungen wie „L‘Essor und „Les XX verkehrte. Erstmals widmet unsere Ausstellung dem Frühwerk Ensors und dem künstlerischen Umfeld, in dem dieses entstand, großen Raum. Infos

© Ensor Skeleton Painter
Ausstellung: Gerhard Richter - Abstrakte Bilder im Kölner Museum Ludwig vom 18.10.2008 - 08.02.2009
Erstmals konzentriert sich eine umfassende Museumsausstellung von Gerhard Richter ausschließlich auf die Abstrakten Gemälde, die seit Mitte der 1970er Jahre entstehen und die dominierende Werkgruppe in Richters Oeuvre darstellen. Ausgehend von äußerst farbintensiven Bildern wie „Courbet“ (1986) oder „Blau“ (1988) wird die malerische Entwicklung über die Serie mit dem Titel „Bach“ (1992) bis zu den zwölf “Wald“ (2005) betitelten Bildern, die zum ersten Mal in Europa gezeigt werden, in die Gegenwart verfolgt. Die zum Teil sehr großen Formate sind vielschichtig angelegt. Ihre Farbstrukturen werden mit Pinseln, Rakeln und Spachteln aufgetragen, die über die nassen Farbschichten gezogen werden, wobei bereits vorhandene durch neue überlagert oder ganz ausgelöscht werden.
Die rund 40 gezeigten Gemälde sind zwischen 1986 und 2006 entstanden und von einer ungeheuren malerischen Dichte. Sie sind Ergebnis einer „sehr geplanten Spontaneität“. Richters Arbeitsweise mit „Willkür, Zufall, Einfall und Zerstörung läßt zwar einen bestimmten Bildtypus entstehen, aber nie ein vorherbestimmtes Bild“. Richter möchte in seinen abstrakten Bildern erreichen, dass der Inhalt aus der Form entsteht. Malerei ist für Richter „die Schaffung einer Analogie zum Unanschaulichen und Unverständlichen, das auf diese Weise Gestalt annehmen und verfügbar werden soll“. Die Ausstellung wird unterstützt durch die RheinEnergie als Partner des Museum Ludwig. Infos

Gerhard Richter, Abstraktes Bild, 1987, Öl auf Leinwand, 300x300 cm, © Gerhard Richter
Ausstellung: Gold vor Schwarz. Der Essener Domschatz auf Zollverein im Ruhr Museum vom 20.10.2008 - 11.01.2009
"Gold vor Schwarz" lautet der Titel dieser einmaligen Ausstellung. Denn der goldene Schatz, Zeuge des christlichen Mittelalters im Ruhrgebiet, war schon lange vorhanden, bevor man hier an das 'schwarze Gold' überhaupt dachte. Der Essener Domschatz erwuchs aus dem Leben einer religiösen Frauengemeinschaft, die seit Mitte des neunten Jahrhunderts in Essen lebte und bis in das frühe 19. Jahrhundert hinein das Leben der Essener bestimmte.
Der Essener Schatz ist einzigartig unter den Kirchenschätzen Deutschlands. Kein anderer ist über all die Jahrhunderte so vollständig geblieben, wie es in Essen glücklicher Zufall war. Kein anderer verfügt über eine solche Fülle ottonischer, also 1000 Jahre alter, Kunstwerke. In dieser Zeit regierten in Essen drei Äbtissinnen aus ottonischem Kaiserhaus. Damals entstanden die vier herrlichen Vortragekreuze, die Lilienkrone, das kostbare Kreuznagelreliquiar, das Evangeliar der  Äbtissin Theophanu mit dem berühmten Buchdeckel und andere Kostbarkeiten. Sie alle werden für wenige Monate auf das Gelände der Zeche Zollverein umziehen. Begleitet werden sie von goldenen Reliquienbehältnissen, von Kreuzen, Monstranzen und Kelchen, aber auch von Gemälden und Skulpturen, die einst zur Ausstattung der Stiftskirche gehörten.
Zu bewundern ist diese Sammlung erlesener Kostbarkeiten vor den rußgeschwärzten Wänden der früheren Kohlenwäsche auf Zollverein - ein Kontrast, wie er stärker und reizvoller nicht sein kann. Infos

Essener Krone, 2. H. 11 Jh., Domschatz Essen, Fotografie: Jens Nober
Marler Kunststern vom 29.10. - 21.11.2009 im Einkaufcenter Marler Stern
Im zweiten Jahr organisiert die Agentur Stamm & Belz in enger Kooperation mit dem Einkaufscenter "Marler Stern", der Künstlerinitiative “KUNST IM STERN” und der Stadt Marl vom 29. Oktober - 21. November 2009 den "MARLER KUNSTSTERN". Die diesjährige Ausstellung hat eine Themenbindung: Das Thema ist “2” (zwei). Beispielsweise: zwei Elemente, die zusammen eine Einheit bilden, Paare, zwei entgegengesetzte Elemente, die sich gegenüberstehen oder ausschließen im Sinne einer Polarität ...Infos
Ausstellung: Inside // Outside - Innenraum und Ausblick in der zeitgenössischen deutschen Fotografie im Duisburger Museum Küppersmühle vom 31.10.2008 - 18.01.2009
Die Ausstellung INSIDE / / OUTSIDE präsentiert Werkgruppen und mehrteilige Werke von 15 zeitgenössischen Künstlern und Fotografen aus dem deutschsprachigen Raum, die sich seit den 1990er Jahren mit dem Thema fotografisch auseinandersetzen: Laurenz Berges, Thomas Demand, Hans-Peter Feldmann, Thomas Florschuetz, Günther Förg, Andreas Gursky, Candida Höfer, Sabine Hornig, Edgar Lissel, Wiebke Loeper, Beatrice Minda, Ricarda Roggan, Hans-Christian Schink, Florian Slotawa und Heidi Specker. Ihre Arbeiten umreißen in unterschiedlichsten Ausprägungen das Spannungsfeld zwischen Ort und Raum, zwischen Dokumentation, konzeptionellem Ansatz, Manipulation und Inszenierung. Die Ausstellung zeigt Werke aus den 1990er Jahren bis in die jüngste Gegenwart. Infos

Günther Förg, Villa Malaparte, 1990
Ausstellung: Ayşe Erkmen - Hausgenossen im Düsseldorfer K21 vom 08.11.2008 - 14.02.2010
Ayşe Erkmen flicht eine Struktur aus Stoff in die Stahlstreben der Kuppel ein. Damit macht sie die Außenhülle des Raumes zum Thema und siedelt ihre Arbeit in einem räumlichen Übergangsbereich an. Doch auch im künstlerischen Sinn begibt sich die Künstlerin in Zwischenzonen: Ayse Erkmen passt sich einerseits der Architektur an und schafft andererseits ein eigenständiges Kunstwerk.
Das textile Material verändert nicht nur das Licht und die Farben des Raumes, sondern lässt auch die auffällige Technik der Dachkonstruktion in den Hintergrund treten. So schafft die Künstlerin eine neue Atmosphäre für den Kuppelraum in K21.
Ayşe Erkmen entwickelt ihre Arbeiten grundsätzlich für bestimmte Orte. Sie sammelt ihre künstlerischen Ideen aus den äußerlichen oder gesellschaftlichen Merkmalen des jeweiligen Raumes. Ihre Formen und Medien sind dabei sehr unterschiedlich. Sie reichen von Eingriffen in Architektur und Stadt über Objekte und Skulpturen bis hin zu Sprache und akustischen Mitteln. Infos

Ayse Erkmen, Crystal Rock, 2008, NRW.BANK, Düsseldorf © Foto: Joachim Schmidt-Dominé, Düsseldorf 2008, © Ayse Erkmen
Ausstellung: Daniel Roth im Bonner Kunstmuseum vom 27.11.2008 - 01.03.2009
Der 1969 in Schramberg (Schwarzwald) geborene Daniel Roth zählt zweifellos zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Gegenwart und wird nun einer breiteren Öffentlichkeit mit seiner ersten größeren Museumsausstellung vorgestellt.
Der Ansatz von Daniel Roth, der seit 2007 Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe lehrt und in Basel lebt, entzieht sich den gängigen Einteilungen in klar definierte Gattungen. Immer handelt es sich bei seinen vielteiligen Arbeiten um erzählerische Komplexe, in denen sich „Realität“ und „Fiktion“ überschneiden und dabei grundlegend die Imagination des Betrachters einbeziehen. In seinen ortsspezifischen Arbeiten verflechten sich Zeichnungen, Objekte, Fotografien, Texte, Dokumentarisches und Erfundenes. Im scheinbaren Widerspruch von formaler Klarheit und inhaltlicher Offenheit bewirkt Daniel Roth Verwandlungen des konkreten Raumes und ermöglicht auf einzigartige Weise neue narrative Potentiale der Gegenwartskunst.  Infos

Turm, 2003 Architekturmodell, versch. Materialien, 40 x 15 x 15 cm
Ausstellung: Otto Dix - Zeit des Wahnsinns im Düsseldorfer Museum Kunst Palast vom 29.11.2008 - 25.01.2009
Vor allem in dem Radierzyklus „Der Krieg“, einem Hauptwerk der Kunst jener Jahre, machte er sichtbar, was die systematische Barbarei der Militärs bewirkt hatte. In fünfzig Blättern wechseln sich bittere Schilderungen menschlichen Leidens, kaum erträgliche Ansichten verwüsteter Landschaft und sarkastische Satiren ab. Die Intensität und die Aktualität des bei seiner Veröffentlichung skandalösen Werks haben sich auch im 21. Jahrhundert nicht verringert.
In der Ausstellung sind neben dem Krieg-Zyklus weitere Mappenwerke Dix’ zu sehen, die in den frühen 20er Jahren entstanden.
In ihnen reflektiert er eine Gesellschaft, die durch den 1.Weltkrieg moralisch völlig korrumpiert worden war. Die Werke gehören zu dem Bestand der Graphischen Sammlung des museum kunst palast. Infos

Otto Dix Sturmtruppe geht unter Gas vor
Stiftung museum kunst palast
Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn 2008
Ausstellung: Spot On O2 im Düsseldorfer Museum Kunst Palast vom 29.11.2008 - 10.05.2009
Spot On stellt in halbjährlichem Rhythmus Künstler oder Werke vor, die in Bezug zur Sammlung stehen oder eine spezielle Verbindung zu Düsseldorf haben. Marlene Dumas (geb. 1953), Kunstpreisträgerin der Stadt Düsseldorf, präsentiert neue Werke, die von der Thematik der zeitgleich stattfindenden Ausstellung Diana und Aktaion inspiriert wurden. In einem anderen Raum werden Ölskizzen und Gemälde des Düsseldorfer Malers Olof Jernberg (1855-1935) gezeigt. Großformatige Objekte mit erstaunlicher Variationsbreite, die Chaos und Ordnung thematisieren schafft der Glaskünstler und Förderpreisträger Julius Weiland. Das Künstlerpaar Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger entwickelte das Vegetative Nervensystem, eine 16 Meter hohe Konstruktion aus Organischem und Anorganischem, Natürlichem und Künstlichen, Flora und Fauna, eigens für das museum kunst palast. Aus der Sammlung Hanck werden unter dem Titel Die Würde des Körpers Bilder und Skulpturen präsentiert. Infos

Julius Weiland
Loop, fused glass tubes, 175 x 78 x 16 cm, 2006
Photo: Stephan Falk
Ausstellung: Erhardt Klein - Ganz konzentriert im Bonner Kunstmuseum vom 01.12.2008 - 11.01.2009
Zum 70. Geburtstag von Erhard Klein richtet das Kunstmuseum Bonn eine kleine Hommage aus, die wichtige Ankäufe des Kunstmuseums von dem Galeristen in der Bonner Südstadt (ab 1970) und in Bad Münstereifel-Mutscheid (bis 2006) zusammenführt. Es werden Kunstwerke von Beuys, Polke, Knoebel, Palermo, Droese und anderen international bekannten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Martin Noël wird aus diesem Anlass eine neue Arbeit schaffen, die in die Präsentation integriert wird. Und der Fotograf Franz Fischer, der bei vielen Eröffnungen und Events der Galerie Klein dabei war, leiht seine Schwarz-Weiss-Fotos für eine Dokumentation aus. Infos

Sigmar Polke, Menschenmenge, 1969, Rasterbild
Foto: Kunstmuseum Bonn
Ausstellung: "Schuhtick. - Von kalten Füßen und heißen Sohlen" vom 06.12.2008 - 05.07.2009 im LWL-Museum für Archäologie in Herne
Vom ersten Fußschutz der Menschen über römische Militärsandalen bis zum Designerschuh erzählt schuhtick. von Schuhgeschichte(n) durch alle Zeiten und über die Kontinente hinweg. Die Inszenierung von 400, zum Teil erstmals öffentlich präsentierten Exponaten bietet den Besucherinnen und Besuchern unter anderem in riesigen, begehbaren Schuhkartons neue und überraschende Sichtweisen auf das vermeintlich so alltägliche Kleidungsstück. Infos
Ausstellung: Benjamin Vogel - "Neuland" vom 08.01. - 15.03.2009 im Museum am Ostwall in Dortmund
Hast du schon alles gesehen? Bist du schon überall gewesen? Hast du schon alle Länder und Landschaften bereist? Hier warst du noch nicht!
Benjamin Vogel entführt uns in eine unbekannte, neue, weil fiktive Berglandschaft. Dabei bildet eine erfundene, topografische Landkarte den Ausgangspunkt für bildnerische und literarische Auseinandersetzungen.
Benjamin Vogel konstruiert aus der Aufsicht Ansichten, die wiederum die Grundlage für Gemälde und weiterführende Reise- und Hintergrundberichte bilden. So entsteht ein vielschichtiges, zwischen Realität und Fiktion pendelndes Landschafts- und Reisekonzept, das unsere Wahrnehmung von und unseren Umgang mit Landschaft z.B. auf Reisen reflektiert. Infos

"Pistenplan", Öl auf Leinwand, 115x150 cm, 2005
© Benjamin Vogel
Ausstellung: "In Every Dreamhome A Heartbreak - (Ir)reale Raumwelten in der Malerei" vom 16.01. - 20.02.2009 in der Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen
Die Galerie Frank Schlag & Cie. zeigt vom 16. Januar bis zum 20. Februar 2009 die Gruppenausstellung "In Every Dreamhome A Heartbreak - (Ir)reale Raumwelten in der Malerei". Die Ausstellung zeigt ausgewählte Arbeiten aus den Jahren 2001 bis 2009 von insgesamt 14 Künstlern aus Deutschland, England, Dänemark, Niederlande, Tobago und Australien. Dies ist die dritte Gruppenausstellung der Galerie Frank Schlag & Cie., in der es um inhaltliche Gegenüberstellung in der Malerei geht. 2005 präsentierte die Galerie "Gleiche Augenhöhe" - zeitgenössische Malerei aus Ost- und Westdeutschland. 2007 folgte die Ausstellung "Slick Surface(s)", in der abstrakte Malerei mit fließenden Formen und geschmeidigen Oberflächen zu sehen war.
Die Irrealen Raumwelten in der Malerei, die seit dem Jahr 2000 große Aufmerksamkeit gefunden haben, waren in dieser Künstlerzusammenstellung bisher in keiner Gruppenausstellung bzw. Gegenüberstellung zu sehen. Die von uns für diese Ausstellung ausgewählten Arbeiten, sind für das jeweilige künstlerische Gesamtwerk charakteristisch. Somit ist jeder der ausgewählten Künstler ein typischer Zeitzeuge und gleichzeitig Stellvertreter für diese Form von Malerei. Infos

Salto Mortale (Ausschnitt)
2008, Öl auf Leinwand, 48 x 57 cm
© Anne Wallace
Ausstellung: Jim Rakete - 1/8 Sec. Vertraute Fremde in der Oberhausener Ludwig Galerie vom 17.01. - 10.05.2009
„Die Achtelsekunde scheint mir wie der Wimpernschlag der klassischen Fotografie zu sein“, sagt der wohl bekannteste deutsche Star-Fotograf Jim Rakete, der seine Prominenten mit einer Plattenkamera ablichtet, einer Technik aus der Frühzeit der Fotografie. In seinen eindrücklichen Porträts gibt der 57- jährige Berliner Einblick in die Welt von Film und Musik, von Kunst und Tanz, von Literatur und Politik.
 „Vertraute Fremde“ zeigen die Bildnisse, deren Namensliste sich wie ein Who-is-Who des öffentlichen Lebens liest. Dabei ist es Rakete wichtig, seine Protagonisten ungeschminkt und als Menschen im Bild zu bannen. Heino Ferch, locker mit Kaffeetasse, Hannah Herzsprung, verträumt mit Rose oder Jochen Vogel mit durchdringendem Blick, daneben Helmut Schmidt (mit unvermeidlicher Zigarette) oder Joschka Fischer vor archaischem Baumstamm. Die Musikszene, die Jim Rakete maßgeblich als Manager mit geprägt hat, ist nicht nur mit Nena und Ulla Meinecke vertreten, sondern auch mit Silbermond und Wir sind Helden. Einige der seltenen Farbaufnahmen, Nadja Auermann und Polina Seminova zeigend, beleuchten diesen Teil seiner Arbeit. Raketes versteckte Vorliebe für Hasen, wird nicht nur auf dem Cover des gleichnamigen Fotografiebuches sichtbar. Infos

© Jim Rakete - Moritz Bleibtreu 
Ausstellung: "Darwins Erbe - Neue Forschungen der Anthropologie" vom 24.01. - 29.03.2009 im Neanderthal Museum in Mettmann
Virtuelle Methoden und Techniken gewinnen auch in der Evolutionsforschung immer größere Bedeutung. Erleben Sie diese Techniken in der Ausstellung hautnah. Die Ausstellung präsentiert aktuelle 3D-Forschung zur Entwicklungsgeschichte des Menschen. 3D-Oberflächen-Scanning, Computertomografie und Magnetresonanztomografie sind in der Anthropologie ebenso gängige Untersuchungsmethoden wie in der Medizin und Biologie. Uralte Fossilien oder Mumien, die nur unvollständig erhalten sind, lassen sich virtuell rekonstruieren. Die seltenen fossilen Knochen von Hominiden lassen sich am Computermiteinander vergleichen. Die wertvollen Originale können dabei im Tresor bleiben undwerden nicht dem Risiko einer Beschädigung ausgesetzt. Infos
Ausstellung: Paul Graham - "Fotografien 1981-2006" vom 24.01. - 05.04.2009 im Museum Folkwang in Essen
Das Museum Folkwang widmet dem britischen Fotografen Paul Graham (geb. 1956) die erste Retrospektive in Deutschland mit 11 großen, seit 1981 entstandenen Werkkomplexen. Die Ausstellung zeigt mit etwa 145 Bildern eine repräsentative Auswahl seiner Arbeit. Graham steht in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotografie, die in England nach dem 2. Weltkrieg durch Bill Brandt geprägt und von Fotografen wie Chris Killip und John Davis weitergeführt wurde. In der Auseinandersetzung mit ihnen und mit der amerikanischen Fotografie der 60er und 70er Jahre entwickelte Graham ein innovatives, künstlerisches Werk, dessen Blick kompromisslos auf die soziale Wirklichkeit gerichtet ist. Infos

Fotografie aus der Serie End of an Age
© Paul Graham, 2008
Ausstellung: Rolf Escher - "Zeit-Räume" vom 25.01. - 22.03.2009 im Märkischen Museum in Witten
Wir sehen uns einem Lesesaal in Barcelona, einem verlassenen Theater in Bergamo, dem Treppenhaus in Schloss Clemenswerth oder dem Tresor eines Sammlers gegenüber. Orte, die der Künstler Rolf Escher selbst bereist bzw. besucht und in seinen zahlreichen Aquarellen, Radierungen und Zeichnungen in sensibler, detailgetreuer Manier festgehalten hat. Es sind bühnenartige, menschenleere Raumsituationen, in denen sich dennoch die menschliche Existenz an den abgenutzten Gegenständen und Räumen ablesen lässt. Es sind Gebrauchsgegenstände und Interieurs, die Zeugnis über die Menschen abgeben. Die ruhige Atmosphäre der Bilder mit den großen barocken Spiegeln, den gemütlichen, alten, abgenutzten Sesseln oder gar dem Vanitas-Symbol schlechthin – dem Totenschädel – lädt Escher den Betrachter ein, vor ihnen zu verweilen, in diese Räume einzutauchen. Schnell wird man beim Betrachten seiner Bilderwelten auf sich selbst zurückgeworfen, wird sich seiner eigenen Endlichkeit bewusst, aber auch seiner alltäglichen Hast. Allen seinen Bildern ist eine leicht unwirkliche und spannungsgeladene Atmosphäre gemeinsam. Trotz dieser Einsamkeit, dem Gefühl des Vergänglichen, der ständigen Gegenwart des Endlichen, schwingt in vielen Bildern Eschers eine subtile Ironie mit, die die Reise durch seine Bilder so erlebnisreich macht. Infos

Merton College Library, Oxford
Lesenische und Fenster
© Rolf Escher, 1999
Ausstellung: "Entgrenzung und Verschmelzung" vom 30.01. - 13.03.2009 in der Galerie Epikur in Wuppertal
Hans Sieverding
Aller Tage Morgen – Malerei

Hans Schüle
Hybride – Skulptur

Michael Dillmann
Neue Bilder – Im Kabinett

„ ...Ein gutes Bild kann nie zu Ende gesehen werden, immer wieder wird man neue Leerstellen, Fragen und Unwägbarkeiten erkennen, es wird immer etwas Geheimnisvolles bleiben, und das macht seinen anregenden Reiz aus...“ (Aus einer Rede von Prof. Dr. Andreas Beaugrand)

Die künstlerischen Positionen von Hans Sieverding, Hans Schüle und Michael Dillmann haben zunächst keine offensichtlichen Gemeinsamkeiten, und doch stellt sich beim Betrachter das Gefühl ein, dass etwas vorhanden ist, was sie miteinander verbindet.Auf einer ganz trivialen Ebene ist dies ein Aspekt der Kohärenz von Figur und Raum. Das Verhältnis kann in den vorgestellten Positionen mit den Begriffen Entgrenzung und Verschmelzung beschrieben werden. Infos


© Hans Sieverding
Ausstellung: Michel Comte Retrospektive vom 01.02. - 10.05.2009 im NRW-Forum in Düsseldorf
Michel Comte wurde 1954 in Zürich geboren. Er ließ sich zum Kunst-Restaurierer ausbilden und näherte sich der Fotografie als Autodidakt. Im Jahr 1979 erhielt er seinen ersten Werbeauftrag von Karl Lagerfeld für die Modemarke Chloe – und zog nach Paris.
Wegen seiner Arbeit für die amerikanische VOGUE zog er 1981 nach New York und später nach Los Angeles. „I have always lived on the edge”, beschreibt er selber sein rastloses Leben. Wenn er kein Risiko mehr in seinem Leben spüre, dann wandere er weiter und wende sich anderen Dingen zu. Möglicherweise sei das ein Erbe seines Großvaters, des Flugpionieres Alfred Comte.
Innerhalb weniger Jahre schoß Comte an die Spitze der meist-gebuchten Mode- und Magazin-Fotografen der Welt. Er arbeitete für Vanity Fair und Vogue, er portraitierte Celebrities aus Kunst, Musik und Entertainment wie Julian Schnabel Jermey Irons, Demi Moore, Mike Tyson, Carla Bruni oder Michael Schumacher – und schuf dabei Ikonen der Portrait-Fotografie.
Aber neben der Portrait- und Mode-Fotografie wandte sich Comte zunehmend der Reportage zu und der Dokumentation. Er arbeitete für das Rote Kreuz, für seine eigene Water Foundation, er reiste in Kriegszonen in Afganistan, Irak, Bosnien, oder den Sudan und er arbeitet zur Zeit an einer filmischen Aufarbeitung der Schreckensherrschaft der Roten Kmer. – Auch diese Seite ist in der große Michel Comte Ausstellung im NRW-Forum zu sehen und zeigt so die beiden Seiten eines großartigen Künstlers. Infos
Ausstellung: David Smith - "Working Surface - Zeichnung, Malerei, Skulptur 1932-1962" vom 01.02. - 03.05.2009 im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg
David Smith (1906–1965) gehört in den USA zu den Pionieren der Metallplastik. Die Ausstellung verfolgt die Wechselwirkung zwischen Farbe und Material, Malerei und Zeichnung von den ersten bemalten Holzplastiken, die den Übergang von der Malerei des abstrakten Expressionismus hin zur Stahl- und Eisenplastik markieren.
Erstmals wird ein Überblick über jene Werkgruppen von David Smith gezeigt, in denen bis zu den Sprays der 1960er Jahre traditionelle Gattungsgrenzen überwunden werden und die Plastik als lineare Raumzeichnung aus Farbe, Textur und Oberfläche zu verstehen ist. Während die frühen noch kubistisch geprägten Assemblagen die Trennung von Zeichnung, Malerei und Skulptur zu überwinden suchen, betont das ausschließlich in Stahl ausgeführte plastische Werk der 60er Jahre die malerischen Oberflächen und ihre spiegelnden Lichteffekte. Rund 50 Werke aus dem Nachlass des Künstlers, von denen ein Großteil bisher in Europa nie zu sehen war, ermöglichen einen gänzlich neuen Blick auf das Gesamtwerk des Bildhauers von den frühen figurativen Arbeiten bis zum konstruktiven Spätwerk der „Voltri“ und „Cubi“. Höhepunkt der Ausstellung ist die monumentale Außenplastik „Primo Piano II“ von 1962. Infos

Construction, 1932
© The Estate of David Smith
Ausstellung: "pro forma" vom 06.02. - 22.03.2009 im Künstlerhaus Dortmund
Alles was Menschen umgibt, ist längst von ihnen geformt worden, ist Design: Von den alltäglichen Dingen bis zur – scheinbar natürlichen – Landschaft: Kleidung, Geräte, Gebrauchsgegenstände, Gebäude, Städte, die ganze Umgebung ist gestaltet; Nahrungsmittel, selbst Tiere und Pflanzen werden mittlerweile planmäßig in einer bestimmten Ausformung reproduziert. Dabei wandeln die Formen sich permanent, lassen im Lauf der Zeit Stile und Moden erkennen.
In der bildenden Kunst hingegen geht es scheinbar um die Form selbst; beziehungsweise darum, dem subjektiven Verhältnis des Künstlers zur gestalteten Wirklichkeit Ausdruck zu geben. Das künstlerische Arbeiten ist fast immer frei von dem Anspruch, etwas herzustellen, was eindeutig
nutzbar ist und unmittelbar gebraucht werden kann.
Die Vorstellung, man könne eine Trennlinie ziehen zwischen funktionalen Produkten (Design) und Objekten, die vom unmittelbaren Nutzen unabhängig sind (Kunst), stellt sich jedoch als problematisch heraus: Die sich immer weiter entwickelnden Formensprachen von Design und Kunst beeinflussen sich gegenseitig und verwischen diese Grenze aus unterschiedlichen Gründen.
In der Ausstellung „pro forma“ werden künstlerische Arbeiten vorgestellt, die Formen alltäglicher Dinge oder dekorative Muster als gestaltetes Material nutzen, spielerisch überarbeiten oder in verschobenen Kontexten einsetzen. Trotz ihrer einfachen und bekannten Gestaltung erzielen sie eine überraschend befremdliche Wirkung und stören subversiv das vorschnelle Einordnen in Kategorien wie Funktion oder Geschmack. Infos


Ausstellungsansicht eines Werkes
von Camilla Dahl
Ausstellung: Clare Strand - Fotografien und Video vom 07.02. - 05.04.2009 im Museum Folkwang in Essen
Die Fotografische Sammlung des Museum Folkwang zeigt im Altbau des Museum Folkwang die erste Einzelausstellung der britischen Fotografin Clare Strand (geb. 1973 in Surrey). Strands Faszination für Kriminalgeschichten, Horrorszenarien und paranormale Phänomene ist grundlegend für viele ihrer Arbeiten. Sie entwickelt in zahlreichen fotografischen Genres ihr teils mysteriös und unheimlich wirkendes Werk, von der Studiofotografie des 19. Jh. bis zur polizeilichen Tatortfotografie. Das Museum Folkwang präsentiert insgesamt sechs Serien aus den letzten 10 Jahren.
Clare Strand fotografiert selbst oder findet und sammelt fremde Fotografien, die sie für eine ihrer thematisch definierten Arbeiten weiter verwendet. Für ihre wechselnden Themen nutzt sie unterschiedliche fotografische Methoden, mit denen sie insbesondere die Relation des künstlerischen Gebrauchs zur angewandten Praxis der Fotografie reflektiert. In den thematisch zusammengefassten Werkgruppen, stellt sich insbesondere die Frage nach dem Stellenwert des Einzelbildes und der Serie. Infos

Gone Astray Details, 2002/3
© Clare Strand
Ausstellung: Peter Wegner vom 13.02. - 09.05.2009 in der Galerie m in Bochum
Vom 13. Februar bis zum 9. Mai 2009 präsentiert die Galerie m Bochum erstmalig eine Auswahl von Werken des amerikanischen Künstlers Peter Wegner (*1963, South Dakota). Wegner lebt und arbeitet in Berkeley, Kalifornien und ist in den Vereinigten Staaten bereits durch mehrere große Ausstellungen bekannt geworden.
Oft bewegt sich Peter Wegner in den Grenzbereichen der Wahrnehmung, sieht, was den meisten von uns verborgen bleibt und setzt seine Ideen mit großer Sensibilität künstlerisch um. Aus Farbwerten, Formen, Mustern und Zeichen erschafft er abstrakte und gestalterisch äußerst klare und eindrucksvolle Werke, die sich durch ihre starke sinnliche Präsenz auszeichnen. Er versteht es, mit reduzierten Mitteln komplexe Strukturen oder eine große Variation an Farbtönen so zu kombinieren, dass sich die einzelnen Elemente zu einer überaus harmonischen Gesamtheit fügen. Mal setzt er dabei den Fokus eher auf Details, ein anderes Mal geht es ihm um die Gesamtwirkung von Farben, Formen und Strukturen.
Der weite Bogen, den Wegner von subtilen Formulierungen in Buchobjekten und Papierarbeiten bis zu großen raumgreifenden Installationen spannt, wird in der Werkauswahl der aktuellen Ausstellung nachvollziehbar. Bilder, Fotografien, Installationen sowie Objekte aus den Werkgruppen WHAT, Reverse Atlas, Buildings Made Of Sky, Remarks On Color, New York Mappings u.a. vermitteln einen Überblick über Wegners vielschichtige Schöpfungen. Infos

IF (BLUE) THEN (BLUE), 2008
© Peter Wegner
Ausstellung: Fliegender Teppich vom 13.02. - 07.06.2009 im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Ettore Sottsass' "Tappeto Volante" von 1974, der Stuhl "Fliegender Teppich", gibt den Namen und ist zentrales Objekt einer Ausstellung, in deren Mittelpunkt Kunst und Design stehen. Zu sehen sind herausragende Objekte der jüngeren Designgeschichte. Studenten der Fachhochschule inszenieren nicht nur die Ausstellung, sondern bereichern sie mit Dingen eigenen Designs. Bunte, schrille Entwürfe begegnen Klassikern, lebendiges Gebrauchsdesign trifft auf zweckfreie Schönheit.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Studenten der Szenografie und Prof. Ovis Wende von der Fachhochschule Dortmund. Sie ist Teil des Projektes "Transversale", das vom Künstlerhaus Dortmund initiiert wurde und an dem sich das Kunstquadrat Dortmund beteiligt, d.h. die Institutionen Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Kunstverein Dortmund, Heimatdesign im ehemaligen Adler-Laden, der RWE-Tower sowie die Stadt- und Landesbibliothek. In allen Häusern finden Ausstellungen und Aktionen zum Thema statt. Infos

"Fliegender Teppich" - Transversale
Ausstellung: "Konstantinopel oder Die versteckte Sinnlichkeit - Die Bilderwelt von Sean Scully" vom 19.02. - 03.05.2009 im Museum Küppersmühle in Duisburg
Vom 19. Februar bis zum 3. Mai 2009 stellt das MKM in einer umfangreichen Werkschau den 1945 geborenen irischen Maler Sean Scully vor. „Konstantinopel oder Die versteckte Sinnlichkeit“ präsentiert rund 60 Werke und Werkgruppen, die in thematische Räume gegliedert sind und einen umfassenden Einblick in das Schaffen des Künstlers geben.
Der Künstler verbindet in seiner Malerei – auch aufgrund seiner biographischen Stationen – europäische und amerikanische Bildtraditionen. Er gliedert seine abstrakten Kompositionen in rasterartig unterteilte Flächen, die mit unterschiedlichen Farbstreifen besetzt und oft von Balken oder anderen Rastern kontrastiert, durchdrungen oder überschnitten werden. Auf dieser Grundlage, gelingt es dem Künstler, Gefühle, Stimmungen, Assoziationen und 'Bilder' in abstrakte Kompositionen zu bannen. Titel wie „Darkness and Heat“, „Happy Days“, „Königin der Nacht“ oder „Mirror Silver“ unterstreichen den erzählerischen Moment. Scully hinterfragt die Voraussetzungen der Abstraktion, indem er den Eigenwert der künstlerischen Mittel – die Ästhetik der reinen Form, der reinen Fläche, der reinen Farbe – betont und in das Zentrum seiner Arbeit stellt. Die malerische Umsetzung der Fragen nach Innen und Außen oder nach dem Licht lassen seine Arbeiten kräftig, sinnlich und dennoch eigenartig erscheinen.
Die haptische Qualität seiner Bilder zieht den Betrachter in ihren Bann: Angezogen durch eine angedeutete, versteckte Sinnlichkeit, die ab und zu durchscheint, erahnt man eine reiche Bilderwelt, derer man nicht habhaft werden kann, die aber immer präsent ist und neugierig macht. Infos

© Sean Scully
Ausstellung: "Lyonel Feininger - Paul Klee: Malerfreunde am Bauhaus" vom 22.02. - 24.05.2009 im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm
Lyonel Feinigers (1871 – 1956) bevorzugte Motive sind Architekturen alter Städte und Meereslandschaften. Eine magisch kristalline Ordnung bestimmt die ruhige, architektonische Bildgestalt seiner Werke, wobei er seine Bildideen in einer eher begrenzten Motivwahl realisiert.
Paul Klees (1879 – 1940) Motivwahl ist vielfältiger. Klees Werk geht als ein selbstständiges Gebilde des formenden Geistes über die summarische Naturerscheinung hinaus und beeinflusste entscheidend das moderne bildnerische Denken. Die „Zwiesprache mit der Natur“ war für Klee wichtige Voraussetzung seines Schaffens.
Die beiden Maler verbindet ein enger Bezug zur Gegenstandswelt. Feiniger wurde 1919 als erster Meister ans Bauhaus in Weimar berufen, Klee nahm im Januar 1921 seine Lehrtätigkeit dort auf. Ihre gemeinschaftliche Tätigkeit und ihre freundschaftliche Nähe kommen in gegenseitigen künstlerischen Berührungen zum Ausdruck, die in der Thematik wie auch in stilistischen Strukturen deutlich werden. Bei allen Gemeinsamkeiten wird die eigenständige, schöpferische Kraft, die Individualität von zwei der bedeutendsten Maler in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sichtbar.
Die Ausstellung umfasst mehr als 80 Exponate, Gemälde Aquarelle und Zeichnungen, die während der gemeinsamen Tätigkeit von Feiniger und Klee am Bauhaus in den 1920er Jahren entstanden. Sie stammen aus bedeutenden nationalen und internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen. Infos

Häuser an der Brücke (1922)
Paul Klee, 1879-1940
Ausstellung: "Gama - Arbeiten 2007 bis 2009" und "Terry Taylor - Recent Works" vom 27.02. - 27.03.2009 in der Galerie Frank Schlag & Cie in Essen
Der Künstler Gama wurde 1977 in Baotou/ Mongolei geboren. Vor 8 Jahren kam er nach Deutschland. Im Jahr 2002 begann er sein Studium an der KunstakademieKarlsruhe, das er 2008 als Meisterschüler von Gustav Kluge zum Abschluss brachte.
In seinen aktuellen Werken zeigt Gama irreale Raumwelten. Die scheinbar geschlossenen Räume zeigen Decke, Boden, Wand in die auch immer wieder die Natur in Form von Felswänden, Bäumen, Pflanzen und Erde eindringt. Die koboldhaften Figuren in den Bildern erscheinen wie aus einer fremden Märchenwelt.
Auf den ersten Blick scheint nichts zueinander zu passen. Die Arbeiten wirken wie das Bühnenbild einer surrealen Theaterinszenierung. Alle Werke tragen Titel wie „Vorort“, „Zucht“ oder „Kritik“, die nicht sofort den Bildinhalt verraten, sondern die Auseinandersetzung mit dem Betrachter fordern.

Terry Taylor wurde 1958 in Geelong, Victoria/ Australien geboren. Heute lebt und arbeitet sie in Melbourne.Seit Ende der 70er Jahre sind ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen „Down Under“ gezeigt worden.
Zum ersten Mal präsentiert die Galerie Frank Schlag und Cie. einen Künstler aus Australien und leistet somit mal wieder „Pionierarbeit“. Zeitgenössische Kunst aus Australien ist in Europa selten zu sehen und somit sogar den meisten Kunstkennern unbekannt.
Die Ausstellung „Recent Works“ ist die erste Einzelausstellung von Terry Taylor in Europa und zeigt Arbeiten aus dem Jahre 2008. In ihren aktuellen Bildern beschäftigt die Künstlerin das Thema „Memento Mori – Gedenke zu sterben“. Ihre Werke erinnern entfernt an altmeisterliche europäische Vanitas-Stillleben. Die Leinwand ist mit dunkler Ölfarbe durchtränkt. Menschenschädel und textile Fragmente sind zu erkennen. Die Bilder erscheinen auf dem ersten Blick bedrückend und düster. In den Werken von Terry Taylor ist ein Schädel nie alleine dargestellt. Die Künstlerin setzt mehrere Totenköpfe zusammen und Accessoires daneben: Messer, Haare, Tücher und Stoffe. Was auf den ersten Blick zum Beispiel wie eine Schlangenhaut erscheint, ist in Wirklichkeit eine Spitzenbordüre. Blumenmuster werden sichtbar.
Diese verleihen den Bildern etwas romantisches, weibliches. Damit haucht sie den Gemälden Leben ein und spiegelt somit gleichzeitig die Vergänglichkeit des Seins wider: „Unser Leben ist nur ein vorübergehender Besuch.“ (Zitat Terry Taylor) Infos


Gama - Kritik II ©2009
Öl auf Leinwand

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Ausstellung: James Larsen - "Everybody Knows This Is Nowhere" vom 27.02. - 03.05.2009 im Stadtmuseum Hattingen
Die Gemälde des 31-jährigen australischen Malers James Larsen haben durch strahlende Farben und einen graphisch anmutenden Stil eine starke ästhetische Präsenz und Energie. In der Serie "everybody knows this is nowhere", deren Titel auf ein Album von Neil Young zurückgeht, spielt Larsen innovativ und individuell mit den Kulturen der Welt - wie in einem Popsong. Larsens Gemälde sind moderne „conversation pieces“. So sind seine atmosphärischen Himmel inspiriert von der Kunst japanischer Farbholzschnitte eines Hiroshige (1797-1858), die er mit Cowboys oder niedlichen Tieren kombiniert.
Larsen arbeitet in den konventionellen Gattungen Landschaft und Figurenbild und doch bildet er nichts Konkretes ab. Obwohl selbst akademisch ausgebildet, negiert Larsen alle traditionellen Anforderungen. Statt den Bildraum traditionell vom dunklen Vordergrund zum hellen Hintergrund zu staffeln, um mittels der Farb- oder Luftperspektive einen Tiefenraum zu schaffen, setzt sich der Maler über alle Konventionen hinweg. Er arbeitet bewusst mit den Gegensätzen von kalten und warmen Farben, von Tiefen und Flächen, deren authentische Anmutung er durch seine typische Schmirgeltechnik betont. Larsen erfindet die Landschaft neu, wenn er in “nobody knows this is everywhere” oder “everybody knows this is nowhere” betont natürliche organische Atmosphären schafft. In exotische Vegetation mit korallenriffartiger Farbigkeit schieben sich geometrische Hochhäuser wie riesige Kreuzfahrtschiffe in eine fremde Welt. “the conference” und “conversation piece“ sind Gemälde von Villen oder viktorianischen Herrenhäusern in ungewöhnlichen Perspektiven. Sie sind wie das Anwesen in „new urbanism” Sehnsuchtsorte für schönes Wohnen in der Natur, die gleichzeitig verdrängt und domestiziert wird. Infos

© James Larsen
Ausstellung: "Dialog im Stillen - Eine Ausstellung zur nonverbalen Kommunikation" vom 01.03. - 29.08.2009 in der DASA-Galerie in Dortmund
Wie sagt man etwas ohne zu reden? "Dialog im Stillen" ist eine Ausstellung zur Kommunikation ohne das gesprochene Wort. Die Besucher sind mit einem Schallschutz ausgestattet und lassen sich von Gehörlosen in kleinen Gruppen durch schallisolierte Erlebnisräume führen. Austausch findet hier auf andere Weise statt. Die Besucher erlernen Handzeichen, experimentieren mit ihrem Gesichtsausdruck und üben sich in Körper- und Gebärdensprache. Am Ende gewinnen sie neue Möglichkeiten der Verständigung.
Um ein möglichst intensives Ausstellungserlebnis zu garantieren, kann man die Ausstellung nur in einer Gruppe von bis zu 12 Personen geführt besuchen. Einzelbesucher oder Kleingruppen werden zur entsprechenden Gruppengröße zusammengefasst. Die Führungen werden im 15-Minuten-Takt angeboten. Eine Tour dauert ca. 60 Minuten. Kinder können die Ausstellung ab dem 8. Lebensjahr in Begleitung besuchen. Eine telefonische Reservierung über das DASA-Terminbüro / Besucherservice ist erforderlich (0231 9071-2645). Infos
Ausstellung: KunstKompakt 6 am 07.03. + 08.03.2009 in der Alten Spedition, Atelier Karoline Dumpe in Gladbeck
Die Ausstellung KunstKompakt zeigt ungewöhnliche künstlerische Ansätze von zehn verschiedenen Künstlern in den Ausstellungsräumen der Alten Spedition, Gladbeck.

Abwaschbare Silikonbilder zeigt der junge Russe Lev Khesin aus Berlin. Mehrschichtig und pastos aufgetragen wirken die teilweise stark strukturierten Arbeiten in den Raum hinein.
Dagegen entwickeln die skuril - morbiden Märchengestalten von Heike Feddern aus Gelsenkirchen, ein entfremdetes Eigenleben. Wie im Kuriositätenkabinett beobachten sie den Betrachter von den Wänden herab.
Figürlich sind auch die großformatigen Bilder von Jaroslaw Raczynski. Fragmenthaft - schwebend mit starker Farbgebung bauen sich seine politischen Bildwelten auf. Allen gemein ist ein Barcode, der die narrativen Szenarien auf eine nüchterne Ebene zurückführt.
Udo Hohenberger aus Wien stellt seine zeichnerisch expressiven Körper aus. Seine Bilder sind zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.
Organisatorin Karoline Dumpe hat wieder auf sehr eigenständige Positionen gesetzt.
Ganz in diesem Kontext stehen die zerfaserten Figuren von Matthias Trott aus Magdeburg. Er verarbeitet 400 Jahre alte Eichenstämme aus Brückengründungen der Elbe. In seinen sensiblen Gestalten spürt er dem geschichtsträchtigen Material nach - und sein Material muss sorgsam gestaltet sein, denn es ist endlich! Infos


Die Erlkönigin oder: Juanita Mama
© Heike Feddern

Ausstellung: "privat - Wuppertaler Sammler der Gegenwart" vom 08.03. - 24.05.2009 im Von der Heydt-Museum in Wuppertal
Das Engagement privater Kunstförderer und -sammler hat seit den ersten Ausstellungen der Expressionisten vor 100 Jahren in Wuppertal eine besondere Tradition. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Wuppertal wieder eines der wichtigsten Zentren der Kunstszene. Wichtige Impulse gingen von der legendären Galerie Parnass aus. An deren Aktivitäten setzt unsere Ausstellung "privat - Wuppertaler Sammler der Gegenwart" an und stellt bedeutende Sammler vor, die sich seit den fünfziger Jahren bis heute mit den jeweils aktuellen Tendenzen der Gegenwartskunst beschäftigt haben. Diese Persönlichkeiten verbindet das feine Gespür für künstlerische Umbrüche und die Bereitschaft, sich auf Irritationen durch die Kunst einzulassen. Infos


Vorgarten-Ausstellung 1964 vor der Villa Jährling,
dem Sitz der Galerie Parnass.
Foto: Rolf Jährling (ZADIK, Köln)
Ausstellung: "Darf´s ein bisschen mehr sein? - Spielzeugkaufläden der Wirtschaftswunderzeit" vom 15.03. - 01.06.2009 im Grafschafter Museum im Moerser Schloss
Fleischbrühe in Friedensqualität, Kaffeeersatz und köstliche Bohne, üppige Torten aus dem „Süßmäulchen“, dargeboten vor pastellfarbener nierenförmiger Kulisse - Spielzeugkaufläden erzählen uns viel über Geschichte. Sie verbergen viele wirtschafts-, kultur- und gesellschaftsgeschichtliche Details und bilden die (Konsum-) Welt im Kleinen ab.
Die Ausstellung nimmt Spielzeugkaufläden der 50er und 60er Jahre in den Blick – der Zeit des „Wirtschaftswunders“.
Namenlose Produkte sucht man hier vergeblich – die Regale der Spielzeugkaufläden dokumentieren auch den Siegeszug der Markenprodukte. Kein Wunder, denn die Hersteller der Markenprodukte waren (und sind) an den Herstellungskosten der Miniaturen zumeist beteiligt: Product-Placement im Kinderzimmer begann schon in den 50er Jahren. Infos
Ausstellung: Living Stones. Die Natur als Künstlerin auf Zollverein im Ruhr Museum vom 16.03. - 28.06.2009
Kunstvoll geformte Steine aus über 2 Milliarden Jahren, kostbare abendländische und fernöstliche Steinpreziosen und Fotografien von Albert Renger-Patzsch, Alfred Ehrhardt, Karl Blossfeldt und Thomas Wolf zeigen: Natur und Kunst sind gleichermaßen durchdrungen von Kräften schöpferischer Formgebung. Die Ausstellung in den spektakulären Räumen der ehemaligen Kohlenwäsche des Welterbes Zollverein ist ein Kooperationsprojekt des Ruhr Museums mit der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen. Infos

Gelehrtenstein in zoomorpher Form, China, Privatbesitz, Foto: Thomas Wolf

Ausstellung: "Die Bude - Trinkhallen im Ruhrgebiet", Fotografien von Brigitte Kraemer vom 29.03. - 01.06.2009 in der Zeche Hannover in Bochum
Die Bude ist ein lebendiges Stück Ruhrgebiet. Rund 18.000 der für das Revier so typischen kleinen Verkaufsstellen gibt es heute noch. Die Herner Fotografin Brigitte Kraemer hat im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) drei Jahre lang mit ihrer Kamera Kioske und Trinkhallen in den Focus genommen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Menschen in und an der Bude. Die Fotos von Brigitte Kraemer zeigen Kinder, die ihr Taschengeld an der Bude in Süßigkeiten umsetzen, Jugendliche, die den Kiosk als Treffpunkt nutzen, oder Frauen und Männern aus der Nachbarschaft, die an der Trinkhalle ihr Schwätzchen halten. Denn die Trinkhallen sind nicht nur Läden mit besonderen Öffnungszeiten für Gelegenheitseinkäufe, sondern haben im Alltag der Menschen auch eine wichtige Funktion als Kommunikationsort. Hier bietet sich oft die Gelegenheit, mit dem Verkäufer und anderen Kunden einen Plausch über das Wetter, Sport, Politik oder Ereignisse aus der Nachbarschaft zu halten. Dieser persönliche Kontakt macht den Reiz der Buden aus.
Die Fotos zeigen zahlreiche Facetten dieser sozialen Funktion: Die Besucher sehen stolze und nachdenkliche, glückliche und erwartungsfrohe, aber auch erschöpfte und vom Leben gezeichnete Menschen. Und sie blicken in die Hinterzimmer der Kioske, die oft Küche, Wohn- und Schlafzimmer zugleich sind. In manchen Trinkhallen scheint die Zeit still zu stehen und sich gegen alle modischen Neuerungen zu behaupten. Infos


© Brigitte Kraemer

Ausstellung: "Meine Hütte hoch zwei" vom 29.03. - 13.09.2009 im LWL-Industriemuseum (auf dem Gelände der ehemaligen Henrichshütte) in Hattingen
20 Jahre ist es her, da beschlossen Land, Stadt und LWL die Gründung des LWL-Industriemuseums. Zeit für eine Rückschau? Nö. Noch gibt's eine Menge zu tun an unserem Stahl&Eisen-Museum. Die Mitmach-Ausstellung "Meine Hütte" hat 2007 gezeigt, dass die Zeit für zufriedene Selbstbespiegelung noch etwas auf sich warten lassen sollte. In Fotoalben, Kellern und Dachböden schlummern nach wie vor Schätze, die wir gemeinsam heben wollen. Also her damit, "Ihre Hütte" braucht Sie! Denn jetzt gibt es "Meine Hütte hoch zwei". Schön war der Ansatz von "Meine Hütte 2007", dass die Ausstellung von den Menschen selber bestückt wird, und Schönes bleibt - auch 2009.
"Hoch zwei" deutet an, dass das Projekt neue Dimensionen annimmt. Es konzentriert sich auf die Produktionszeit von 1854 bis 2004, während die aktuelle Auseinandersetzung im Jahresgang duch Sonderschauen (Malerei im Mai, Fotografie im August) gewürdigt wird. Zugleich geht "Hoch zwei" - wie der Name schon sagt - in die Fläche. Fotos und Fundstücke aus 150 Jahren Hüttenarbeit wollen wir nicht nur in einem Ausstellungsraum zeigen, sondern dort, wo diese Arbeit stattfand. Am Hochofen. Auf der Erzbrücke. In der Möllerung ... Musikalische Fundstücke zu seiner "Hütte hoch zwei" bringt am Eröffnungstag der Welperaner Barde Peter Jörn Rüddenlau mit. Doch bevor es soweit ist, geben Sie bitte alles! Wir warten auf Ihren Anruf unter (02324) 9247 - 139. Infos

Ausstellung: Toon Teeken - "Umräumdynamik" vom 03.04. - 02.05.2009 in der Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen
Toon Teeken wurde 1944 in Heerlen in den Niederlanden geboren. Sein Studium an der städtischen Akademie der angewandten Kunst in Maastrich, absolvierte er in der Zeit von 1962 bis 1966. Danach studierte Toon Teeken 1968 bis 1971 an der Akademie von Jan van Eyck in Maastrich. Seit 1991 ist er als Dozent an der Akademie der Bildenden Künste in Den Bosch tätig.
Toon Teekens Arbeiten ziehen den Blick des Betrachter magisch an. Die vielen verspielten Details in seinen Bildern regen zum Nachdenken an und lassen nicht los von der Hoffnung immer mehr Formen und Figuren entdecken zu können. Zugleich wird der Ehrgeiz geweckt die spiegelverkehrten Schriften, die der Künstler in die Bilderwelten seiner Werke einarbeitet, zu entziffern.
In seiner Malerei behandelt Toon Teeken eine Vielfalt an Themen, in denen er bewusst die Beziehung zwischen Wort und Bild wiedergibt und so mit der Wahrnehmung zwischen dem Dargestellten und der Wirklichkeit spielt. Die Ausstellung „Umräumdynamik“ ist die erste Einzelausstellung von Toon Teeken in der Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen. Infos


Pastorale (Ausschnitt)
© Toon Teeken 2004

Ausstellung: Jorge Pardo vom 04.04. - 02.08.2009 in der K21 Kunstsammlung im Ständehaus in Düsseldorf
Ovale Kreise in Hellgrün, Gelb und Orange perlen auf rotbraunen Wänden zur Decke empor. Ein Lichtband aus grünen und blauen Blättern durchschneidet und akzentuiert den hohen Raum. Jorge Pardo hat die K21 Bar am Kaiserteich im Jahr 2002 künstlerisch gestaltet. Seitdem ist sie ein beliebter Düsseldorfer Treffpunkt.
Als erstes europäisches Museum widmet K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Jorge Pardo eine Einzelausstellung. Die Schau in K21 wurde in enger Abstimmung mit dem Künstler entwickelt. Jorge Pardo wurde 1963 in Havanna geboren. Der kubanisch-amerikanische Künstler lebt und arbeitet in Los Angeles.
Die Ausstellung in K21 zeigt mit circa 80 Objekten, Bildern und Skulpturen einen Überblick über Pardos Schaffen der vergangenen fünfzehn Jahre. Im Mittelpunkt steht Pardos virtuose Gestaltung von Oberflächen. Sie entfalten bei ihm als Bilder, Wandobjekte oder Reliefs einen opulenten sinnlichen Reichtum. Infos


  Bar am Kaiserteich
© Gestaltung: Jorge Pardo

Ausstellung: "Was damals Recht war - Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht" vom 04.04 - 24.05.2009 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund
Erst im Mai 2002 hob der Deutsche Bundestag die meisten Urteile der Wehrmachtsjustiz des Zweiten Weltkrieges auf. Sieben Jahre nach dieser Entscheidung erinnert nun eine Ausstellung an die Verurteilten deutscher Kriegsgerichte.
Mit Ablehnung und Feindschaft begegnete die Mehrzahl der Deutschen auch nach 1945 den Opfern der Wehrmachtsjustiz. Vielen gelten die Verurteilten bis heute als Verräter oder Feiglinge. Diese Sicht verstellt den Blick auf den Unrechtscharakter der deutschen Militärjustiz. Zehntausende – deutsche Soldaten und Zivilisten aus nahezu ganz Europa – verloren ihr Leben durch die Entscheidungen der Wehrmachtgerichte. Infos

Ausstellung: "Lichtbilder" - Fotoausstellung des Fotografen Jörg Jeske vom 05.04. - 19.04.2009 in der Galerie Schollbrockhaus in Herne
Am Sonntag, den 5. April 2009, eröffnet Jörg Jeske seine zweite Einzelausstellung mit dem Titel LICHTBILDER in der Galerie Schollbrockhaus, Karl-Brand-Weg 1, 44629 Herne. Die Vernissage beginnt um 11.30 Uhr. Ausgestellt werden rund 60 Fotografien mit den Schwerpunkten Kulturregion Ruhrgebiet, Landschaft und Stillleben in Analog-, Digital- und Hybridtechnik. Geöffnet ist die Galerie von Dienstag bis Freitag und Sonntag, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Nach diversen Ausstellungsbeteiligungen in den letzten Jahren freut sich die Galerie Schollbrockhaus in diesem Jahr Jörg Jeske durch eine Einzelausstellung mit neuer Bildauswahl aus den letzten sieben Jahren präsentieren zu können. Die Arbeiten beschreiben sowohl die Schönheit der deutschen Ostseeküste als auch die Vielfalt der Kulturregion Ruhrgebiet. Motive der Stillleben sind neben Pflanzen und Früchten auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs.
Die ehemalige Schollbrockmühle im Schlosspark Strünkede wurde zum heutigen Schollbrockhaus umgebaut, das ein Cafe beinhaltet sowie Galerieräume, die regelmäßig von Künstlern der Region genutzt werden. Infos


DÜNENRUH © Jörg Jeske 2006
Ausstellung: "Life - Eine Reise durch die Zeit" vom 08.04. - 28.06.2009 im Neanderthal Museum in Mettmann
"LIFE. Eine Reise durch die Zeit“ ist die lyrische Deutung der Geschichte des Lebens auf der Erde durch den berühmten Fotografen Frans Lanting. In Fotos, die den Ablauf der Erd- und Naturgeschichte nachzeichnen, erzählt Lanting die Geschichte des Lebens von den frühesten Anfängen bis zu seiner heutigen Reichhaltigkeit. In sieben Kapiteln komponiert Lanting ein großartiges Porträt, das uns die magische Schönheit und das Wunder des Lebens auf unserem Planeten vor Augen führt: Vom ersten Teil „Elemente“, eine Interpretation der Frühgeschichte der Erde, die das Zusammenspiel der fünf Elemente Erde, Luft, Feuer, Wasser und Raum zeigt, bis zum Finale „Planet des Lebens“, das die kollektive Kraft des Lebens als unseren Planeten gestaltendes sechstes Element vorstellt. Infos

Blumen-Hutqualle, Monterey Bay Aquarium, Kalifornien, USA
Ausstellung: Amedeo Modigliani in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle vom 17.04. - 30.08.2009
Amedeo Modigliani zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne und des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind längst zu Ikonen im kollektiven Bildgedächtnis geworden. Mit dieser umfangreichen Schau würdigt die Kunst- und Ausstellungshalle das Schaffen dieses bereits mit 35 Jahren verstorbenen Meisters.

In Deutschland liegt die letzte große Modigliani-Ausstellung bereits 17 Jahre zurück. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hatte damals eine Werkschau erarbeitet, die anschließend im Kunsthaus Zürich zu sehen war. Eine neu zusammengestellte Schau darf deshalb mit Spannung erwartet werden. Die Ausstellung orientiert sich eng am Lebensweg des Künstlers und spiegelt wichtige Einschnitte wider. Die Zusammenstellung von etwa 40 Gemälden, 70 Zeichnungen und einigen Skulpturen illustriert die kurze, aber äußerst intensive Schaffenszeit des Künstlers in den Jahren 1900 bis 1919. Infos

Sitzender Akt (Ausschnitt), 1917
Königliches Museum für schöne Künste, Antwerpen

Ausstellung: Fotografie von Michaela Thewes vom 25.04. - 28.06.2009 im Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Str. 18 in Essen
Zerbrechliche Melancholie und fein modellierte Details in sinnlicher Anmut: Licht und Schatten erschaffen Körper und Form.
Michaela Thewes zeigt Arbeiten der letzten zwei Jahre. Infos


© Michaela Thewes

Ausstellung: "Kilims a la turca" - Fatih Kurceren und Heike Weber vom 25.04. - 16.08.2009 im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg
Mit "Kilims a la turca" entsteht ein Dialog in den Gattungen Skulptur, Fotografie und Zeichnung, der sich formal, inhaltlich und historisch mit dem Teppich und Ornament aus verschiedenen Perspektiven auseinandersetzt.
Fatih Kurceren (geb. 1976 in Bursa/Türkei) wohnt seit 2003 in Deutschland und beschäftigt sich in seinen dokumentarischen Fotos mit Migranten in Deutschland in ihren jeweiligen Lebens- und Arbeitssituationen. In der Ausstellung zeigt er dagegen aktuelle Fotos von Teppichweberinnen in verschiedenen Regionen der Türkei und verbindet sie mit eigenen Texten, die aus den Gesprächen mit den Portraitierten entstanden sind.
Heike Weber (geb. 1962 in Siegen) richtet ihren künstlerischen Blick auf den Teppich als kunsthandwerklichen Gegenstand und auf das Ornament, das in ihm enthalten ist. Sie ist von europäisch-westlichen Seh- und Denktraditionen geprägt und reflektiert diese in großformatigen Boden- und Wandarbeiten.
Im Rahmen der Ausstellung, die anlässlich der Duisburger Akzente zum Thema "Bosporus - Tor zur Welt" in der Ausstellungswerkstatt des Lehmbruck Museums gezeigt wird, lassen sich die beiden Künstler auf das Experiment ein, Aspekte ihrer künstlerischen Arbeit in den Vermittlungskontext zu stellen und diesen auch aktiv, eigenverantwortlich und engagiert voranzutreiben. Infos


© Fatih Kurceren
Ausstellung: Bernhard Fuchs - Straßen und Wege vom 26.04. - 28.06. 2009 im Josef Albers Museum in Bottrop
Straßen und Wege ist der Titel einer Gruppe von sechzig Landschaftsbildern, die während der vergangenen fünf Jahre in Oberösterreich entstanden sind. Bernhard Fuchs ist damit in seine heimatliche Region nahe Linz zurückgekehrt, die er in den neunziger Jahren verlassen hatte, um bei Bernd Becher an der Kunstakademie in Düsseldorf zu studieren.


Eine tiefe Vertrautheit mit der Landschaft verdeutlicht sich in diesen Bildern. Fuchs hat sie regelmäßig durchwandert und war dabei ein geduldiger Beobachter, der sich rückbinden will an die Erfahrung seiner Herkunft. Der Stille und Intensität seines Blicks antwortet die Landschaft mit einer besonderen Gegenwärtigkeit. Jeder Punkt dieser Bilder ist von vibrierender Lebendigkeit. Die Farben der Natur und das Licht der Jahreszeiten verweisen zugleich auf einen inneren Raum, in dem sich Erinnerung und Gegenwart begegnen. Infos

Weg Helfenberg-Dobring, 2006
Bernhard Fuchs

Ausstellung: Dagmar Lippok - "Rittersaal (Installation)" vom 26.04. - 14.06.2009 im Dortmunder Kunstverein
Den Rittersaal von Dagmar Lippok zieren Vereinswimpel von der Trophäenwand des Dortmunder Fanprojekts des BVB 09, die als große Wappen an die Wand gehängt sind. Ein Bodenbelag aus PVC zeigt Tätowierungen von Drachen, Kranichen und Blumen. Im vorderen Bereich liegt ein Billardtisch auf Tatami-Matten, umfangen von japanischen Shoji-Wänden.
Die Künstlerin mischt ganz bewusst Embleme des Ostblocks mit traditionellen Riten aus Japan. Sei es, um an den japanischen Schwertadel, die Samurai und an die Tätowierungen der Yakuza zu erinnern sowie anhand der Wimpel an den Kampfgeist der osteuropäischen Sportler und ihre Hoffnungen zu mahnen. Die Trophäe des Sieges symbolisiert und präsentiert Macht, Gewalt, Ruhm und Erotik. Wenn die Geishas, die traditionelle japanische Unterhaltungskunst anbieten, erregen sie zugleich die Lust und Phantasie.
Dagmar Lippok lädt den Betrachter ein, sich am flachen Billardtisch auf Tatami-Matten zu knien und zu spielen. Knisternde Matten, rollende Billardkugeln, stolze Wappen und Tätowierungen verursachen eine kinetische Spannung, die nicht nur zu Bewegung und Reibung auffordert, sondern ein Erlebnis vielseitiger Eindrücke und Gefühle erfahrbar macht. Wärme und Kühle sowie Kontemplation und Aktivität sind Gegensätze, die die Künstlerin zum Inhalt ihrer begehbaren Räume macht. Infos


Ausstellungsansicht

Ausstellung: Ugo Dossi - "Zyklon" vom 26.04. - 07.06.2009 im Märkischen Museum in Witten
Mit Ugo Dossi zeigt das Märkische Museum einen Künstler, dessen Werk, dessen ganzes künstlerisches Schaffen angereichert ist mit naturwissenschaftlichem und philosophischen Intellekt. Bei ihm trifft Wissenschaft auf Kunst, wird Kunst zum Medium der Wissenschaft. Ugo Dossi greift auf archetypische Bilder der altägyptischen Kunst ebenso zurück wie auf die Lehren der Alchemie, die Forschung in der Neurologie und Psychologie, gliedern sich mitunter naturwissenschaftliche Modelle in seine Bilder ein. Zeichen und Bilder, die aus dem Unbewussten des Menschen kommen und sich als so genannte automatische Zeichnungen visuell manifestieren, bilden ein wichtiges Fragment in seinen Bildern. Sein Wissensdurst treibt ihn in immer neue Felder, jedoch ist der Konsens seiner Kunst, die treibende Kraft, der Einstieg ins Unbewusste, das Unterbewusstsein als kreative Kraft und die assoziativen Denkmodelle. Das Spiel der Könige – Schach – spielt dabei aufgrund der gedanklichen Prozesse während des Spiels, eine große Rolle. Ugo Dossi setzt in seinen Blättern, die Schachpartien großer Meister aufgreifen, einzelne, strategische Schachzüge visuell in bunten Bahnen um. Der Titel dieser Ausstellung knüpft an Dossis Bilder an, die oftmals Wasser mit einem Wirbel darstellen. Auch sie sind für den Künstler Durchgänge, Zugänge, Grenzen zwischen dem realen, endlichen und dem surrealen, unendlichen Raum. Ugo Dossi dringt mit seiner Kunst in Räume, ins menschliche Unterbewusstsein und Unbewusste vor, die jenseits unserer Vorstellung liegen. Seine Kunst ist dabei Dokument und Auslöser physischer, mentaler und psychischer Unbegrenztheit zugleich . Infos


Nefer - Skull (1992)
© Ugo Dossi

Ausstellung: Henry Moore - "Druckgrafik 1931-1977" vom 06.05. - 09.08.2009 im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg
"Wie die Natur" zeigt eine Auswahl der über 500 Werke umfassenden, selten gezeigten druckgraphischen Sammlung Moores im Lehmbruck Museum.
Während seines Besuches im Lehmbruck Museum 1965 sagte der Bildhauer, Zeichner und Graphiker Henry Moore (1898-1986) aus Begeisterung über dieses erste Museum moderner Skulptur dem Haus einen Abzug jeder zukünftig entstehenden Graphik zu. Jedes neue Blatt widmete er in einem Exemplar von diesem Zeitpunkt an "for Duisburg". Diesem Umstand verdankt das Lehmbruck Museum heute mit beinahe 500 Druckgraphiken die drittgrößte Graphiksammlung des Künstlers weltweit.
Die Grundlagen seines künstlerischen Schaffens beschrieb Henry Moore schon zu Beginn seiner Karriere 1934. Sein Werk sollte nicht die Realität spiegeln, sondern vielmehr diejenige künstlerische Vitalität aufweisen, die dem Schönheitsbegriff der Ästhetik entspricht. Demnach sollten seine Arbeiten weniger rekapitulierend "nach der Natur" als vielmehr in einem schöpferisch-kreativen Prozess "wie die Natur" entstehen.
Die gleichnamige Ausstellung zeigt im Graphischen Kabinett des Lehmbruck-Traktes rund 80 Werke, die zwischen 1931 und 1977 entstanden sind. Präsentiert werden neben den frühen, am Naturstudium orientierten Arbeiten des Künstlers auch Auszüge aus den umfassenden Mappenwerken der späten 1960er und 1970er Jahre.
Moores morphologisches Interesse an der Natur wird hierbei ebenso ersichtlich wie die sich kontinuierlich steigernde Vielseitigkeit seiner Graphiken, welche die Plastiken als eigenständiger Werkkomplex ergänzen. Infos


Standing Figures (1950)
© Henry Moore

Ausstellung: "Kubaturen - Mediale Konstruktion von Räumen" vom 15.05. - 21.06.2009 im Künstlerhaus Dortmund
Fünf Künstler beziehen Positionen zu den Themen Raum, Architektur und deren heutige mediale Wahrnehmung und Konstruktion. Der Begriff Kubatur bezeichnet in der Architektur das Volumen eines Bauwerks und verweist auf dessen räumlichen Gegensätze: das Aussen und das Innen.
Teilnehmende Künstler: Anina Brisolla (Berlin),  Kalinka Giesler (Leipzig), Karina Nimmerfall (Berlin),  Josef Schulz (Düsseldorf),  Thomas Woll (Düsseldorf) Infos


"Vertical Villa"
© Karina Nimmerfall
Ausstellung: „Wach sind nur die Geister“ - Über Gespenster und ihre Medien HMKV in der PHOENIX Halle Dortmund 16.05. – 18.10.2009
Die Ausstellung „Wach sind nur die Geister“* - Über Gespenster und ihre Medien widmet sich einem auf den ersten Blick unzeitgemäßen Thema: Es geht um die Präsenz des Übernatürlichen, um die Anwesenheit von Geistern und eine durch technische Medien ermöglichte (Trans-) Kommunikation mit dem Jenseits.

Auftakt der Ausstellung ist das Tonbandarchiv von Friedrich Jürgenson, dem Entdecker des so genannten Electronic Voice Phenomenon (EVP) im Jahr 1959. Ausgehend von dem regen Interesse zeitgenössischer KünstlerInnen an dem Thema fragt die Ausstellung, warum trotz unserer Aufgeklärtheit in regelmäßigen Abständen den jeweils neuen Medien und Technologien irrationale Fähigkeiten zugeschrieben werden – wie z.B. ein Kanal für Botschaften aus dem Jenseits zu sein. Die Ausstellung zeigt 22 internationale  künstlerische Positionen, die nach der Existenz von Geistern fragen, sich für den Einsatz neuer Medien und Technologien in ,spiritistischen‘ Zusammenhängen interessieren, sich mit der Sicht- oder Wahrnehmbarmachung von Unsichtbarem beschäftigen und den politischen Implikationen sowie der Ästhetik solcher Phänomene zeitgenössischer Transkommunikation nachspüren. Infos

Agnès Geoffray (FR)

Ausstellung: Gerhard Richter vom 21.05. - 23.08.2009 im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg
Das Werk des Malers Gerhard Richter stellt einen der spannendsten und wichtigsten Beiträge zur Malerei des 20. Jahrhunderts und bis zur Gegenwart dar. Die Breite seines Werks reicht von nahezu fotorealistischen Gemälden bis hin zur reinen Farbmalerei. In einer Sonderausstellung präsentiert das Duisburger MKM Museum Küppersmühle vom 21. Mai bis zum 23. August 2009 Werke, die Einblicke in alle Schaffensphasen des Künstlers vermitteln.
Immer ging es Gerhard Richter um das Medium Malerei und nicht primär um die Abbildung. So mögen Bilder aus den 1960er Jahren (z.B. Familie am Meer, 1964 oder Motorboot,1965) zwar an die amerikanische Pop Art erinnern, aber jenseits einer solchen Stilfestlegung vor allem durch ihre malerische Präsenz interessieren. Auch traditionelle Motive wie Kerze, Akt und Blume sind durch ihre Unschärfe dem rein Abbildhaften entzogen. Die Farbe selbst wird dann in den rational komponierten Gemälden wie Grau (1973-1974), 1024 Farben (1974) und den späteren abstrakten Bildern zum zentralen Thema. In seiner Vorgehensweise gelingt Richter dabei der Spagat zwischen einer freien 'Explosion' der Farbe und ihrer gezielten Anwendung, zwischen Zufall einerseits und bewusster Entscheidung andererseits. Ohne Verweis auf ein Bildthema entlockt Richter der Farbe hier eine ganz neue Qualität. So muss auch der Betrachter in seiner Wahrnehmung neue Wege der Irritation und Anregung beschreiten - Farbbewusstseinserweiterungen sind die Folge dieser Wahrnehmungsabenteuer. Infos


"Familie am Meer" (1964)
© Gerhard Richter

Ausstellung: "Museum in Bewegung - Vom Ostwall zum U" vom 28.05. - 28.06.2009 im Museum am Ostwall in Dortmund
Im Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 öffnet das Museum am Ostwall am neuen Standort im "Dortmunder U". Deshalb schließt das MO an seinem jetzigen Standort endgültig Ende Juni 2009.
So ist das Frühjahr 2009 eine Zeit des Übergangs – des Abschieds und des Aufbruchs. Die letzte Ausstellung am Standort Ostwall, "Museum in Bewegung. Vom Ostwall zum U", wirft mit zahlreichen Dokumenten, Erinnerungen und Kunstwerken einen lebendigen Blick zurück auf die 60jährige Vergangenheit des Museums am Ostwall und gibt gleichzeitig einen ersten Einblick in die Zukunft im Dortmunder U. Infos

Ausstellung: Compilation IV vom 30.05. - 09.08.2009 in der Kunsthalle Düsseldorf
Mit der Fortsetzung der Reihe „Compilation“ zeigt die Kunsthalle zum vierten Mal regionale, nationale und internationale junge Künstlerinnen und Künstler in einem Zusammenspiel verschiedener Positionen und Ansätze, die von gattungsspezifischer Nähe geprägt sind. In diesem Jahr wird sich die Ausstellung dem Thema Zeichnung und Collage widmen. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Interesses an zeichnerischen Ansätzen will die Schau der Vielseitigkeit an Materialien, Herangehensweisen und Techniken nachspüren, mit der sich junge Künstler dieses Mediums bedienen.
Beteiligte Künstler: Sandra Böschenstein, Jürgen von Dückerhoff, Christine Gensheimer, Katie Holten, Christian Holstad, Monica Ursina Jäger, Matthias Reinhold, Nadja Schöllhammer, Mungo Thomson. Infos


Winterstrahlen (2007)
© Jürgen von Dückerhoff

Ausstellung: "Auf Papier - Handzeichnungen von Raffael bis Beuys, von Rembrandt bis Trockel" vom 30.05. - 30.08.2009 im Museum Kunst Palast in Düsseldorf
365 Werke zum Jahr der Graphik im museum kunst palast mit Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf.
Die Ausstellung präsentiert 365 ausgewählte Handzeichnungen von über 300 Künstlern des 15. bis 21. Jahrhunderts aus eigenen Beständen und aus der Sammlung der Kunstakademie (NRW). Sie macht auf den Korpus italienischer Zeichnungen von internationalem Rang aufmerksam. Ferner werden Werke der Düsseldorfer Malerschule, des Expressionismus, des Jungen Rheinlandes und Werke der Gegenwart aus der Kunstmetropole Düsseldorf gezeigt. Infos


Muse der Schauspielkunst
Wilhelm von Schadow, 1788 - 1862

Ausstellung: "Freiheit, Macht und Pracht - Niederländische Kunst im 16. und 17. Jahrhundert" vom 21.06. - 23.08.2009 im Von der Heydt-Museum in Wuppertal
Im Sommer 2009 zeigt das Von der Heydt-Museum die Ausstellung Freiheit, Macht und Pracht zur niederländischen Malerei des ausgehenden 16. und 17. Jahrhunderts, des sog. „Goldenen Zeitalters“ mit Werken von Peter Paul Rubens, Cornelis de Vos und Frans Snyders sowie Jan van Goyen, Jan Davidsz. de Heem, Aert de Gelder und Nicolaes Berchem und vielen anderen.
Die „Goldene Zeit“ in den Niederlanden ist eine Epoche, in der das wirtschaftliche, geistige und kulturelle Leben eine einzigartige Blüte erlebte. Dabei ist es ein eigenartiger Widerspruch, dass Kunst und Kultur zwar blühten, die Wirtschaft gedieh und der Handel auf dem Wasser und zu Lande wie nie zuvor expandierte, die Niederlande aber in jener Zeit vom 80jährigen Krieg, dem Spanischen Erbfolgekrieg und dauernden Religionsfehden erschüttert wurden. Mit den Auseinandersetzungen zwischen dem Habsburgerreich, Frankreich, England und Skandinavien waren damals extreme Krisenzeiten zu überstehen.
Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums Freiheit, Macht und Pracht setzt sich daher zum Ziel, diesen Gegensatz zwischen Kriegen einerseits und Friedenszeiten mit neuem Wohlstand und aufblühenden Künsten andererseits aufzuzeigen. Infos


Cornelis Dusart
Heimkehr vom Markt, 1684

Ausstellung: Andrea C. Hoffer und Frank Michael Zeidler vom 27.06. - 14.08.2009 in der Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen
Andrea C. Hoffer pendelt seit Jahren zwischen der Karibik, wo sie die meiste Zeit des Jahres lebt, und Deutschland: Zwei „Welten“, denen sie mit ihrer Malerei gegenüber steht.
Ihre Gedanken und Gefühle, Eindrücke und Erkenntnisse spiegeln sich auch in ihren Bildern wider. Räumliche und zeitliche Ebenen werden mit Licht und Schatten, Bewegung und Stillstand, Spiegelung und Reflexion, Farbtransparenz und Überlagerung dargestellt.
Vor einigen Jahren waren Landschaften Schwerpunkt ihrer Malerei, heute befasst sich Andrea C. Hoffer mehr und mehr mit dem Thema Interieur. Menschen sind in ihren Bildern nur bedingt anwesend, meist sind sie durch projizierte Schatten an den Wänden und sich im Raum befindende Gebrauchsgegenstände nur angedeutet.
Frank Michael Zeidler ist Maler und Zeichner. Seine Arbeiten, mit denen er 1984 bekannt wurde, hat er bis 1999 immer wieder modifiziert.
Seine schwarz-weißen Bilder werden seit 2000 mehr und mehr von der Farbe Gelb begleitet, die er in der Auseinandersetzung mit dem Phänomen Licht für sich entdeckt hat.
In seinen Arbeiten zerstört er die Ordnung der Dinge, das Oben und Unten, sodass dem Betrachter seine Orientierung geraubt wird. Er erkennt mehrere Brennpunkte, die über das Werk verteilt sind. Der Betrachter folgt dem Künstler und entlang des Weges tauchen alle Arten von Assoziationen zwischen Objekt und Landschaft auf. Infos


© Frank Michael Zeidler

Ausstellung: "Baselitz, Lüpertz, Penck und Co. - Zeichnerische Positionen aus der Sammlung Ludwig" vom 28.06. - 06.09.2009 in der Ludwig Galerie im Schloss Oberhausen
Drei große zeichnerische Konvolute und die neueste Forschung zur Grafik aus der Sammlung Ludwig umfasst diese großzügig angelegte Ausstellung. In Kooperation mit dem Ludwig Forum für internationale Kunst und der Ludwig Stiftung in Aachen legt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen ihren Schwerpunkt auf die bereits früh erworbenen Zeichnungen von Georg Baselitz, Markus Lüpertz und A.R. Penck.
Während in Aachen vor allem die aktuell aufgearbeiteten breiten Bestände an internationalen grafischen Positionen gezeigt werden, widmet sich Oberhausen besonders den drei großen Protagonisten der Malerei. Die Blätter verdeutlichen eindringlich, wie diese Maler über die Zeichnungen zu ihren – heute zum Markenzeichen gewordenen – Formen und Themen gefunden haben. Infos


©Markus Lüpertz, o.T., Folge Nr.69, 1973
Ausstellung: Irina Korina. Installationen im Essener RWE Turm vom 01.07. - 18.09.2009
SIrina Korina (*1977 in Moskau) zählt zu den herausragenden jüngeren Künstlerinnen Russlands. Für das Foyer der Konzernzentrale im RWE Turm entwickelt Korina verschiedene raumgreifende Installationen, darunter eine für den Turm entwickelte, architekturbezogene Arbeit. Daneben präsentiert die Künstlerin in dieser ersten Einzelausstellung in Deutschland eine Auswahl von Objekten der letzten drei Jahre. Irina Korina wurde zusammen mit vier weiteren Repräsentanten als Künstlerin für den russischen Pavillon auf der diesjährigen Biennale in Venedig ausgewählt. Infos

Irina Korina, Zurück in die Zukunft, 2004/2009
Installation, Mixed Media, © Irina Korina
Ausstellung: Sigmar Polke. Die Editionen im Kölner Museum Ludwig vom 04.07. - 27.09.2009
Sigmar Polkes Editionen sind keine Nebenwerke. In ihnen werden die reproduktiven Techniken sichtbar, die auch die Gemälde immer wieder aufgreifen: Druck samt Rasterung, Fotografie und Fotokopie. Die Editionen bieten also das buchstäblich, was die Malerei immer nur übersetzt. Sie übersetzen aber auch selbst Gemaltes oder nehmen es vorweg. Die Editionen sind ein wichtiges Element in Polkes Auseinandersetzung mit der repräsentierten und vervielfältigten Welt. Infos

Sigmar Polke, Experiment III, 1999, Siebdruck 70 × 100 cm, © Sigmar Polke
Ausstellung: Konraad Dedobbeler vom 05.07. - 27.09.2009 im Krefelder Haus Esters
In der Ausstellung Boredom Won't Starve as Long as I Feed It (Solange ich sie füttere, wird die Langeweile nicht verhungern) des Künstlers Koenraad Dedobbeleer im Museum Haus Esters empfangen den Besucher vertraute Formen von industriell gefertigten Objekten wie Abflussrohre, gekreuzte Tischbeine und ein roter Plastikbecher. Die Gestalten und Silhouetten, denen man im Alltag geradezu beiläufig begegnet, inszeniert und manipuliert Dedobbeleer in ungewohnter Weise. Der Künstler hat Formen des Alltags sich zu eigen gemacht, verschoben und teilweise neu interpretiert, um sie als bildhauerisch- und räumlichorientierte Kunstwerke zu präsentieren: Beispielsweise entwickeln sich Abflussrohre zu einer Bauplastik, die unter der Terrassendecke befestigt ist; ein gewöhnlicher Plastikbecher verwandelt sich in ein Objekt aus Nickel, das unwirklich über dem Boden schwebt. Ausgerichtet nach den Räumen von Mies van der Rohe und inspiriert von den originalen Einrichtungsgegenständen, präsentiert Dedobbeleer eine Konstellation von Objekten, die miteinander und mit dem Raum interagieren. Infos

Koenraad Dedobbeleer
Various Difficulties Entailed in the Act of Recollection (Verschiedene Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Akt der Erinnerung), 2009
Nickel, Spritzlackfarbe
20 x 8 x 8 cm (Auflage 3/3)
Sammlung Micheline Szwajcer, Antwerpen

Ausstellung: "Im Blick der Massen - Plakate aus der DDR" vom 20.08. - Anfang Oktober 2009 im endstation.café des Bahnhofs Langendreer in Bochum
Eine Auswahl von Plakaten aus der Sammlung "Im Blick der Massen", die im Jahr 2002 vom Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt zusammengestellt wurde, wird bis Anfang Oktober im endstation.café gezeigt.
Diese Sammlung bietet eine umfassende Retrospektive der ostdeutschen Plakatkunst zwischen 1945 und 1990. In ihrer Zusammenstellung spannt sie einen Bogen über die Bereiche Politik, Kultur und Produktwerbung und vermittelt so einen Eindruck von nahezu dem gesamten Spektrum von "Werbemaßnahmen" in der DDR.
Plakate aus der DDR zu präsentieren, scheint zunächst irritierend, sollten doch gerade hier das Konkurrenzsystem und die Kommerzialisierung der Gesellschaft überwunden werden. Plakate sollten jetzt vor allem aufklärend wirken - und in der Tat ging das traditionelle Werbeplakat in seiner Bedeutung schnell zurück. Dafür rückten andere Formen in den Vordergrund: das politische Plakat zu propagandistischen Zwecken, das Wirtschaftsplakat im Sinne der Produktionspropaganda, Veranstaltungsplakate gewannen durch ihre künstlerische Qualität eine zunehmende Bedeutung. Infos

Ausstellung: "Pailetten - Posen - Puderdosen" vom 22.08. - 25.10.2009 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund
Eine Ausstellung der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Die Mode und mit ihr einhergehend ein neues Schönheitsideal verdeutlichen wie kaum etwas anderes das Lebensgefühl der "Goldenen Zwanziger Jahre". Gesellschaftliche Veränderungen führten nach dem Ersten Weltkrieg in der Damenmode zu einer regelrechten Befreiung. Der Verzicht auf das Korsett, fließende Materialien, immer kürzer werdende Röcke, aber auch das Tragen von Hosen brachten die neuen Typen der Garçonne und des Girls hervor.

Wie in der Mode vollzog sich auch in der Kosmetik ein Wandel. Waren Schönheits- und Körperpflege zuvor eine intime Angelegenheit, so wurden sie nun zum bevorzugten Gesprächs- und Werbethema. Dies führte nicht nur zu neuen Produkten, sondern brachte – wie am Beispiel der ausgestellten Puderdosen und Kosmetikaccessoires – eine Vielzahl attraktiv gestalteter Kosmetikartikel hervor.

Im Fokus der Ausstellung stehen rund 70 originale Modezeichnungen aus der Slg. Modebild – Lipperheidesche Kostümbibliothek, Kunstbibliothek Berlin. Sie wurden von renommierten Künstlern großenteils als Druckvorlagen für die Presse gefertigt und spiegeln einerseits damalige Modeideale wie Jugendlichkeit oder Schlankheit, andererseits zeigen sie einen Querschnitt durch künstlerische Strömungen.  Infos


L. Wernekink, Hut-Modelle, 1928
Ausstellung: Quer geschnitten - Kunst aus Krefeld heute vom 28.08. - 30.12.2009 im Krefelder Kaiser Wilhelm Museum
Die künstlerische Produktion in Krefeld und Umgebung ist überaus vielfältig und kann auf eine lange Tradition zurückschauen. Im Kaiser Wilhelm Museum wurde zuletzt 1984 eine Auswahl von Künstlern aus Krefeld unter dem Titel „Farbe bekennen“ präsentiert. Unter dem Titel „Resonanzräume“ wurde 2003 eine weitere Auswahl in der Partnerstadt Hamamatsu gezeigt. Es ist an der Zeit zu schauen, wie sich bekannte Positionen weiterentwickelt haben und was eine neue Generation von jungen Künstlern bereithält. Auf Initiative und durch die finanzielle Unterstützung des Oberbürgermeisters Gregor Kathstede ist es nun von neuem möglich geworden, einen repräsentativ fünf Jahre von herausragenden künstlerischen Positionen sollen durch alle 17 Räume im ersten Obergeschoss des Museums einen spannungsreichen wie ausgewogenen Parcours bilden, der den Besuchern eine wieder und neu zu entdeckende Krefelder Kunst vor Augen führen wird. Infos

Otto Eckmann
Signet Kaiser Wilhelm Museum, 1899
Kunstfilmbiennale vom 28.10. - 01.11.2009 in Köln und Bonn
Grenzüberschreitung - Kino als Kunst und Kunst als Kino. Als einzigartige Mischung von Ausstellung und Festival, bestückt mit Kurz- und Lang-, Experimental- und Erzählfilmen erkundet die Kölner KunstFilmBiennale seit 2002 systematisch die Grenze zwischen Kunst und Kino. Mit internationalem und Nachwuchs-Wettbewerb, Retrospektiven und Hommagen bietet sie in Kinos, Museen und Galerien in Köln und Bonn wieder einen aktuellen Überblick darüber, was filmisch in der Kunst und künstlerisch im Film passiert. Infos
Ausstellung: Michael Venezia. Nacht wird Tag. vom 27.09. - 06.12.2009 im Josef Albers Museum in Bottrop
Die Ausstellung Nacht wird Tag stellt jüngste Gemälde von Michael Venezia aus der Zeit seit 2005 vor. Venezia, der 1935 in New York geboren wurde und heute dort und im umbrischen Trevi lebt, entwickelte die Grundlagen seines ästhetischen Konzepts um 1960, als in New York eine intensive Debatte über die Verabschiedung der Malerei geführt wurde. Venezias Arbeit reflektiert die damals formulierten Argumente gegen die traditionelle Vorstellung des künstlerischen Bildes, und doch bleibt er immer auch ein Maler, der sein Tun im Sinn der Tradition als Arbeit an einem unersetzbaren Modell visueller Differenzierung begreift. Infos

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